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Theaterregisseur/in FH (BA)

Theaterregisseure und Theaterregisseurinnen FH (Bachelor of Arts) sind für die künstlerische Realisierung von Theaterstücken verantwortlich. Sie entwickeln ein Regiekonzept, wählen die Schauspieler/innen aus, gestalten die Inszenierung und leiten die Proben.

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Kultur

Branchen

Darstellende Kunst und Musik

Swissdoc

0.825.20.0

Aktualisiert 30.07.2015

Tätigkeiten

Theaterregisseure FH sind dafür verantwortlich, dass eine Inszenierung als Ganzes überzeugt und alles stimmt: sprachliche Form, Botschaft, Besetzung, Bühnenbild, Kostüme, Maske, Ton und Beleuchtung. Sie bestimmen den Charakter der Aufführung und halten organisatorisch, künstlerisch und inhaltlich die Fäden in der Hand. Dabei arbeiten sie eng mit weiteren Theaterschaffenden zusammen.

Bei freien Produktionen beginnt die Arbeit von Theaterregisseurinnen FH mit der Auswahl des Stoffes, während ihnen die Stücke meistens von der Intendanz zugewiesen werden, wenn sie als Angestellte eines Theaters tätig sind. Sie setzen sich intensiv mit dem Stück beziehungsweise Thema auseinander, recherchieren Hintergründe und besprechen sich mit der Dramaturgin. Häufig bearbeiten sie das Stück auch durch sprachliche Änderungen.

Nach der Entwicklung des Szenenkonzepts besetzen Theaterregisseure FH die Rollen mit geeigneten Schauspielenden. In Absprache mit Dramaturg, Bühnenbildnerin, Kostüm- und Maskenbildner, Tonspezialistin und anderen Theaterschaffenden konzipieren sie den künstlerischen Auftritt. Je nach Selbstverständnis lassen sie den Fachleuten dabei viel Spielraum oder haben bereits präzise Vorstellungen, die sie umgesetzt haben möchten.

Das Hauptgewicht der Arbeit liegt auf den mehrwöchigen Proben. Während dieser Zeit arbeiten Theaterregisseurinnen FH intensiv mit den Schauspielenden zusammen. Sie erarbeiten jede Szene, probieren Versionen aus, machen Anpassungen, ändern vielleicht nochmals Textpassagen und Abläufe und entwickeln das Stück so kontinuierlich weiter. Neben der inhaltlichen Arbeit am Stück stellt auch die Führung der oft starken Schauspielerpersönlichkeiten hohe Anforderungen.

In dieser Phase werden auch alle gestalterischen und technischen Einrichtungen realisiert. Dabei müssen Theaterregisseure FH mit den beteiligten Fachleuten immer wieder Kompromisse zwischen ihren ursprünglichen Vorstellungen und den realen Gegebenheiten aushandeln. Lange Arbeitstage und Zeitdruck sind die Regel, vor allem auf die Premiere hin. Mit der Premiere endet die Arbeit der Theaterregisseure. Die folgenden Aufführungen werden von der Regieassistenz überwacht.

Ausbildung

Grundlage

Hochschulförderungs- u. Hochschulkoordinationsgesetz HFKG vom 30.9.2011

Bildungsangebote

Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, Departement Darstellende Künste und Film, Zürich

Dauer

3 Jahre Vollzeit

Studienaufbau/-inhalte

  • 1. Studienjahr: schauspielerische Grundlagen wie Sprechen, Körperarbeit, Bewegung, Wahrnehmung, Improvisation und Figurenarbeit; theoretische Lehrveranstaltungen zu Aufführungsanalyse, Theater- und Kunstgeschichte
  • 2. Studienjahr: Regiearbeit mit Schauspielenden, theoretische und praktische Auseinandersetzung mit verschiedenen Schauspielmethoden; Vernetzung und Zusammenarbeit mit Studierenden der Studiengänge Film, Komposition, Szenografie und Dramaturgie
  • 3. Studienjahr: eigene Projekte entwickeln; Workshops, Bachelor-Arbeit, zwei Abschlussinszenierungen realisieren

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom "Bachelor of Arts ZFH in Theater", mit Vertiefung Regie

Der Bachelorabschluss ist für einen Einstieg in das Berufsfeld Theater geeignet, z. B. als Assistent/in. Für eine vollständige Qualifizierung wird der Masterabschluss empfohlen.

Voraussetzungen

Vorbildung
  • Alter: mind. 21 bis höchstens 30 Jahre
  • abgeschlossene Grundbildung mit Berufsmaturität, gymnasiale Maturität oder Fachmaturität
  • mind. 1-jährige Theater- oder Medienpraxis
  • Bestehen der Aufnahmeprüfung

Das Zulassungsverfahren gliedert sich in eine 1-tägige Theaterwerkstatt (Vortest) und eine 2-tägige Aufnahmeprüfung.

Bei ausserordentlicher künstlerischer Begabung kann auch eine Aufnahme "sur dossier" erfolgen, das heisst ohne einen der geforderten Abschlüsse.

Anforderungen
  • künstlerisches Talent
  • ausgeprägte Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit

Weiterbildung

Fachhochschule (Master)

Master of Arts (FH) in Theater an den Fachhochschulen in Bern, Zürich, Lausanne und Verscio

Universität (Master)

Z. B. Master of Arts (Uni) in Theaterwissenschaften

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen und Universitäten, z. B. Master of Advanced Studies (FH) in Theaterpädagogik an der ZHdK

Kurse und Tagungen

Angebote von öffentlichen und privaten Theaterschulen im In- und Ausland sowie von Theatern und Institutionen der freien Szene

Berufsverhältnisse

Theaterregisseure und Theaterregisseurinnen FH arbeiten freiberuflich auf der Grundlage von Stückverträgen oder sind an grösseren Theatern mit Ein- oder Mehrjahresverträgen fest angestellt.

Der Beruf erfordert grösste Flexibilität: Die Konkurrenz ist gross und es ist schwierig, Engagements zu finden. Oft sind Arbeitszeiten und -phasen unregelmässig, und meist ist mindestens alle paar Jahre ein Wechsel des Arbeitsorts erforderlich.

Weitere Informationen

Adressen

Zürcher Hochschule der Künste
Toni-Areal
Pfingstweidstr. 96
Postfach
8031 Zürich
Tel.: 043 446 46 46
Fax: 043 446 45 87
URL: http://www.zhdk.ch
E-Mail:

Schweizerischer Bühnenverband SBV
Geschäftsstelle
Hallerstr. 58
3012 Bern
Tel.: 031 537 70 16
URL: http://www.theaterschweiz.ch
E-Mail: