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Gerichtsschreiber/in

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Wirtschaft, Verwaltung

Branchen

Rechtspflege

Swissdoc

0.623.7.0

Aktualisiert 18.11.2014

Tätigkeiten

Die Hauptaufgabe von Gerichtsschreibern/-schreiberinnen (u.a. auch juristischer Sekretär/juristische Sekretärin genannt) besteht im Verfassen begründeter Urteils- oder Entscheidungsentwürfe. Im mündlichen und schriftlichen Verkehr mit den Parteien bzw. Rechtsvertretern, Behörden und Ämtern holen sie Unterlagen ein und vervollständigen die Verfahrensakten zur "Spruchreife". Auf Grund der Akten beantragen sie eine Lösung und bereiten so die Urteilsberatung der Richter/innen vor.
Die zu bearbeitetenden Fälle können aus völlig unterschiedlichen Rechtsgebieten stammen und auch die Informationen müssen oft auf verschiedenen Wegen eingeholt werden - zuerst steht das Aktenstudium, dann das Abklären der Rechtslage, die Recherche nach ähnlich gelagerten Fällen, u.U. folgen Befragungen oder Zeugeneinvernahmen u.a. mehr. 

Die Gerichtsschreiber/-schreiberinnen entscheiden, ob ein Verfahren schriftlich oder mündlich geführt werden soll und überwachen die Vorladungen und Fristen. Im Gerichtsverfahren regeln sie den Ablauf, protokollieren und haben beratende Stimme mit Antragsrecht. Sie verfassen Entwürfe für Urteile und Beweisverfahren und halten schliesslich das Ergebnis in der Verfügung fest. Die Urteilssprüche begründen sie schriftlich. Je nach Grösse der Kanzlei haben sie auch Leitungsaufgaben.

Ausbildung

Übliche/r Ausbildungsweg/e

  • Master Universitäre Hochschule

Weiterbildung

Gerichtsschreiber/-schreiberin bleibt man meist nur für wenige Jahre, um die Gerichtspraxis umfassend kennen zu lernen. Die meisten Jus-Absolventinnen und -absolventen machen vorher oder nachher noch ein Anwaltspatent. Nach der ersten Gerichtspraxis kann man die Gerichtslaufbahn weiter verfolgen oder man wählt eine andere juristische Tätigkeit, sei es in einer Anwaltskanzlei oder in einer Firma, bei Verbänden oder in der Verwaltung.