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Bewegungspädagoge/-pädagogin

Bewegungspädagogen und Bewegungspädagoginnen gestalten Angebote in den Bereichen Gymnastik, Fitness, Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation. Sie schulen Kraft, Ausdauer, Koordination, Haltung und Atmung.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Schönheit, Sport - Gesundheit

Branchen

Bewegung und Sport - Erwachsenenbildung / Kurswesen - Medizinische Therapie und Naturheilkunde

Swissdoc

0.721.1.0

Aktualisiert 23.05.2018

Tätigkeiten

Bewegungspädagogen vermitteln Menschen Freude an der Bewegung und lassen sie Rhythmus und Dynamik mit dem eigenen Körper erleben. Mit geeigneten Übungen schulen sie deren Körperbewusstsein und sorgen dafür, dass Muskeln gestärkt, der Kreislauf angeregt, die Koordinationsfähigkeit, Beweglichkeit sowie Entspannung verbessert und die Atmung trainiert werden.

Je nach Ausbildungsschwerpunkt und Art der Anstellung erteilen Bewegungspädagoginnen Einzel- oder Gruppenunterricht in den Bereichen Wellness und Fitness, Gesundheitsförderung, tänzerische Gymnastik, Prävention oder Rehabilitation. Sie arbeiten für Wellness- und Fitnesszentren, Heime und Privatschulen, Vereine, Stiftungen und Kursanbieter im Freizeitbereich.

Viele Bewegungspädagogen spezialisieren sich auf einzelne Gebiete der Bewegungsförderung sowie auf bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel auf Kinder und Jugendliche, Schwangere, Senioren, Kranke oder Menschen mit besonderen Lernbedürfnissen. Entsprechend vielfältig ist ihre Tätigkeit: Beispielsweise leiten sie Seniorenturnstunden, gestalten Firmensportveranstaltungen, erteilen Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungsgymnastik oder Konditionstrainings. In speziellen Kursen vermitteln sie Methoden, um Haltungsschäden und andere Störungen der Bewegungsfunktionen zu verhindern. Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Erkrankungen unterstützen sie z. B. darin, muskuläre Verspannungen zu lösen, Rückenschmerzen zu beheben oder eine fehlerhafte Haltung zu korrigieren.

Bewegungspädagoginnen bereiten den Unterricht gemäss den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe vor. Dabei berücksichtigen sie Alter, Gesundheitszustand und körperliche Möglichkeiten der Einzelpersonen bzw. der Gruppe. Sie versuchen, den spielerischen Aspekt mit der funktionellen Bewegung zu verbinden, und geben Anregungen, wie das neu erlernte Bewegungsverhalten im Alltag umgesetzt werden kann. Vielfältige Hilfsmittel wie Reifen, Bälle, Tücher, Bänder oder auch Gebrauchsgegenstände unterstützen ihren Unterricht. Oft verwenden sie Musik und integrieren tänzerische und/oder choreografische Elemente in ihre Lektionen.

Ausbildung

Grundlage

Die Ausbildung ist (noch) nicht eidg. reglementiert. Zurzeit gelten die Richtlinien des Berufsverbandes für Gesundheit und Bewegung Schweiz BGB.

Ausbildungsmöglichkeiten

Der BGB Schweiz führt eine Liste der empfohlenen Schulen.

Dauer

2 bis 4 Jahre

Ausbildungskonzept/-inhalte

  • Level 1: Gestaltung von Bewegungsangeboten für Erwachsene im Rahmen der Gesundheitsförderung und Freizeit; Abschluss als Bewegungstrainer/in BGB
  • Level 2: Gestaltung von Bewegungs- und Trainingsangeboten im Rahmen der Gesundheitsförderung, Freizeit und Sekundärprävention; Abschluss als Bewegungspädagoge/-pädagogin mit Fähigkeitsausweis BGB
  • Level 3: Gestaltung von Bewegungs- und Trainingsangeboten im Rahmen von Gesundheitsförderung, Freizeit, Sekundärprävention, Rehabilitation und Therapie; Abschluss als Bewegungspädagoge/-pädagogin mit Diplom BGB

Pflicht- und Wahlmodule: Anatomie, Physiologie, Pathologie, Geschäftsführung, Trainings- und Ernährungslehre, Bewegungsschulung u. a.

Abschluss

Verbandszertifikat "Bewegungspädagoge/-pädagogin BGB"

Voraussetzungen

Vorbildung

    In der Regel gilt:

  • abgeschlossene berufliche Grundbildung oder Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität oder gleichwertiger Abschluss
  • Abschluss Level 1 "Bewegungstrainer/in BGB" (Verbandszertifikat)
  • gute körperliche Verfassung
  • Bewegungsbegabung
  • Flair für Musik und Rhythmik
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Interesse an bewegungsphysiologischen, psychosozialen und pädagogischen Hintergründen und Zusammenhängen
  • Über Details und weitere Zulassungsbedingungen informieren die Ausbildungsanbieter.

Weiterbildung

Kurse

Angebote vom Berufsverband für Gesundheit und Bewegung Schweiz BGB und von Bewegungsschulen

Spezialisierungen

Z. B. in Bewegungstherapie, Tanz, Gestaltung sowie Choreografie oder weitere Spezialisierungen in Geburtsvorbereitung, Schwangerschafts-, Rückbildungs-, Haltungs- oder Seniorengymnastik, Rückenprävention, Ergonomie, Behindertensport, Leiterkurse von Jugend und Sport J+S und Seniorensport esa

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: z. B. Spezialist/in Bewegungs- und Gesundheitsförderung, Trainer/in Leistungssport, Ausbilder/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Z. B. Experte/Expertin Bewegungs- und Gesundheitsförderung mit eidg. Diplom, dipl. Trainer/in Spitzensport, Manager/in Gesundheitstourismus und Bewegung mit eidg. Diplom

Fach-/Hochschule

Z. B. Bachelor of Arts (FH) in Musik und Bewegung, Bachelor/Master of Science (FH) in Physiotherapie, Bachelor of Science (PH) in Psychomotoriktherapie, Bachelor/Master of Science (EHSM) in Sports, Bachelor of Science (FH) in Ernährung und Diätetik etc.

Berufsverhältnisse

Bewegungspädagogen und Bewegungspädagoginnen arbeiten in Fitness- und Wellnesszentren, Hotels, Vereinen, Stiftungen, Alters- und Pflegeheimen sowie für Firmen und Privatschulen oder als Selbstständigerwerbende im eigenen Studio. Die meisten Berufsleute arbeiten freiberuflich und unterrichten stundenweise, oftmals für mehrere Auftraggebende. Ihre Arbeitszeiten sowie ihr Einkommen können dementsprechend unregelmässig sein. Vollzeitanstellungen sind eher selten, aber zum Beispiel in Gesundheitszentren und Spitälern vereinzelt möglich.

Weitere Informationen

Adressen

BGB - Berufsverband für Gesundheit und Bewegung Schweiz
Katzenbachstrasse 221
8052 Zürich
Tel.: +41 44 300 60 60
URL: http://www.bgb-schweiz.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch