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Berufstätowierer/in

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Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Schönheit, Sport

Branchen

Wellness und Schönheit

Swissdoc

0.350.11.0

Aktualisiert 06.03.2017

Tätigkeiten

Arbeitet meist selbstständig im eigenen Tattoo-Studio. Berät die Kundschaft, klärt ihre Vorstellungen und Bedürfnisse anhand von Skizzen ab und führt Tätowierungen durch. Informiert anschliessend über die Pflege und Behandlung der frischen Tätowierung. Trifft verschiedene Massnahmen zur Einhaltung strenger Hygienevorschriften.
Tätowieren ist das mechanische Injizieren von Pigmenten unter die Haut.
Heute wird zum Tätowieren ein elektrisches Gerät benutzt, das mit einer Frequenz von 50 bis 3000 Schwingungen in der Minute senkrecht vibriert. Die Farbe wird dabei bis in die zweite Hautschicht, die Dermis, eingebracht.
Ein absolutes Muss sind saubere, sterilisierte Werkzeuge. Vor der Sterilisation werden die Nadeln und Spitzen im Ultraschallreiniger gereinigt, so dass selbst kleinste Schmutzpartikel durch die Schallwellen entfernt werden.
Zudem arbeiten die Tätowierer/innen mit der kantonalen Gesundheitsbehörde zusammen und lassen die Lokalitäten jährlich mindestens einmal ohne Vorankündigung auf die Einhaltung der Hygieneverordnung kontrollieren.
Der/die Berufstätowierer/in berät die Kunden bei der Motivauswahl. Es kann aus einer Vielzahl von vorgegebenen Motiven ausgewählt werden. Man kann aber auch eigene Ideen verwirklichen, bestehende Motive umzeichnen oder gar vom Tätowierer, von der Tätowiererin neu entwerfen lassen.
Steht das Motiv fest, wird es mittels gezeichneten Kopierschablonen, sogenannten Stencils, auf die Haut übertragen.
Der/die Berufstätowierer/in muss sich in den Bereichen Dermatologie und Mikrobiologie ständig weiterbilden und à-jour halten. So berät und informiert er/sie die Kunden, wie sie das Tattoo in der ersten Zeit während der Heilungsphase behandeln und pflegen müssen und auf was sie achten sollen.
Gefällt ein Tattoo einmal nicht mehr, so bleibt nur die Möglichkeit, es mit einem neuen Motiv zu überdecken (Cover-Up) oder mit einem teuren chirurgischen Eingriff bei einem Hautarzt zu entfernen. Cover Up's sind künstlerisch wie technisch sehr anspruchsvolle Arbeiten.

Ausbildung

Es existiert keine geregelte Ausbildung.
Voraussetzungen für Auszubildende sind in der Regel:

  • Mindestalter 21 Jahre
  • Sehr gute zeichnerische Fähigkeiten,
  • Eine abgeschlossene Berufslehre, vorzugsweise im gestalterischen Bereich oder die Ausbildung an einer Kunstschule.

Empfohlen wird der Hygienekurs des Verbandes Schweizer Berufstätowierer sowie eine "Lehrzeit" bei einem/einer erfahrenen Berufstätowierer/in, um die verschiedenen Techniken zu lernen.
Eine Ausbildung dauert in der Regel 4 Jahre und beinhaltet den Besuch von Kursen an einer Kunstschule und Praktika in anderen Tattoo Studios im In- und Ausland. Gelernt  wird: Zeichnen, Tattoo- Vorlagen nach Kundenwunsch  erstellen, hygienisches Arbeiten (Putzen), das Herstellen von Tattoo-Werkzeugen, grafisches Arbeiten am Computer und Kundenberatung.
Wochenendkurse sind keine fundierte Ausbildungen und der VST (Verband Schweizerischer Berufstätowierer) rät davon ab.
Ständige Weiterbildung im medizinisch-hygienischen Bereich sind unverzichtbar.

Weitere Informationen