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Lebensmittelinspektordiplom, Eidgenössisches

Diplom / Zertifikat des Anbieters

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

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Kategorien
Ausbildungsort

Bern (BE)

Unterrichtssprache

Französisch - Deutsch - Italienisch

Ausbildungstyp

Weiterbildung: Lehrgänge

Zeitliche Beanspruchung

-

Ausbildungsthemen

Ernährung

Studiengebiete

Lebensmittelwissenschaft, Lebensmitteltechnologie

Swissdoc

7.210.29.0

Aktualisiert 12.08.2016

Beschreibung

Beschreibung des Angebots

Die theoretische Ausbildung für den Erwerb des eidgenössischen Lebensmittelinspektorendiploms (LMID) umfasst Leistungs- oder Prüfungsnachweise einer Hochschule in den folgenden Fachgebieten:

  • Lebensmitteltechnologie
  • Lebensmittelmikrobiologie
  • Warenkunde in den Bereichen Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
  • Lebensmittelhygiene und HACCP-Konzept
  • Toxikologie in den Bereichen Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
  • Grundlagen der Ernährung
  • in der Schweiz anwendbares Recht in den Bereichen Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
  • Sicherheit in der Lebensmittelkette.

In den folgenden Fachgebieten müssen Leistungs- oder Prüfungsnachweise einer Hochschule oder einer anderen Institution erbracht werden:

  • Trinkwasserversorgung
  • Qualitätssicherung.

Insgesamt sind mindestens 250 besuchte Lektionen nachzuweisen; für jedes einzelne Fachgebiet mindestens 20 Lektionen.

Die praktische Ausbildung dauert ein Jahr. Sie steht unter der Leitung der Kantonschemikerin / des Kantonschemikers oder einer mit dem Vollzug der Lebensmittelgesetzgebung beauftragten Bundesbehörde und besteht aus:

  • Unterricht über Untersuchungsmethoden im Allgemeinen
  • Unterricht über die wichtigsten Untersuchungsmethoden der ausbildenden Behörde
  • Einführung in einfache Laboruntersuchungen
  • Schulung für den Aussendienst.

Die praktische Ausbildung über die Aufgaben der Lebensmittelinspektorinnen und -inspektoren umfasst folgende Bereiche:

  • Sinnenprüfung
  • Betriebsinspektionen mit den einschlägigen Amtshandlungen
  • Inspektionsberichte und Inspektionsprotokolle
  • Beurteilung von Kennzeichnungen und Anpreisungen von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen
  • Beurteilung von Bauprojekten für Lebensmittelbetriebe.

Für die Schulung für den Aussendienst sind mindestens 40 Tage vorzusehen, davon 5 Tage ausserhalb des eigenen Kantons.

Die Diplomprüfung besteht aus praktischen Prüfungen in folgenden Bereichen:

  • Beurteilung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen anhand von praktischen Beispielen
  • Beurteilung von Anpreisungen und Kennzeichnungen
  • Inspektionstätigkeit.

Lernziel

Das eidgenössische Lebensmittelinspektorendiplom (LMID) ist Voraussetzung für die Wahl oder die Anstellung als Lebensmittelinspektorin oder Lebensmittelinspektor.

Wer das LMID erwerben will, muss

  • die Vorbildung nachweisen (siehe Voraussetzungen),
  • die theoretische und praktische Ausbildung absolviert haben (siehe Inhalt/Beschreibung) und
  • die Diplomprüfung bestehen.

Voraussetzungen

Zulassung

Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)

Bachelor Universitäre Hochschule

Bachelor Fachhochschule FH

Berufserfahrung

Der Nachweis der Vorbildung kann erbracht werden durch:

  • einen Bachelor-Studienabschluss in Chemie, Biochemie, Lebensmittelwissenschaften oder in allgemeinen Naturwissenschaften mit Chemie oder Biochemie als Prüfungsfach oder ein Diplom gemäss dem Medizinalberufegesetz vom 23. Juni 2006 (SR 811.11); oder
  • eine abgeschlossene Berufslehre mit fünfjähriger Berufserfahrung in einem Betrieb der Lebensmittelherstellung, der Lebensmitteluntersuchung oder des Vollzugs der Lebensmittelgesetzgebung; oder im Bereich der oben genannten Studienabschlüsse.

Abschluss

  • Diplom / Zertifikat des Anbieters

Eidgenössisches Lebensmittelinspektorendiplom

Praktische Hinweise

Ort / Adresse

  • Bern (BE)

Unterrichtssprache

  • Französisch
  • Deutsch
  • Italienisch

Bemerkungen

Der Erwerb des eidgenössischen Lebensmittelinspektorendiploms ist in der 'Verordnung über die Ausbildung und die Prüfung der mit dem Vollzug der Lebensmittelgesetzgebung betrauten Personen' vom 9. November 2011 festgehalten (SR 817.042).
Den Kandidat/inn/en steht es frei, die einzelnen Fächer an beliebigen Institutionen zu besuchen oder den Master of Advanced Studies in Food Safety Management (http://www.foodsafety-mas.ch) zu absolvieren. Dieser Studiengang wird von der Universität Basel angeboten, in enger Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen, Fach- und Berufsorganisationen und unter Einbindung der Lebensmittelindustrie.

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