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Elektrotechnik und Informationstechnologie: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Elektrotechnik und Informationstechnologie

Elektrotechnik und Informationstechnologie

Entwicklungsingenieurin im Bereich der digitalen Signalverarbeitung

Symbolbild Programmieren
Symbolbild Programmieren, © Bild von Pexels auf Pixabay
Ingenieurin in Elektrotechnik und Informationstechnologie

«Was ich besonders schätze an dieser Arbeit ist, dass man nicht nur ein kleines Rädchen am System bearbeitet, sondern meistens auch das gesamte System mitentwickelt.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite nun seit bald vier Jahren als Entwicklungsingenieurin in der Gruppe „Hörgeräte Software“. Wir sind ein Team von etwa 15 Personen, das wiederum aus drei kleineren Arbeitsgruppen besteht. In meinem Arbeitsbereich „Digitale Signalverarbeitung“ arbeite ich mit zwei Kollegen und einer Kollegin zusammen. Meine Haupttätigkeit, die Entwicklung von neuen Algorithmen für die Signalverarbeitung im Hörgerät, ist eine sehr interdisziplinäre Aufgabe. Sie beinhaltet alle Schritte von der Ideefindung über die Implementierung bis hin zur Verifikation. Durch die starke Miniaturisierung haben wir bei der Entwicklung der Algorithmen eine zusätzliche Herausforderung, da wir uns an die begrenzten Platzverhältnisse sowie den nur sehr kleinen Stromverbrauch der Geräte anpassen müssen.

Was ich besonders schätze an dieser Arbeit ist, dass man nicht nur ein kleines Rädchen am System bearbeitet, sondern meistens auch das gesamte System mitentwickelt. Dafür sind nicht nur Kenntnisse in der digitalen Signalverarbeitung, sondern auch grundlegendes Wissen über Hören sowie Kenntnisse in den verschiedensten Programmiersprachen notwendig. Da ich nicht alle diese Kenntnisse im Studium erworben habe, versuche ich sie mir „on-the-job“, im Selbststudium oder an Kursen und Konferenzen anzueignen. Die Fähigkeit, analytisch zu denken, Probleme strukturiert anzugehen sowie die Neugierde, sich immer wieder in neue Gebiete einzuarbeiten sind für meine Arbeit sehr nützlich.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Den grössten Teil meiner Arbeitszeit verbringe ich vor dem Computer. Je nach Projektphase arbeite ich mit Mathematikprogrammen wie MATLAB/SIMULINK oder programmiere in C oder Assembler. In den Endphasen eines Produktes kann es aber auch vorkommen, dass ich Kollegen beim Messen oder Testen an der Elektronik unterstütze. Es gibt Zeiten, wo vor allem an neuen Algorithmen getüftelt wird und ich mehr oder weniger alleine oder zu zweit arbeite, dann gibt es aber auch sehr intensive Zeiten, wenn die verschiedenen Teile zu einem neuen Hörgerätesystem zusammengefügt werden. Dann wird sehr häufig in grösseren Teams gearbeitet. Die Arbeit im Team erfordert auch viel soziale Kompetenz und Kommunikation.

Tipps

[nicht definitiver Text] Da wir eine internationale Firma sind, arbeiten wir auch häufig mit Projektteams ausserhalb der Schweiz zusammen. Sprachkenntnisse, vor allem Englisch, sind eine Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit.

Christof Zwyssig: Elektroingenieur und Co-Geschäftsführer der Celeroton AG

Symbolbild Elektronik
Symbolbild Elektronik, © Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay
Ingenieur in Elektrotechnik und Informationstechnologie

«Am Ende unseres Forschungsprojektes war das Interesse der Industrie an unseren Resultaten sehr stark, und ein Studien- und Forschungskollege und ich beschlossen die Gründung der Celeroton AG.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Zusammen mit einem Studien- und Forschungskollegen gründete ich die Celeroton AG - mit dem Ziel, die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse direkt in industrielle Produkte umzusetzen: Celeroton entwickelt und produziert ultra-hochdrehende elektrische Antriebssysteme und Turbokompressoren mit höchster Energieeffizienz bei geringstem Volumen und Gewicht. Diese kommen in der Medizinaltechnik, auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sowie in umweltfreundlichen und energiesparenden Autos und der Elektronikherstellung zum Einsatz. Mein Kollege und ich sind partnerschaftliche Geschäftsführer, treffen die Entscheidungen und leiten das Unternehmen gemeinsam. Mittlerweile haben wir ein junges und dynamisches Team aus zwanzig Mitarbeitern aufgebaut. Am spannendsten beim Aufbau einer Firma ist, dass viele Schritte das erste Mal passieren und diverse neue Tätigkeiten neben Forschung und Entwicklung dazukommen, die den Horizont erweitern:

Businessplan schreiben, Verträge aufsetzen, weltweit Kundenkontakte pflegen, Verhandlungen führen, strategische und technische Diskussionen anstossen, Entscheidungen treffen und Führen eines Teams - also Mädchen für Alles auf hohem Niveau. Zusätzlich bietet die Gründung einer Firma die Chance, eine eigene Firmenphilosophie zu entwickeln und zu bestimmen sowie eigene Ideen in die Realität umzusetzen - den Traum der eigenen Firma zu verwirklichen.

Berufseinstieg

Seit dem Abschluss des Studiums durfte ich bereits zwei spannende und abwechslungsreiche Berufe ausüben. Direkt im Anschluss an das Studium stieg ich in die Forschung an der ETH Zürich ein; als Doktorand an der Professur für Leistungselektronik beschäftigte ich mich mit hochdrehenden elektrischen Antriebsystemen, ein sehr interdisziplinäres Gebiet, in dem ich mein Wissen in Energietechnik, Elektrotechnik und Mechanik weiter ausbauen konnte. Highlights waren dabei die Freiheit in der Forschungstätigkeit und die Reisen zu internationalen Konferenzen. In der Lehrtätigkeit konnte ich einen Teil des Wissens an Studierende weitergeben. Am Ende des Forschungsprojektes war das Interesse der Industrie an unseren Resultaten sehr stark, und ein Studien- und Forschungskollege und ich beschlossen die Gründung der Celeroton AG.

Tipps

[nicht definitiver Text] Im Speziellen übernehme ich bei Celeroton die technische Leitung. Dabei treibe ich zusammen mit unseren Mitarbeitern Entwicklungen voran und initiiere neue Ideen. Zudem forschen wir in Zusammenarbeit mit der ETH/EPFL an Projekten, welche die Innovation in unserer Firma längerfristig erhalten sollen. Mein Arbeitsplatz ist also das Büro, das Labor, bei Kunden und bei Forschungspartnern. Dank meines Berufes kann ich hautnah miterleben und mitbestimmen, wie aus einer Idee ein Produkt wird, welches in Zukunft z.B. in der Medizinaltechnik, der Elektromobilität, der Energieeffizienz oder in einem Industriegerät eingesetzt wird.

Qualitätsingenieurin in einem Technologieunternehmen

Symbolbild Elektronik
Symbolbild Elektronik, © Bild von Taken auf Pixabay
Symbolbild Elektronik

Symbolbild Elektronik, © Bild von Taken auf Pixabay

Ingenieurin Elektrotechnik und Informationstechnologie

«Ein technisches Studium ist sicher von Vorteil, sobald man sich in einem technischen Umfeld bewegen möchte, da man dadurch Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse schneller versteht und bei Bedarf auch tiefer ins Detail abtauchen kann.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Nach meinem Abschluss in Elektrotechnik und Informationstechnologie und einem Softwareprojekt führte mein Weg zu einem Anbieter von GPS-Modulen, GPS-Chips und Wireless-Modulen für den Unterhaltungselektronik-, Industrie- und Automobil-Sektor. Seither arbeite ich in diesem Unternehmen als Qualitäts-Ingenieurin. Die Zusammenarbeit mit internen Abteilungen aber auch mit Lieferanten oder Kunden und dazu das internationale Umfeld bringen immer wieder von Neuem Abwechslung in meinen Alltag.

Von der Idee des Produktes zur Spezifikation übers Entwickeln des Prototyps bis hin zur Produktion und anschliessenden Wartung des Produktes spielen Qualitätsthemen eine entscheidende Rolle. Deshalb bewege ich mich als Qualitäts-Ingenieurin in jeglichen Phasen des Produktes und dies immer in unterstützender Funktion.

Zu meinen Haupttätigkeiten gehören u.a. auch das Pflegen und Weiterentwickeln des Qualitäts- und Umweltmanagement-Systems. Dazu führe ich interne Audits (Prüfungsverfahren) durch, in denen ich mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Arbeitsabläufe durchgehe und wo nötig Verbesserungspotenziale herausarbeite. Weiter unterstütze ich die Mitarbeiter aller Abteilungen im Erstellen oder Verbessern von Arbeitsprozessen. Einmal jährlich wird unser Qualitätsmanagement-System von einer Zertifizierungsstelle überprüft, um die ISO 9001 (ISO International Organization for Standardization) Zertifizierung zu bestätigen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Möchte ein Kunde bei uns ein Audit durchführen, um unsere System- und Produktqualität zu überprüfen, organisiere ich diese Audits zusammen mit unserem Verkauf und unterstütze deren Durchführung.
Täglich erreichen mich auch Kundenanfragen bezüglich der Qualität unserer Produkte oder der Qualität unserer Firma, welche ich entgegennehme und beantworte. Diese Kundenanfragen bieten mir wiederum Inputs, um das Qualitätsmanagement-System kontinuierlich zu verbessern.

[nicht definitiver Text] Um den Kundenanforderungen gerecht zu werden, müssen wir der Lieferkette diverse Anforderungen unserer Kunden und zusätzlich auch unsere Anforderungen weitergeben. Hier kommt es vor, dass ich bei unseren Lieferanten selber ein Audit durchführe. Hierbei lasse ich mir ihre Arbeitsabläufe und Produktionsschritte zeigen und kläre durch gezielte Fragen ab, ob unsere Anforderungen an die Qualität des Lieferanten erfüllt sind.

Tipps

Ein Studium in Elektrotechnik und Informationstechnologie an der ETH Zürich eröffnet diverse Berufseinstiegsmöglichkeiten und dies in verschieden Bereichen wie z.B. Entwicklung, Forschung und Beratung. Ein technisches Studium ist sicher von Vorteil, sobald man sich in einem technischen Umfeld bewegen möchte, da man dadurch Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse schneller versteht und bei Bedarf auch tiefer ins Detail abtauchen kann.



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