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Trainer/in Spitzensport (HFP)

Trainerinnen und Trainer Spitzensport betreuen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Sie führen sie fachlich, personell und organisatorisch, sorgen für ihre optimale Leistungsentwicklung und begleiten sie an nationale und internationale Wettkämpfe.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Schönheit, Sport

Branchen

Bewegung und Sport - Erwachsenenbildung / Kurswesen

Swissdoc

0.721.29.0

Aktualisiert 17.09.2019

Tätigkeiten

Trainer Spitzensport sind erfahrene Coachs mit fundierten wissenschaftlichen Kenntnissen. Sie trainieren, fördern und betreuen Sportlerinnen und Sportler ganzheitlich. Sie erstellen und leiten Trainings, die sie auf das Leistungsvermögen, Alter, Niveau und die individuellen Bedürfnisse der Athletinnen und Athleten abstimmen.

Zentral sind dabei die optimale Vorbereitung auf nationale und internationale Wettkämpfe und Meisterschaften sowie die Unterstützung vor, während und nach diesen Veranstaltungen.

Je nach Ausbildungsschwerpunkt spezialisieren sich die Trainerinnen auf Elite- oder Nachwuchssport und betreuen Athleten und Athletinnen in Nationalmannschaften oder Teams einer Einzel- oder Mannschaftssportart. Sie planen, analysieren und evaluieren deren Leistungsentwicklung. Bei ihrer Planung berücksichtigen sie die koordinativ-technischen, psychisch-emotionalen und kognitiv-taktischen Anforderungen der jeweiligen Sportart sowie persönliche Faktoren wie Kondition, Gesundheit, Ernährung und Regeneration.

Neben dem körperlichen Training ist das psychologische Coaching sehr wichtig.Trainer müssen während der Trainings und insbesondere während der Wettkämpfe jederzeit die Verhaltensweisen der Sportlerinnen und Sportler differenziert wahrnehmen, analysieren und bewerten können. Dies erfordert eine enge empathische Beziehung zu den Betreuten. Die Trainerinnen fördern deren mentale Stärke und erarbeiten mit ihnen Strategien, mit denen sie Konzentration, Emotionen und Selbstvertrauen steuern können.

Zudem übernehmen Trainer Spitzensport je nach Art der Anstellung weitere Aufgaben. Sie unterstützen die Sportler und Sportlerinnen bei der Karriereplanung sowie dem Erhalt der körperlichen und psychischen Gesundheit. Sie führen teilweise auch Trainer-Teams und arbeiten eng mit anderen Fachpersonen, um die Leistungen der Betreuten zu optimieren.

Unter Umständen organisieren sie Wettkämpfe, suchen und fördern Nachwuchstalente, pflegen Kontakte zu Medien, Fachleuten, Verbänden und zur Öffentlichkeit. Sie können auch Funktionen in Organisationen oder Sportverbänden übernehmen. In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beziehen sie auch deren Umfeld mit ein, darunter Eltern, Lehrpersonen und Arbeitgeber.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 19.12.2019

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen können in Form von Kursen erworben werden. Prüfungsordnung und Wegleitung sind erhältlich bei Swiss Coach und beim Bundesamt für Sport.

Bildungsangebote

Diplomtrainerlehrgang (DTL) an der Eidg. Hochschule für Sport Magglingen EHSM, BASPO, diverse Kursorte

Dauer

Je nach Kurswahl zwischen 12 und 60 Unterrichtstagen sowie 10-tägiges Diplomprojekt, berufs­begleitend

Module

Hauptkurse zu den Themen Selbstmanagement, Trainerpersönlichkeit, Beratung und Coaching sowie Führung, dazu selbstgewählte Kurse

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "dipl. Trainer/in Spitzensport"

Voraussetzungen

Vorbildung

    Bei Prüfungsantritt erforderlich:

  • Eidgenössischer Fachausweis als Trainer/Trainerin Leistungssport oder eine gleichwertige Qualifikation
  • Praktische Erfahrung als aktive Trainingsperson mit Kaderathletinnen- oder athleten im Nachwuchs oder Eliteleistungssport (Swiss Olympic Card Holders) von mindestens 1600 Stunden. 200 Stunden davon müssen im Jahr vor der Prüfung (bis zu sechs Wochen davor) geleistet worden sein.
  • Visum des Sportverbandes, das bestätigt, dass der Verband von der Anmeldung des Bewerbenden Kenntnis genommen hat und diesen auf seinem Ausbildungsweg durch einen Coach Developer (Trainerberater/in) unterstützt.
  • Praxisbefähigung, die von Verbandsexperten als genügend taxiert wurde.
  • Drei Standortbestimmungen mit dem Coach Developer
  • Nachweis eines absolvierten Praktikums (mind. 60-80 Arbeitsstunden) auf einer vom Sportverband anerkannten Stufe
  • Anerkannte Ausbildung im Bereich erste Hilfe/Sanität

Weiterbildung

Kurse

Angebote des Bundesamts für Sport BASPO, von Swiss Olympic sowie von sportartspezifischen Sportverbänden

Hochschule, Fachhochschule

Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildungsmaster in Bereichen wie Bewegungs- und Gesundheitswissenschaft, Sport und Angewandte Psychologie

Berufsverhältnisse

Trainerinnen und Trainer Spitzensport sind Voll- oder Teilzeit tätig. Sie arbeiten meist für Vereine, Clubs oder Verbände, teilweise auch im Ausland. Je nach Grösse und Struktur des Arbeitsgebers werden sie in unterschiedlichen Funktionen angestellt, zum Beispiel als Chef,- Disziplinen- oder Assistenztrainer/in.

Die Anstellungsbedingungen variieren je nach Arbeitgeber und Sportart der Betreuten. Tätigkeiten wie Analysieren und Planen können oft von zuhause aus erledigt werden, ansonsten sind die Trainingspersonen viel auf dem jeweiligen Trainingsgelände oder der Wettkampfstätte anzutreffen. Die Arbeitszeiten sind oft unregelmässig. Abend- und Wochenendeinsätze sowie Reisen können belastend sein.

Der Arbeitsmarkt ist relativ begrenzt und es gibt häufige Personalwechsel.

Weitere Informationen

Adressen

Bundesamt für Sport BASPO
Sekretariat Trainerbildung
2532 Magglingen/Macolin
Tel.: +41 58 467 64 35
URL: http://www.baspo.ch/trainerbildung
URL: http://www.ausbildungsplaner.ch
E-Mail:

Swiss Olympic - Dachverband der Schweizer Sportverbände
Haus des Sports
Talgutzentrum 27
3063 Ittigen
Tel.: + 41 31 359 71 11
URL: http://www.swissolympic.ch
URL: http://www.hausdessports.ch
E-Mail:
E-Mail:

Swiss Coach
Berufsverband Trainer Leistungs- und Spitzensport Schweiz
Dorfstr. 27
Postfach 321
6043 Adligenswil
URL: http://www.swisscoach.info

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