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Textiltechnologe/-login EFZ

Textiltechnologen und -technologinnen befassen sich mit dem Design und der Entwicklung, Verarbeitung, Veredlung und Prüfung von Fasern und textilen Produkten. Sie bedienen Anlagen und überwachen Prozesse. Je nach Fachrichtung unterscheiden sich die Aufgabengebiete und Arbeitsorte.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Textilien - Metall, Maschinen - Gestaltung, Kunst

Branchen

Textilien und Leder

Swissdoc

0.310.13.0

Aktualisiert 23.12.2015

Bilder (8)

Einrichten der Produktionsanlagen
Einrichten der Produktionsanlagen

Einrichten der Produktionsanlagen

Die Maschinen produzieren nur dann brauchbares Gewebe, wenn sie perfekt eingestellt sind. Beim Veredeln kommt noch das Mischen der Chemikalien hinzu.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Einrichten der Produktionsanlagen
Gewebe und Seile herstellen

Gewebe und Seile herstellen

Mit verschiedenen Methoden produzieren die Berufsleute Fasern, Garne, Gewebe und, wie auf dem Bild zu sehen, Seile.

Copyright SDBB | CSFO, Swiss Textiles

Gewebe und Seile herstellen
Produktion/Veredlung überwachen

Produktion/Veredlung überwachen

Die Berufsleute beobachten den Produktionsprozess direkt oder via Bildschirm. Treten Störungen ein, stoppen sie die Maschine und lösen das Problem.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Produktion/Veredlung überwachen
Qualitätskontrolle

Qualitätskontrolle

Textilien werden ganz genau geprüft – mit geübtem Blick und mit Messgeräten. Die Ansprüche sind z.B. bei Fallschirmstoffen besonders hoch.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Qualitätskontrolle
Konfektionieren

Konfektionieren

Bevor das Gewebe weiterverarbeitet oder verkauft werden kann, wird es von den Berufsleuten zugeschnitten und verpackt.

Copyright SDBB | CSFO, Swiss Textiles

Konfektionieren
Färben

Färben

Textiltechnologen und -technologinnen montieren schwere Textilrollen an grossen Maschinen. Hier werden die Stoffe gemäss genauem Rezept koloriert.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Färben
Prozesse und Rezepte definieren

Prozesse und Rezepte definieren

Im Labor simulieren die Berufsleute Produktions- und Färbeprozesse. Dadurch können sie die Prozesse und Farbrezepte ständig verfeinern und verbessern.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Prozesse und Rezepte definieren
Muster und Motive entwerfen

Muster und Motive entwerfen

Mit Papier und Stift oder mit Grafikprogrammen kreieren Berufsleute der Fachrichtung Design Muster für Stoffe, Stickereien oder Drucke.

Copyright SDBB | CSFO, Swiss Textiles

Muster und Motive entwerfen

Tätigkeiten

Textiltechnologinnen der Fachrichtung Verarbeitung arbeiten in Produktionsbetrieben der Textilindustrie. Dort sind sie an der Herstellung und Verarbeitung von Fasern, Garnen und diversen Geweben beteiligt. Sie richten die Produktionsanlagen ein, bedienen sie, beheben Störungen und kontrollieren die Qualität der Produkte.

In der Fachrichtung Veredlung bringen Textiltechnologen Farbe in die Textilien und optimieren die Trag- und Pflegeeigenschaften. Zum Bleichen, Färben, Bedrucken, Appretieren und Beschichten von Fasern, Garnen und Geweben setzen sie Chemikalien ein. Während der Produktion überwachen sie die computergesteuerten Maschinen. Im Labor untersuchen sie u. a. die Eigenschaften der Textilien, Farbstoffe und Chemikalien.

Textiltechnologinnen der Fachrichtung Design sind in Kreativabteilungen von Webereien, Stickereien oder Textildruckereien tätig. Mit einem Gespür für Trends, Formen und Farben skizzieren sie zuerst von Hand und entwerfen schliesslich mit CAD-Computerprogrammen Dessins für verschiedene Textilien. Bei ihrer kreativen Arbeit berücksichtigen sie auch die technischen Produktionsbedingungen.

In der Fachrichtung Seil- und Hebetechnik stellen Textiltechnologen Natur- und Chemiefaserseile sowie Drahtseile her und konfektionieren sie teilweise. Ihre Produkte werden in vielen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel in der Bauindustrie, Land- und Forstwirtschaft, Maschinenindustrie und Medizin sowie im Seilbahnbau, Verkehrs- und Transportwesen etc.

Textiltechnologinnen der Fachrichtung Mechatronik sind in Textilbetrieben für den Maschinenpark verantwortlich. Sie überwachen und warten die Maschinen und Anlagen. Sie erledigen Werkstattarbeiten wie Bohren, Feilen, Drehen oder Schweissen. Mit ihren Kenntnissen in Mechanik und Elektronik sind sie in der Lage, Einzelteile und Baugruppen zu ersetzen und zu reparieren.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 6.12.2006 mit Änderungen vom 14.11.2011

Dauer

3 Jahre

Fachrichtungen

  • Verarbeitung
  • Veredlung
  • Design
  • Seil- und Hebetechnik
  • Mechatronik

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Betrieb der Textilindustrie

Schulische Bildung

An der Berufsfachschule an 1-2 Tagen pro Woche

Berufsbezogene Fächer

Produkte- und Materialkenntnisse; Prozesse; Prüfen, Analysieren; Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz; Betriebswirtschaft und-organisation; Arbeitsvorbereitung; Arbeits- und Hilfsmittel; Zweite Sprache.

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Textiltechnologe/-login EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • abgeschlossene Volksschule
Anforderungen
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • Sinn für Farben und Formen
  • Kreativität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • exakte Arbeitsweise
  • Geduld und Ausdauer

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, insbesondere der Schweiz. Textilfachschule STF in St. Gallen, Wattwil und Zürich

Berufsprüfung (BP)

mit eidg. Fachausweis: Prozessfachmann/-frau, Produktionsfachmann/-frau, Fashion Spezialist/in, Farbdesigner/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Textilmeister/in, Industrie­meister/in, Fashion­designer/in mit eidg. Diplom

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Techniker/in HF ­Textil, dipl. Textilwirtschafter/in HF, dipl. Gestalter/in HF Produktdesign

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z. B. Bachelor of Arts (FH) in Produkt- und Industriedesign, Bachelor of Science (FH) in Maschinentechnik

Studiengänge an der STF (Titelvergabe durch die University of West London): Bachelor (Hons) in Textile Business Management, Bachelor (Hons) in Fashion Design & Technology

Berufsverhältnisse

Textiltechnologen und -technologinnen finden in Betrieben der Textil- und Bekleidungsindustrie ein gutes Stellenangebot und sind gesuchte Fachleute.

Weitere Informationen

Adressen

Swiss Textiles
Textilverband Schweiz
Bildung & Nachwuchsförderung
Beethovenstr. 20
Postfach
8022 Zürich
Tel.: 044 289 79 79
Fax: 044 289 79 80
URL: http://www.textilberufe.ch
E-Mail:

Schweiz. Textilfachschule STF
Hallwylstr. 71
8004 Zürich
Tel.: 044 360 41 51
Fax: 044 360 41 50
URL: http://www.stf.ch
E-Mail: