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Industriekeramiker/in EFZ

Industriekeramiker und Industriekeramikerinnen stellen keramische Produkte und Hartmetallprodukte her. Das Tätigkeitsfeld reicht von der Aufbereitung der Rohstoffe bis zur Endfertigung der Produkte.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Bau

Branchen

Malerei / Gipserei / Plattenlegerei

Swissdoc

0.580.11.0

Aktualisiert 11.03.2020

Bilder (6)

Industrielle Fertigung
Industrielle Fertigung

Industrielle Fertigung

Industriekeramiker beschäftigen sich mit der industriellen Fertigung von keramischen und Hartmetallprodukten.

Copyright SDBB | CSFO, Susi Lindig

Industrielle Fertigung
Grobkeramik

Grobkeramik

Industriekeramikerinnen stellen Rohlinge aus Ton und beigemischten Hilfsstoffen her, die nach dem Trocknen in langen Tunnelöfen gebrannt werden. Daraus entstehen Backsteine, Dachziegel und verwandte Produkte.

Copyright SDBB | CSFO, Susi Lindig

Grobkeramik
Computergesteuerte Anlagen

Computergesteuerte Anlagen

Industriekeramiker kontrollieren das vollautomatische Schichten der Ziegelsteine für den Brennprozess.

Copyright SDBB | CSFO, Ziegelindustrie Schweiz

Computergesteuerte Anlagen
Feinkeramik

Feinkeramik

Zum Herstellungsprozess gehört auch das Trocknen, zum Beispiel von Sanitärkeramik. Industriekeramikerinnen überwachen diesen Prozess.

Copyright SDBB | CSFO, Keramik Laufen AG

Feinkeramik
Hartmetallproduktion

Hartmetallproduktion

Industriekeramikerinnen arbeiten mit grossen Sinteröfen, die sie bestücken, überwachen und entladen.

Copyright SDBB | CSFO, Extramet AG

Hartmetallproduktion
Unterhalt und Qualitätskontrolle

Unterhalt und Qualitätskontrolle

Industriekeramiker leiten Produktionsprozesse, unterhalten Geräte und Maschinen und sorgen dafür, dass die Qualität der Produkte stimmt.

Copyright SDBB | CSFO, Keramik Laufen AG

Unterhalt und Qualitätskontrolle

Tätigkeiten

Industriekeramiker befassen sich mit der industriellen Fertigung von keramischen Produkten und Hartmetallprodukten. In grossen Werkhallen leiten und überwachen sie Produktionsprozesse. Dabei bedienen sie computergesteuerte Fertigungsanlagen. Sie arbeiten in einem Betrieb, der auf einen der folgenden Schwerpunkte spezialisiert ist: Grobkeramik, Feinkeramik, Baukeramik, Technische Keramik, Hartmetallproduktion oder Modellbau.

Im Schwerpunkt Grobkeramik stellen Industriekeramikerinnen Backsteine, Dachziegel und verwandte Produkte her. Als Grund­material verwenden sie Ton, dem sie je nachdem Hilfsstoffe beimischen. Aus dem aufbereiteten Rohstoff fertigen sie in automatisierten Prozessen die Rohlinge, die nach dem Trocknen in langen Tunnelöfen gebrannt werden.

In Betrieben des Schwerpunkts Feinkeramik stellen Industriekeramiker vor allem Sanitärartikel wie Waschbecken und WC-Schüsseln, Geschirr, Zierkeramik sowie Wand- und Bodenfliesen her. Das glasierte keramische Erzeugnis mit funktionaler Oberfläche ­erfüllt technische, chemische und hygienische Anforderungen.

Industriekeramikerinnen im Schwerpunkt Baukeramik stellen Uni­kate oder Serien von Kachelware für Öfen, Cheminées, Kaminöfen und Wärmemöbel sowie Baukeramik für den Innen- und Aussenbereich her. Sie verarbeiten dazu keramische Massen im Formgebungsverfahren durch Handformen, Giessen und Pressen.

Im Schwerpunkt Technische Keramik stellen Industriekeramiker Partikelfilter und Katalysatoren für Diesel- und Gasmotoren her. Diese reinigen motorische Abgase in verschiedenen mobilen und stationären Anlagen.

Industriekeramikerinnen im Schwerpunkt Hartmetallproduktion ­stellen aus den Hauptrohstoffen Wolframcarbid und Kobalt sowie weiteren Legierungszusätzen Hartmetall her. Anwendungsbereiche sind z. B. die Automobil-, Flugzeug- oder Maschinenindustrie.

Im Schwerpunkt Modellbau stellen Industriekeramiker Formen für keramische Produkte her. Anhand von Gipsmodellen giessen sie Modellformen, die für die industrielle Fertigung verwendet werden.

Bei ihrer Arbeit beachten Industriekeramikerinnen die gesetzlichen und betrieblichen Vorschriften in Bezug auf die Sicherheit, die ­Gesundheit und den Umweltschutz. Damit schützen sie sich sowie Mitarbeitende, den Betrieb und die Umwelt vor negativen Auswirkungen.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 20.10.2010 (Stand am 1.1.2018)

Dauer

3 Jahre

Schwerpunkte

  • Grobkeramik
  • Feinkeramik
  • Baukeramik
  • Technische Keramik
  • Hartmetallproduktion
  • Modellbau

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Betrieb des gewählten Schwerpunkts in der keramischen Industrie

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule in Bern

Berufsbezogene Fächer

  • Annehmen und Aufbereiten der Rohstoffe
  • Beherrschen der Produktions­prozesse
  • Beherrschen pers. Arbeitsprozesse und Sicherstellen der Qualität
  • Sicherstellen von Arbeitssicherheit, Gesundheits-, Umweltschutz und Instandhaltung

Überbetriebliche Kurse

Zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis ­"Industriekeramiker/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit mittleren oder hohen Anforderungen abgeschlossen

Anforderungen

  • technisches Verständnis
  • handwerkliches Geschick
  • Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen
  • Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit

Weiterbildung

Kurse und Seminare

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen. Zudem verfügen die Unternehmen der Ziegelindustrie über gute Kontakte zu ausländischen Unternehmen und ermöglichen den Erfahrungsaustausch unter Industrie­keramiker/innen.

Berufsprüfung (BP)

Z. B. Instandhaltungsfachmann/-frau mit eidg. Fach­ausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

Z. B. dipl. Instandhaltungsleiter/in

Höhere Fachschule

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, z. B. dipl. Techniker/in HF Unternehmens­prozesse

In Deutschland

Keramiktechniker/in an der Fachschule Keramik in Höhr-Grenzhausen

Berufsverhältnisse

Industriekeramiker und Industriekeramikerinnen haben nach Abschluss der beruflichen Grundbildung die Möglichkeit, in verschiedenen industriellen Bereichen zu arbeiten. Ein aktuelles Verzeichnis der Ausbildungsbetriebe ist auf der Website des Verbandes Schweiz. Ziegelindustrie verfügbar.

Weitere Informationen

Adressen

Ziegelindustrie Schweiz
Postfach
6210 Sursee
Tel.: +41 41 255 70 70
URL: https://ziegelindustrie.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch