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Saunaleiter/in

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Kategorien
Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Schönheit, Sport

Branchen

Wellness und Schönheit

Swissdoc

0.721.26.0

Aktualisiert 15.07.2015

Tätigkeiten

Ist verantwortlich für das korrekte Funktionieren und den hygienischen Zustand der Saunaräumlichkeiten. Empfängt die Gäste, gibt Auskunft und erteilt Instruktionen. Ausgiebige Reinigungsarbeiten sind die Regel.
Sauna ist eine besondere Badeform, bei der der Körper durch heisse Luft zum Schwitzen gebracht wird. Durch kaltes Duschen oder Tauchbad wird er wieder abgekühlt. Dieses Wechselbad wirkt gesundheitsfördernd auf die Haut und das Herz-Kreislaufsystem. Es wirkt beruhigend und stressabbauend, und die Abwehrbereitschaft des Körpers wird verbessert.
Saunaleiter/innen empfangen die Gäste an der Kasse, händigen ihnen auf Wunsch Badetücher und Seife aus und führen neue Kunden ins Saunabad ein. Sie beantworten alle diesbezüglichen Fragen, erklären die richtige Anwendung von Hitze und Kälte und die angestrebte Wirkung. Sie wissen über allfällige Risiken Bescheid und weisen daraufhin.
Saunaleiter/innen schaffen eine ruhige und entspannte Atmosphäre, indem sie darauf achten, dass gewisse Verhaltensregeln eingehalten werden. Laute Unterhaltung ist nicht angenehmen und auch in sittlicher Hinsicht sind gewisse Regeln durchzusetzen.
Saunaleiter/innen sind für den technischen Unterhalt und die Betreuung der Anlagen verantwortlich. Sie kontrollieren die Saunaanlage, überprüfen die Aufheizung der Kabinen und sind dafür besorgt, dass sich immer frisches kaltes Wasser im Tauchbecken befindet. Periodisch überprüfen sie die Wärme und die relative Feuchtigkeit in den Kabinen.
Hygiene ist das oberste Gebot. Da Kranheitserreger, begünstigt durch Feuchtigkeit und Wärme, leicht übertragen werden können. Alle Räumlichkeiten, wie Schwitzraum, Umkleidekabinen, Duschen, Kaltwasserbecken und Ruheräume sind regelmässig und äusserst genau zu reinigen. Diese Reinigungsarbeiten beanspruchen täglich einen grossen Teil der Arbeitszeit.
Häufig sind auch Solarien Bestandteil der Saunaanlage. Auch über deren Benützung und Risiken können Saunaleiter/innen Auskunft geben. Oft arbeiten sie gleichzeitig auch als Sportmasseur/in oder Badangestellte/r bzw. Badmeister/in.

Ausbildung

Es existiert keine geregelte Ausbildung.

Voraussetzungen

Anforderungen

Interesse an Gesundheitsfragen, gute Kontaktfähigkeit, reife Persönlichkeit, Durchsetzungsvermögen, ausgesprägtes Hygienebewusstsein, Einsatzbereitschaft für praktische Arbeiten
Der Nothelferkurs ist erwünscht.

Weiterbildung

Empfehlenswert sind ergänzende Ausbildungen oder Kurse, zB in Massage, Kurs als Badangestellte/r, Erwerb des Rettungsschwimmbrevets oder des Samariterausweises.

Bemerkungen

Der Beruf wird vielfach in Kombination mit einer Tätigkeit als Masseur/in (Sportmassage, Fussreflexzonenmassage) oder Hallenbadmeister/in ausgeübt. Die meisten Saunen werden in Pacht oder selbständig geführt, wobei die Einkünfte aus dem Saunabetrieb allein in der Regel nicht ausreichen, um ein existenzsicherndes Einkommen zu garantieren. Die Arbeitszeit erstreckt sich bis in die späten Abendstunden. Die Berufsleute arbeiten meist bei künstlichem Licht und grösstenteils bei einer Raumtemperatur von ca. 27 Grad, weshalb eine gute körperliche Konstitution wichtig ist.