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Sicherheitsspezialist/in Gesundh.-/Sozialwesen (BP)

Sicherheitsspezialisten und -spezialistinnen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens planen die Schutz- und Sicherheitsmassnahmen für Spitäler und Heime. Sie sind verantwortlich für die Konzeption, Umsetzung und Kontrolle sowie die entsprechende Schulung des Personals.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Gebäudetechnik

Branchen

Gebäudetechnik - Betrieb und Unterhalt - Medizintechnik - Private Sicherheitsdienste und Anderes

Swissdoc

0.440.44.0

Aktualisiert 23.05.2014

Tätigkeiten

Sicherheitsspezialisten in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens sind verantwortlich für alle Sicherheitsaspekte in Spitälern, Kliniken, Sanatorien, Alters- oder Pflegeheimen und ähnlichen Institutionen. Sie analysieren die Risiken, erstellen umfassende Sicherheitskonzepte, treffen die passenden Schutzvorkehrungen und sorgen für die Durchsetzung und Kontrolle der Massnahmen.

Für ihre Institution erarbeiten Sicherheitsspezialistinnen ein Brandschutzkonzept. Sie überprüfen die vorgeschriebenen baulichen und technischen Sicherheitsvorkehrungen und stellen die Verbindung mit der Feuerwehr her. Sie kennen die kritischen Räume und Anlagen und instruieren die Mitarbeitenden über das richtige Verhalten im Ernstfall.

Sicherheitsspezialisten in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens sorgen für einen fachgerechten Umgang mit Sonderabfällen und Medizinprodukten (Spritzen, chemische Abfälle, radioaktives Material, Gase, Medikamente und Betäubungsmittel). Sie organisieren und überwachen die sichere und ordnungsgemässe Lagerung, die Transporte sowie die Entsorgung von heiklen Produkten. Ein Thema ist auch der Strahlenschutz. Die Fachleute sorgen dafür, dass die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitenden beim Einsatz von Röntgen- und Laseranlagen gewährleistet ist.

Sicherheitsspezialistinnen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens sind auch für alle übrigen Sicherheitsaspekte in diesen Institutionen zuständig. Sie bestimmen über bauliche und technische Massnahmen bei Zutrittsüberwachung, Schliesssystemen und Schlüsselverwaltung. Sie befassen sich auch mit der Prävention in Bezug auf Berufskrankheiten.

In Zusammenarbeit mit öffentlichen Fachstellen erstellen Sicherheitsspezialisten in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens ein Dispositiv für die Massnahmen im Katastrophenfall. Regelmässig führen sie entsprechende Übungen durch. Zu ihrem Auftrag gehört auch, das Personal in allen schutzrelevanten Belangen zu sensibilisieren, zu informieren und auszubilden. Sie führen Schulungen durch zu Sicherheitsrisiken, Verhütungsmassnahmen und das richtige Verhalten in Berufsalltag und Ernstfall.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 16.12.2010

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form von Modulen erworben. Prüfungsordnung und Wegleitung sind erhältlich bei H+ Bildung, Aarau.

Bildungsangebote

H+ Bildung bietet einen Vorbereitungskurs an.

Dauer

9 Wochenblöcke, verteilt auf rund 10 Monate

Geprüfte Fächer

Brandschutz, Umweltschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Objektschutz, Organisation bei besonderen und ausserordentlichen Lagen, Führung und Kommunikation, Instruktion und Ausbildung, Projektarbeit Brandschutzkonzept

Abschluss

"Sicherheitsspezialist/in in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens mit eidg. Fachausweis"

Voraussetzungen

Vorbildung
Bei Prüfungsantritt erforderlich:
  • Abschluss einer beruflichen Grundbildung in den Branchen Handel, Industrie oder Bau oder gleichwertige Ausbildung und 3 Jahre Berufspraxis, davon 2 Jahre mit Sicherheitsaufgaben in Institutionen des Gesundheits
  • und Sozialwesens oder
  • andere Vorbildung und 4 Jahre Berufspraxis mit Sicherheitsaufgaben in Institutionen des Gesundheits
  • und Sozialwesens
Anforderungen
  • hohes Verantwortungsbewusstsein
  • technisches Verständnis
  • exakte Arbeitsweise
  • Hygienebewusstsein

Weiterbildung

Kurse

Angebote von H+ Bildung, Curaviva, Suva, bfu, Paul-Scherrer-Institut, Feuerwehren, Zivilschutz u. a.

Höhere Fachprüfung (HFP)

z. B. dipl. Leiter/in in Facility Management, dipl. Instandhaltungsleiter/in oder Hausmeister/in

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z. B. Bachelor of Science (FH) in Facility Management

Berufsverhältnisse

Sicherheitsspezialisten und -spezialistinnen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens sind im mittleren Kader tätig. Mit den wachsenden Ansprüchen an die Sicherheit steigen auch die Anforderungen an die Fachleute. Eine ständige Weiterbildung ist unerlässlich. Je nach Betrieb sind Nacht- und Wochenendeinsätze zu leisten.

Weitere Informationen

Adressen

H+ Bildung
Rain 36
5000 Aarau
Tel.: 062 926 90 00
Fax: 062 926 90 01
URL: http://www.hplus-bildung.ch
URL: http://www.kurse.hplus.ch
E-Mail:

Links

http://www.hplus.ch