Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.
#
Suche

Industrielackierer/in EFZ

Industrielackierer/innen behandeln Oberflächen von industriell hergestellten Produkten. Diese bestehen zum Beispiel aus Holz, Metall, Kunststoff oder Glas. Sie reinigen den Gegenstand, schleifen ihn ab, lackieren und beschriften ihn.

Zu myBerufswahl hinzugefügt

Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Chemie, Physik

Branchen

Kunststoff, Papier, Oberflächentechnik - Oberflächentechnik

Swissdoc

0.580.12.0

Aktualisiert 31.05.2016

Tätigkeiten

IndustrieIackierer beschichten die Oberflächen von Maschinenteilen, Geräten und anderen industriell hergestellten Produkten aus Metall, Kunststoff, Holz, Glas, Papier und Textilien. Das schützt die Gegenstände vor Rost, mechanischen Beschädigungen und Fäulnis. Ausserdem dient die Beschichtung zur Verschönerung, Veredlung und Werterhaltung der Produkte.

Industrielackiererinnen behandeln das Material zuerst mit verschiedenen Techniken vor: Sie gleichen Unebenheiten mit dem Spachtel aus, schleifen die Oberfläche oder waschen sie mit Entfettungsmitteln. Weitere Behandlungsmethoden sind Phosphatieren, Chromatieren oder Sandstrahlen.

Vor dem Lackieren berechnen die Berufsleute den Materialbedarf, stellen die benötigte Ware bereit und mischen die Farbtöne. Flächen, die lackfrei bleiben müssen, decken sie mit Klebeband, Plastikfolie oder Schaumstoff ab. Dann tragen sie den Lack auf. Dies geschieht meistens mit der Spritzpistole, manchmal aber auch durch Tauchen oder Streichen. Je nach Verwendungszweck werden die Teile unterschiedlich oft beschichtet, gebrannt oder mittels Folien beschriftet.

Nach der abgeschlossenen Arbeit reinigen Industrielackierer die Geräte und verwerten beziehungsweise entsorgen die Abfälle fachgerecht.

Industrielackiererinnen sind stets in Kontakt mit Schad- und Giftstoffen. Darum verwenden sie Atemschutzmaske, Handschuhe und Gehörschutz. Ausserdem halten sie sich genau an die Sicherheits-, Brandschutz- sowie Umweltschutzvorschriften.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 10.9.2015

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Lackier- und Beschichtungswerk oder in einer Lackierabteilung eines Industriebetriebs

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer

  • Planen der Arbeiten und Führen einfacher Kundengespräche
  • Einsetzen der Applikationsverfahren und der Applikationstechnik
  • Sicherstellen der Nachhaltigkeit

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Indust­rielackierer/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • abgeschlossene Volksschule
  • Schnupperlehre (keine Pflicht, aber von vielen Betrieben erwünscht)
Anforderungen
  • handwerkliches Geschick
  • praktisches Verständnis
  • Sinn für Farben
  • keine Farbsehstörungen
  • gesunde Atmungsorgane, keine Allergien gegen Lösungsmittel und andere Chemikalien
  • guter Geruchssinn
  • Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Geduld und Ausdauer

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Berufsfach- und Fachschulen sowie der Schweizerischen Vereinigung der Industrielackiermeister SVILM

Berufsprüfung (BP)

Z. B. Lackierfachmann/-frau Industrie mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

Z. B. Carrosseriemeister/in, Fachrichtung Lackierer/in

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Farbgestalter/in HF

Weiterbildung im Ausland

Staatlich geprüfte/r Lacktechniker/in an der Fachschule für Lacktechnik in Stuttgart (D)

Berufsverhältnisse

Industrielackierer/innen sind in Lackier- und Beschichtungswerken oder in Lackierabteilungen von Industriebetrieben tätig. Die beruflichen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind für qualifizierte Industrielackierer/innen gut.

Weitere Informationen

Adressen

Schweiz. Vereinigung der Industrielackiermeister SVILM
c/o KIL Kompetenzzentrum
Gotthardstr. 157
6473 Silenen
Tel.: 079 914 48 63
URL: http://www.svilm.ch
E-Mail:

Berufsschule für Gestaltung Zürich
Medien Form Farbe
Ausstellungsstr. 104
8090 Zürich
Tel.: 044 446 97 77
Fax: 044 446 97 79
URL: http://www.medienformfarbe.ch
E-Mail: