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Biomedizinische/r Analytiker/in HF

Biomedizinische Analytiker/innen HF (BMA HF) untersuchen in medizinischen Labors Proben von Gewebe, Zellen und Körperflüssigkeiten. Sie verantworten präzise Resultate, die für die Krankheitsdiagnose und -therapie unverzichtbar sind.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Chemie, Physik - Gesundheit

Branchen

Medizintechnik - Chemie, Pharma, Biotechnologie

Swissdoc

0.723.16.0

Aktualisiert 07.05.2014

Bilder (8)

Blutentnahme

Filme (1)

Biomedizinische/r Analytiker/in HF - EinBlick auf...
Blutentnahme

Blutentnahme

Bei der Blutentnahme hat die BMA direkten Kontakt mit Patientinnen und Patienten.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Klink

Blutentnahme
Arbeitsorganisation

Arbeitsorganisation

Die BMA erfassen das Material systematisch am PC. Dies ist gerade im Hinblick auf die Weiterleitung der Resultate notwenig.

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Arbeitsorganisation
Proben weitergeben

Proben weitergeben

In grösseren Labors teilen sich BMA die Fachbereiche untereinander auf. Das Material muss je nach Art der Analyse weitergegeben werden.

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Proben weitergeben
Analyse: Umgang mit modernsten Geräten

Analyse: Umgang mit modernsten Geräten

In der Klinischen Chemie und der Hämatologie z. B. steht die Arbeit mit modernsten Geräten und Computern im Zentrum.

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Analyse: Umgang mit modernsten Geräten
Analyse: Feinarbeit mit den Händen

Analyse: Feinarbeit mit den Händen

Im Fachbereich Mikrobiologie kommt es auf ruhige Hände an, wie hier bei der Zucht von Bakterien auf einem Nährboden.

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Analyse: Feinarbeit mit den Händen
Postanalyse

Postanalyse

Die Resultate müssen auf ihre Richtigkeit überprüft und kritisch hinterfragt werden. Die technische Validation liegt in den Händen der BMA.

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Postanalyse
Resultate besprechen

Resultate besprechen

Falls bei einem Resultat Zweifel über die Richtigkeit besteht, ziehen die BMA Kolleginnen, die Laborleitung oder Ärzte und Ärztinnen zur Besprechung bei.

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Resultate besprechen
Resultate erfassen und freigeben

Resultate erfassen und freigeben

Jeder ist verantwortlich für die Freigabe der eigenen Daten. Dies geschieht mit dem persönlichen Login in das Labor-Informationssystem.

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Resultate erfassen und freigeben
Biomedizinische/r Analytiker/in HF - EinBlick auf...

Biomedizinische/r Analytiker/in HF - EinBlick auf...

Der vorliegende Film zeigt in konzentrierter Form den Arbeitsalltag und die Aufgaben der Biomedizinischen Analytiker/innen. Die informativen Bildsequenzen geben Auskunft über den Arbeitsalltag, über Sonnen- und Schattenseiten des Berufes und über Anforderungen an die Berufsangehörigen.

Aktualisierte Film-Version

Biomedizinische/r Analytiker/in HF - EinBlick auf...

Tätigkeiten

Der medizinisch-technische Beruf steht ganz im Dienste der Menschen. Biomedizinische Analytiker/innen HF erhalten in der Regel vom verordnenden Arzt eine Probe, z. B. Blut, die es im Labor zu analysieren gilt. Bei Blut- oder Knochenmarkentnahmen haben sie auch direkten Patientenkontakt. Mit computerisierten Messgeräten, modernen Präzisionsapparaten oder von Hand untersuchen sie die Proben auf krankhafte Veränderungen.

Die Analyseresultate bilden eine wichtige Grundlage für die Diagnose, die Überwachung von Behandlungen sowie die Prognose und Prävention von Krankheiten. Für Patienten ist es oftmals lebenswichtig, dass die Analysen auch unter Zeitdruck, etwa bei Notfällen, absolut zuverlässig und exakt ausgeführt und interpretiert werden. Biomedizinische Analytiker/innen HF untersuchen die Proben eigenverantwortlich und äusserst sorgfältig. Meistens arbeiten sie dabei im Team, je nach Dienst und Laborgrösse aber auch alleine. BMA HF arbeiten eng zusammen mit Ärzten, Wissenschaftlern, Fachpersonen der Pflege, der Informatik, der Betriebswirtschaft und weiteren Fachkräften.

Biomedizinische Analytiker/innen HF wenden verschiedene chemische, biologische und mikroskopische Verfahren an. Sie beschäftigen sich mit unterschiedlichen Fachbereichen: In der Hämatologie beispielsweise untersuchen sie Blutproben, um Krankheiten wie Blutarmut oder Leukämie festzustellen. In der Immunhämatologie bestimmen sie Blutgruppen und führen Untersuchungen für die Transfusionsmedizin durch. In der Klinischen Chemie / Immunologie führen sie Routineanalysen durch wie die Bestimmung von Stoffwechselmetaboliten, z. B. Glukose, oder sie nehmen diverse Spezialdiagnostika vor wie Drogenscreening oder Abklärungen bei Allergien. In der Mikrobiologie stehen Infektionserreger wie Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten im Fokus. Weitere Einsatzgebiete sind die Molekularbiologie (bei Erbkrankheiten), die Histologie und die klinische Zytologie (bei Tumor- / Krebsdiagnostik). Je nach Arbeitsort sind BMA HF für mehrere Fachgebiete zuständig oder auf ein einzelnes spezialisiert. In ihrer täglichen Arbeit halten sie die Gesetzesvorgaben strikt ein, z. B. zum Datenschutz und Umweltschutz sowie zur Sicherheit und Hygiene.

Die Berufsleute finden Anstellungen in Spitälern, Instituten, Blutspendediensten und Privatlabors. In der Forschung und Industrie arbeiten sie in definierten Aufgabenbereichen, z. B. in der Entwicklung neuer Methoden, Techniken und Geräte.

Ausbildung

Grundlage

Verordnung WBF Mindestvorschriften für Anerkennung von Bildungsgängen der HF vom 11.3.2005 (Stand 1.1.2013) und eidg. genehmigter RLP vom 27.5.2008, mit Änderung vom 29.1.2014

Bildungsangebote

Höhere Fachschulen in Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich, Genf, Lausanne, Neuenburg und Locarno

Dauer

3 Jahre, Vollzeit

Ausbildungskonzept/-inhalte

Die theoretische Ausbildung an der Schule wechselt sich ab mit berufspraktischen Einsätzen in mindestens zwei Fachbereichen. Geschult werden folgende Arbeitsprozesse: Analytik, Qualitätsmanagement, Organisation und Zusammenarbeit, Entwicklung und Innovation, Wissensmanagement und Berufsentwicklung. Für den Einsatz in medizinischen Laboratorien, in der Forschung und Industrie stehen alle Fachbereiche auf dem Lehrplan, z. B. Klinische Chemie und Immunologie, Hämatologie und Hämostaseologie, Histologie und Zytologie, Immunhämatologie und Transfusionsmedizin sowie Mikrobiologie.

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "Dipl. biomedizinische/r Analytiker/in HF"

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • abgeschlossene mind. 3-jährige Grundbildung (vorzugsweise als Pharma-Assistent/in EFZ, Laborant/in EFZ Fachrichtung Biologie* oder Chemie, Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ oder Fachmann/-frau Gesundheit EFZ) oder
  • Fachmittelschulausweis oder
  • Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität oder gleichwertiger Abschluss und
  • sehr gute Kenntnisse in Biologie, Chemie, Physik und Mathematik und
  • Bestehen einer Eignungsabklärung (Aufnahmeverfahren kann variieren: z. B. Bewerbungsschreiben, Beratungsgespräch, Kurzpraktikum mit Bericht, Eignungstest der Fach- und Selbstkompetenz)

* Mit einem Abschluss als Laborant/in EFZ Fachrichtung Biologie (vormals Biologielaborant/in) kann ein verkürzter Studiengang besucht werden. Über Details informieren die Ausbildungsanbieter.

Weiterbildung

Kurse und Tagungen

Angebote der Ausbildungsstätten, der Industrie und Laborbetriebe, der Verbände wie des Berufsverbandes labmed schweiz oder des Schweiz. Verbands der Leiter Medizinisch-Analytischer Laboratorien FAMH

Zusatzausbildung

  • Lehrer/in für Gesundheitsberufe, z. B. Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis
  • Führungs- und Managementausbildungen

Höhere Fachprüfung (HFP)

Experte/Expertin in biomedizinischer Analytik und Labormanagement mit eidg. Diplom

Nachdiplomstufe

Angebote an Fachhochschulen und Universitäten in verwandten Fachbereichen; z. B. Master of Advanced Studies (MAS) in Management im Gesundheitswesen

Berufsverhältnisse

Biomedizinische Analytiker/innen HF arbeiten in Spital- oder Privatlaboratorien, Blutspendezentren, Forschungsinstituten oder in der Industrie. In medizinischen Labors leisten sie oft Nacht-, Wochenend- und Pikettdienste. Je nach Arbeitsort ist Teilzeitarbeit möglich. Die Arbeitswelt stellt hohe Anforderungen an BMA HF: Sie müssen neue technische, medizinische, gesetzliche und wirtschaftliche Entwicklungen verfolgen. Immer grössere Analysezahlen, neue Technologien oder Entwicklungsgebiete wie die Stammzellenforschung prägen den Berufsalltag. Durch eigene Weiterbildung fördern sie die Berufsentwicklung. Gut ausgebildete Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt gesucht.

Bemerkungen

Für Fachpersonen, die z.B. nach einer einer Familienphase wieder in ihren Beruf einsteigen möchten, gibt es sogenannte "Wiedereinstiegskurse", in denen sie ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse auffrischen können.

Weitere Informationen

Adressen

labmed schweiz
Schweiz. Berufsverband der biomed. Analytiker/innen
Altenbergstr. 29
Postfach 686
3000 Bern 8
Tel.: 031 313 88 22
Fax: 031 313 88 99
URL: http://www.labmed.ch
E-Mail:

OdASanté, Nationale Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit
Seilerstr. 22
3011 Bern
Tel.: 031 380 88 88
Fax: 031 380 88 89
URL: http://www.odasante.ch
E-Mail:

BZG Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt
Binningerstrasse 2
4142 Münchenstein
Tel.: +41 (0)800 567 567
Fax: 061 417 77 78
URL: https://www.bzgbs.ch
E-Mail:

medi; Zentrum für medizinische Bildung
Max-Daetwyler-Platz 2
3014 Bern
Fax: 031 537 31 32
URL: http://www.medi.ch
E-Mail:

Careum Bildungszentrum
Gloriastr. 16
8006 Zürich
Tel.: 043 222 52 00
Fax: 043 222 52 05
URL: http://www.careum-bildungszentrum.ch
URL: http://www.careum.ch
E-Mail:

BZGS Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe St. Gallen Höhere Fachschule
Grütlistr. 1
9000 St. Gallen
Tel.: 058 229 88 55
URL: http://www.bzgs.ch
E-Mail:

Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz
Kompetenzzentrum Luzern
Kantonsspital 41
6000 Luzern 16
URL: http://www.hfgz.ch

Links

http://www.labmed.ch