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Life-Science-Technologies-Ingenieur/in FH (BSc)

Life-Science-Technologies-Ingenieure und -Ingenieurinnen FH (Bachelor of Science) sind Fachleute der angewandten Biowissenschaften. Sie arbeiten in der Forschung und Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung von Industriebetrieben, Grossfirmen und Dienstleistungsunternehmen.

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Chemie, Physik - Nahrung

Branchen

Industrielle Nahrungsmittelproduktion - Chemie, Pharma, Biotechnologie - Müllerei, Bäckerei, Konditorei, Confiserie - Metzgerei und Fleischwarenproduktion - Milchverarbeitung - Getränkeproduktion - Medizintechnik

Swissdoc

0.540.15.0 - 0.540.15.2

Aktualisiert 11.11.2015

Tätigkeiten

Life-Science-Technologies-Ingenieure FH leiten Projekte in allen Bereichen der Life Science Technologies. Während ihrer Ausbildung können sie sich in die Bereiche Medizinaltechnologie, Pharmatechnologie, Umwelttechnologie und Biomedizinische Informatik vertiefen. Life-Science-Technologies-Ingenieurinnen FH entwickeln und verfeinern neue Herstellungs- und Diagnoseverfahren und Technologien. Dazu gehören zum Beispiel therapeutische Systeme und Technologien, biokompatible Werkstoffe, Fermentationstechniken, Galenik, pharmazeutische und visuelle Analytik, Umweltbiotechnologie und Pharmaengineering. Sie suchen nach umweltverträglichen, sicheren und wirtschaftlichen Techniken.

In Forschung und Entwicklung tätige Life-Science-Technologies-Ingenieure FH leiten Versuche, führen Testreihen durch und übertragen die in Laborversuchen gewonnenen Erkenntnisse schrittweise auf die Anforderungen der industriellen Produktion. Sie erproben neue chemische Verbindungen, biotechnologische Herstellungsverfahren für Biomoleküle und Testmethoden zur Krankheitsdiagnose, verbessern Handels- und Darreichungsformen oder entwickeln technische Prototypen bis zur Serienreife.

In der Produktion sind Life-Science-Technologies-Ingenieurinnen vor allem für Planung, Leitung und Weiterentwicklung der Prozesse verantwortlich. In Labors befassen sie sich mit der instrumentellen Analytik von chemischen Substanzen und erforschen neue Prüf- und Analyseverfahren. Zusätzlich erstellen sie Sicherheitsanweisungen und Risikoanalysen für den Umweltbereich. Tätigkeiten in Anlagenprojektierung und -bau, in der Beratung oder im Marketing sind weitere Optionen.

Im Bereich Qualitätssicherung entwickeln und implementieren Life-Science-Technologies-Ingenieure Systeme, mit denen Herstellungsprozesse und Analysemethoden validiert und Produktionsanlagen qualifiziert werden können. Sie erstellen Herstellungsvorschriften und Arbeitsanweisungen, überwachen und dokumentieren exakt deren Einhaltung. Interdisziplinäres Arbeiten mit anderen Fachgruppen gehört zu ihrem Berufsalltag. Meist führen sie ein Team von Mitarbeitenden.

Ausbildung

Grundlage

Hochschulförderungs- u. Hochschulkoordinationsgesetz vom 30.9.2011, in Kraft seit 1.1.2015

Bildungsangebote

Hochschule für Life Sciences FHNW, Muttenz

Vertiefungsrichtungen

  • Umwelttechnologie
  • Biomedizinische Informatik
  • Pharmatechnologie
  • Medizinaltechnologie

Dauer

6 Semester Vollzeit (Teilzeitstudium 5 Jahre)

Module

  • Naturwissenschaftliche und medizinische Grundlagen
  • Kommunikation und Unternehmertum
  • Grundlagen biomedizinische Informatik
  • Grundlagen Medizinaltechnologie
  • Grundlagen Pharmatechnologie
  • Grundlagen Umwelttechnologie
  • zusätzliche Module je nach Vertiefung

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "Bachelor of Science FHNW in Life Science Technologies"

Voraussetzungen

Vorbildung

Prüfungsfreie Aufnahme:

  • Abschluss einer beruflichen Grundbildung mit Berufsmaturität technischer oder naturwissenschaftlicher Richtung

oder

  • Abschluss einer beruflichen Grundbildung mit Berufsmaturität einer anderen Richtung oder gymnasiale Maturität und 1 Jahr Berufspraxis im Berufsfeld

oder

  • Abschluss einer Höheren Fachschule

Die Fachhochschule Nordwestschweiz gibt Auskunft über Details und Bedingungen für Interessierte aus anderen Berufsfeldern.

 

Weiterbildung

Fachhochschule (Master)

Master of Science in Life Sciences mit folgenden Vertiefungen: Food and Beverage Innovation, Pharmaceutical Biotechnology, Chemistry for the Life Sciences, Natural Resource Sciences

Universität / ETH (Master)

Über die Zulassung mit dem Bachelor FH informieren die Uni und ETH Zürich. Diese können Zusatzleistungen verlangen.

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen und Universitäten, z. B. Master of Advanced Studies FHNW in Environmental Technology and Management oder Master of Advanced Studies in Nano and Micro Technology (Kooperationsprojekt der Schweizer Fachhochschulen)

Berufsverhältnisse

Life-Science-Technologies-Ingenieure und -Ingenieurinnen FH arbeiten in KMUs und Grossfirmen der chemischen-pharmazeutischen Industrie, der medizin-technischen Industrie oder bei Zulieferfirmen und Geräteherstellern für Medizintechnik. Weitere Einsatzmöglichkeiten bieten sich an Hochschulen, Forschungseinrichtungen, bei staatlichen und privaten Instituten und Infrastrukturbereichen (Spitäler, Umweltämter) oder bei Dienstleistungsunternehmen (Krankenkassen und Versicherungen).

Die Berufsleute übernehmen anspruchsvolle Aufgaben und Projekte in der angewandten Forschung und Entwicklung, in der industriellen Produktion, im Qualitätsmanagement oder in der Beratung.

Die Branche verfügt über Wachstumspotential. Die Fachpersonen haben gute Perspektiven auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen

Adressen

Hochschule für Life Sciences der FHNW
Gründenstr. 40
4132 Muttenz
Tel.: 061 467 42 42
Fax: 061 467 44 60
URL: http://www.fhnw.ch
E-Mail: