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Florist/in EFZ

Floristen und Floristinnen EFZ arbeiten in Blumenfachgeschäften oder Gartencentern. Sie verarbeiten Blumen und andere Pflanzen zu Sträussen, Gestecken und Kränzen. Im Laden bedienen sie die Kundschaft. Auswärts gestalten sie Bepflanzungen und Dekorationen.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Natur

Branchen

Detailhandel branchenspezifisch - Gartenbau

Swissdoc

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Aktualisiert 27.09.2017

Bilder (8)

Einkauf

Filme (1)

Florist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden
Einkauf

Einkauf

Mehrmals wöchentlich fahren die Berufsleute an eine Blumenbörse, um frische Waren einzukaufen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Einkauf
Laden vorbereiten

Laden vorbereiten

Die angelieferten Waren werden ausgepackt, gerüstet, im Laden ansprechend präsentiert oder für die Weiterverarbeitung eingestellt.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Laden vorbereiten
Waren präsentieren

Waren präsentieren

Eine ansprechende Gestaltung des Ladens und die tägliche Qualitätskontrolle gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Floristinnen und Floristen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Waren präsentieren
Werkstücke anfertigen

Werkstücke anfertigen

Am Arbeitstisch bereiten Floristinnen und Floristen Bestellungen, Hauslieferungen und Werkstücke für den Laden vor.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Werkstücke anfertigen
Beraten und Verkaufen

Beraten und Verkaufen

Im Beratungsgespräch finden die Berufsleute heraus, was die Kundschaft wünscht. Bestellungen kommen auch telefonisch und per E-Mail.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Beraten und Verkaufen
Dekorationen vor Ort

Dekorationen vor Ort

Je nach Blumengeschäft dekorieren die Berufsleute Anlässe, zum Beispiel Hochzeiten oder Firmen-Events: eine herausfordernde und kreative Arbeit.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Dekorationen vor Ort
Reinigung

Reinigung

Blumen produzieren auch Abfälle, welche die Berufsleute umweltgerecht entsorgen. Der Blumenladen wird täglich gereinigt.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Reinigung
Arbeiten im Hintergrund

Arbeiten im Hintergrund

Aufräumen, Lagerhaltung, Reinigung, Abfallentsorgung, Büroarbeiten: Auch im Hintergrund gibt es für Floristinnen und Floristen viel zu tun.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Arbeiten im Hintergrund
Florist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden

Florist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden

Der Film zeigt den Arbeitsalltag einer Lernenden im 3. Lehrjahr als Floristin EFZ und informiert über Aufgaben und Anforderungen in diesem Beruf.

Aus der TV-Reihe «Berufsbilder aus der Schweiz»

© 2009 – SRF mySchool

Florist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden

Tätigkeiten

Floristinnen EFZ stellen Sträusse, Kränze und Bepflanzungen her. Sie verwenden Schnittblumen, Grünpflanzen, Zapfen und Beeren, aber auch Bänder, Kerzen, Draht und Dekorationsfiguren. Neben Sträussen für den alltäglichen Gebrauch fertigen sie saisonale Gestecke an, die an Ostern, Weihnachten, Valentins- oder Muttertag gefragt sind. Vor diesen Feiertagen ist die Arbeit im Blumenfachhandel besonders hektisch.

Floristen EFZ erfüllen auch individuelle Kundenwünsche. Sie stellen Sträusse und anderen Blumenschmuck für Hochzeiten, Geburtstage oder Beerdigungen zusammen. Vor Ort dekorieren sie Festsäle und Kirchen. Bei der Gestaltung richten sie sich nach den Wünschen der Kundinnen und Kunden, berücksichtigen aber auch die Art des Anlasses, die Preisvorgaben sowie die jeweilige Raumarchitektur.

Im Blumenfachgeschäft sind Floristinnen EFZ dafür zuständig, die Blumensträusse, Pflanzen und die vielfältigen Werkstücke möglichst attraktiv zu präsentieren. Dazu gehört auch, das Schaufenster und die Räume einladend zu gestalten. Sie reinigen die Vasen und Regale, räumen den Schnittabfall weg und wischen den Boden. Sie wässern und pflegen die Pflanzen, entfernen überflüssige oder welke Blätter, dornen Stiele ab und schneiden sie frisch an. Abfälle recyceln und entsorgen sie korrekt gemäss den gesetzlichen Normen und Vorgaben. Die meisten Arbeiten erledigen sie im Stehen und benutzen Messer, Schere und Zange.

Floristen EFZ nehmen Bestellungen per Telefon und E-Mail entgegen, beraten Kundinnen und Kunden und füllen Lieferscheine und Quittungen aus. Sie wickeln Aufträge für den Blumenlieferdienst ab oder liefern Sträusse selbst aus. Je nach Laden übernehmen sie weitere Arbeiten, beispielsweise den Einkauf der Blumen.

Floristinnen EFZ übernehmen auch Aufträge ausserhalb des Ladenlokals: Sie pflegen die Innenbepflanzungen für Büros, Spitäler, Galerien und Firmen, oder sie planen und gestalten die Bepflanzung von Balkonen, Terrassen oder Ausstellungen.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 10.10.2007

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Blumenfachgeschäft oder bei einem Grossverteiler

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer

  • Verkauf
  • Floristik
  • Botanik
  • Gestalten

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Vollzeitschulen

Gartenbauschule Oeschberg (3 Jahre) oder Floristenschule Lullier (3 Jahre, auf Französisch): theoretische und praktische Ausbildung an der Schule, Praxiseinsätze in Blumenfachgeschäften; Wohnmöglichkeit im Internat

Abschluss

Eidgenössisches Fähigkeits­zeugnis "Florist/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • abgeschlossene Volksschule

Anforderungen

  • Interesse an der Natur, an Blumen und Pflanzen
  • Freude am Kundenkontakt und Verkauf
  • Einfühlungsvermögen und Sinn für Kundenwünsche
  • Sinn für Farben und Formen
  • Kreativität
  • handwerkliches Geschick
  • gute Gesundheit; keine Allergien
  • Zuverlässigkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote des Schweizerischen Floristenverbandes, von Berufsfachschulen und privaten Anbietern

Berufsprüfung (BP)

Florist/in mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

Dipl. Meisterflorist/in

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Techniker/in HF Bauführung mit Vertiefung in Garten- und Landschaftsbau

Fachhochschule

  • Bachelor of Science (FH) in Umweltingenieurwesen, in Agronomie oder in Landschafts­architektur
  • Bachelor of Arts (FH) in Innenarchitektur oder in Produkt- und Industriedesign

Berufsverhältnisse

Floristen und Floristinnen EFZ arbeiten als Angestellte oder selbstständig Erwerbende in Blumenfachgeschäften, z. T. auch in Gartencentern oder bei Grossverteilern.

Die Arbeitszeit richtet sich nach den Ladenöffnungszeiten. Vor Feiertagen geht es besonders hektisch zu und her. Die Berufsleute müssen dann oft Überstunden leisten. Sie können Voll- oder Teilzeit arbeiten. Es gibt auch saisonale Anstellungs­verhältnisse.

Floristen und Floristinnen EFZ arbeiten oft in kühlen und feuchten Räumen. Bei der täglichen Arbeit stehen sie meistens und müssen oft schwere Gegenstände wie Töpfe, Kisten und Eimer heben.

Weitere Informationen

Adressen

Schweizerischer Floristenverband
Förliwiesenstr. 4
8602 Wangen b. Dübendorf
Tel.: +41 44 751 81 81
URL: http://www.florist.ch
E-Mail:

Gartenbauschule Oeschberg
Bern-Zürich-Str. 14
3425 Koppigen
Tel.: +41 34 413 77 77
URL: http://www.oeschberg.ch
E-Mail:

Centre de Lullier Ecole pour fleuriste
Centre de formation professionelle nature et environnement
150 rte de Presinge
1254 Jussy
Tel.: +41 22 546 67 10
URL: http://www.lullier.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch