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Biologie, Biotechnologie und Life Sciences: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Biologie, Biotechnologie und Life Sciences

Biologie, Biotechnologie und Life Sciences

Molekularbiologe an einem Krebsforschungszentrum

Symbolbild Forschung
Symbolbild Forschung, © Bild von Konstatin Kolosov auf Pixabay


Molekularbiologe

«Die Forschungsarbeit verlangt viel handwerkliches Geschick, Frustrationsresistenz, Ausdauer und auch viel Kreativität.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich leite eine Forschungsgruppe an einem Krebsforschungszentrum. Wir untersuchen ein Phänomen das sich Zelltod oder im Fachbegriff Apoptosis nennt. Apoptosis ist ein Prozess, der garantiert, dass beschädigte oder kranke Zellen absterben und den Organismus als ganzes nicht belasten oder gefährden. Der Körper wird durch diesen Prozess von potentiell gefährlichen oder funktionsuntüchtigen Zellen gereinigt. Krebs entsteht, wenn dieser Reinigungsprozess defekt ist, entartete Krebszellen also nicht absterben, sondern sich anreichern können. Wir versuchen herauszufinden, wie dieser zelluläre Reinigungsprozess funktioniert, mit dem Ziel den Defekt beheben zu können, so dass die entartete Krebszelle absterben kann.

Dazu untersuchen und züchten wir entartete humane Krebszellen. Diese Zellen werden ausführlich auf Veränderungen in Genen und Signalübermittlungen untersucht, die den Zelltodmechanismus beeinträchtigen. Die Krebszellen werden mittels molekularbiologischen Analysen untersucht. Ein Grossteil der Arbeit besteht im Züchten der Zellkulturen und im Klonieren von mutierten Genen. Der Effekt von bestimmten genetischen Veränderungen wird dann in zellulären Modellsystemen weiter auf Kausalität untersucht. Die Forschungsarbeit verlangt viel handwerkliches Geschick, Frustrationsresistenz, Ausdauer und auch viel Kreativität. Zudem muss man sich ständig via Literaturrecherchen und Datenbankanalysen auf dem Laufenden halten. Schliesslich werden die Forschungsergebnisse im Team hin und her diskutiert, bis wir eine plausible Interpretation für die Resultate gefunden haben. Dies wird dann in ein Arbeitsmodell umgewandelt, das dann experimentell, genetisch, molekularbiologisch und biochemisch überprüft wird. Die Resultate werden dann in einem Forschungsjournal publiziert.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Als Gruppenleiter stehe ich kaum mehr im Forschungslabor. Meine Haupttätigkeit besteht darin, die kreative Energie meiner Doktoranden und Post-Doktorandinnen in die «richtigen» Bahnen zu lenken, die verschiedenen Forschungsprojekte meiner Crew zu koordinieren und zu publizierbaren Resultaten zu führen.

Tipps

[Text fehlt]

Yvonne Appoldt: Biologin als Marketingmanagerin

Symbolbild Büro
Symbolbild Büro, © Bild von William Iven auf Pixabay
Biologin

«Bei meiner Tätigkeit steht der Kunde im Mittelpunkt, in dem wir ihn über die Produkte und Kompetenz von Mettler Toledo informieren.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Marketing Manager in der Division Labor bei der Firma Mettler-Toledo International Inc. METTLER TOLEDO ist ein international tätiger Hersteller von Labor- und Präzisionsinstrumenten mit Hauptsitz in Greifensee. Die Firma ist weltweit mit eigenen Verkaufsgesellschaften vertreten. Die Division Labor besteht aus vier Geschäftsbereichen welche unterschiedlichste analytische Instrumente von Waagen bis hin zu komplexen Synthesearbeitsstationen produzieren und vertreiben. Ich leite ein Team von drei Mitarbeitern, welches für die Marketingplanung, Erstellen von Marketing Kampagnen und die Marketing Kommunikation der Division Labor verantwortlich ist. Das ganze Team arbeitet zusammen in einem Grossraumbüro. Zu meinen Hauptaufgaben gehören:

Erarbeiten der Marketing Strategie, Erstellen des jährlichen Marketingplans und Koordination der Umsetzung mit den Verkaufsgesellschaften, Kreation von Marketing Kampagnen und weltweite Umsetzung in Zusammenarbeit mit unseren Verkaufsgesellschaften.
Erstellen und Koordination von Marketingpublikationen (Druck und Online) für unsere Verkaufsgesellschaften. Allgemeine Führungsaufgaben (Mitarbeiterziele festlegen, Mitarbeitergespräche führen, Priorisierung und Kontrolle der Aufgaben).

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Bei meiner Tätigkeit steht der Kunde im Mittelpunkt, in dem wir ihn über die Produkte und Kompetenz von Mettler Toledo informieren.
Meine wichtigsten Ansprechpartner sind die Marketingabteilungen der Mettler Toledo eigenen Verkaufsgesellschaften, welche unsere Produkte in den verschiedenen Ländern der Welt vertreiben. Unser Team erarbeitet Marketing Kampagnen welche von unseren Verkaufsgesellschaften im lokalen Markt umgesetzt werden.

Tipps

[nicht definitiver Text] In Zusammenarbeit mit unseren Verkaufsgesellschaften erweitern und verbessern wir laufend unsere Marketingaktivitäten und -publikationen. An meinem Job schätze ich die Kreativität bei der Entwicklung von Marketing Kampagnen, die Vermarktung von erklärungsbedürftigen Produkten aus dem Laborumfeld und vor allem die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen aus der ganzen Welt. Als Sprache verwende ich daher bei meiner Arbeit schriftlich sowie mündlich meistens nur Englisch.

Myrta Montani: Umweltberaterin, -bildnerin und -kommunikatorin mit eigener Firma

Myrta Montani
Myrta Montani
Myrta Montani

Myrta Montani

Biologin und Wissenschaftsjournalistin

«In meinem Tätigkeitsfeld ist es wichtig, ein gut funktionierendes Netzwerk zu pflegen, was ich auch als spannenden Austausch mit Gleichgesinnten empfinde.»

JahrTätigkeit
2018- heuteInhaberin und Projektleiterin der klartext umwelt GmbH
2007-2017Mitglied der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates der IMPULS AG
2001-2017Projektleiterin und Sachbearbeiterin beim Umweltberatungsbüro IMPULS in Thun (Fachbereich Landschaft und Siedlung)
2005-2006NDK Wissenschaftsjournalismus am maz in Luzern
1998-2000Praktika und befristete Anstellungen bei Kanton (Amt für Gemeinden und Raumordnung) und Bund (Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau), div. Unterrichtsstellvertretungen
1994-1999Biologiestudium (Vertiefung Geobotanik) an den Universitäten Lausanne und Bern und Höheres Lehramt an der Uni Bern
Jetzige Tätigkeit

Meine Tätigkeit ist sehr vielseitig: Ich prüfe Bauvorhaben auf ihre Umweltverträglichkeit, das heisst ich erstelle Gutachten für Bauherren. Ich bin oft auf Baustellen unterwegs, um die Umsetzung von Umweltmassnahmen sicher zu stellen. Daneben arbeite ich an Publikationen zu Umweltthemen und unterrichte verschiedene Schulstufen zu Themen wie Abfall und Biogarten. Mein Pensum beträgt insgesamt rund 60 Prozent. Da ich als Einzelfirma von zuhause aus arbeite, kann ich meine Arbeit relativ frei einteilen, was mir nebst der Betreuung meiner zwei Kinder sehr zugute kommt.

Berufseinstieg

Mein Berufseinstieg gestaltete sich im Nachhinein gesehen fliessend, damals jedoch empfand ich viel Unsicherheit. Meine Diplomarbeit führte ich im Rahmen eines Forschungsprojektes ausserhalb der Uni aus. Dort erhielt ich eine Praktikumsanstellung und später befristete Teilzeitanstellungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ich sehnte mich aber nach mehr Praxisbezug. So liess ich mich von meiner Neugier leiten, klapperte verschiedene Ökobüros ab und baute mir allmählich ein Netzwerk auf. Nach einem Praktikum beim Kanton klappte es dann mit einer Festanstellung in einem Umweltberatungsbüro.

Tipps

Ob Berufseinstieg oder Berufswechsel zu einem späteren Zeitpunkt: mir scheint es wichtig, dass man sich stets bewusst ist, was man so richtig gerne macht, denn das macht man meistens auch gut. Und das sollte man auch so nach aussen tragen. Wichtig sind auch Offenheit, Neugierde, Geduld und Ausdauer. In meinem Bereich ist ein gut funktionierendes Netzwerk entscheidend. Dieses Netzwerk zu pflegen empfinde ich nicht nur als Pflicht, sondern als spannenden Austausch mit Gleichgesinnten, der auch mal über das Berufliche hinausgeht.

Peter Stettler: Biologielehrer an einer Kantonsschule

Symbolbild Schule
Symbolbild Schule, © Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
Biologielehrer

«Als Biologe ist es mir auch wichtig, mit der Klasse mal aus dem Schulhaus auszubrechen und in die Natur zu gehen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ein typischer Arbeitstag: Zu Hause schreibe ich eine Prüfung für die nächste Woche und bereite ein neues Arbeitsblatt für eine Lektion vor. Dann ein E-mail schreiben betreffend einer Oekologie-Exkursion in zwei Monaten. In der Schule Prüfung und Arbeitsblatt ausdrucken und kopieren. Praktikumsmaterial bereitstellen. Mittagessen in der Kantine. Danach vier Lektionen halten, Material aufräumen, mündliche Performance im Unterricht notieren. Material für den nächsten Morgen bereitlegen.

Die Tätigkeit des Mittelschullehrers gliedert sich in zwei Bereiche. Einmal die Unterrichtstätigkeit während der Schulstunden, bei meiner 70%-Anstellung sind das 14 bis 18 Lektionen pro Woche. Der weit grössere Teil der Arbeit fällt während der freien Halbtage und der Schulferien an. Dazu gehört: Lektionen vorbereiten, Material bereitstellen, Experimente austesten, Prüfungen korrigieren (ca. einen halben Tag pro Prüfung), Elternabende und -gespräche, Problembesprechungen mit SchülerInnen, Maturarbeitsbetreuung, Sitzungen mit Kommissionen (innerschulische Projekte wie beispielsweise Gesundheitsförderung), Reiseleitertätigkeiten für Schulreisen, Arbeitswochen und Exkursionen, Weiterbildung und diverse weitere administrative Tätigkeiten.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Als Lehrer habe ich viel mit Menschen zu tun. Da ist die Arbeit mit ca. 120 SchülerInnen, die ich als 13- oder 15-jährige Jugendliche kennen lerne und als Erwachsene an die Hochschule oder in den Beruf hinausschicken darf. Im Schulzimmer bin ich zwar häufig Einzelkämpfer, aber das Zusammensein mit den Lehrerkollegen ist für mich sehr wertvoll. Wir sind acht Biologielehrer und sprechen oft zwischen den Stunden über Vorkommnisse, Unterrichtsmethoden, neue Erkenntnisse, schöne und unangenehme Erlebnisse im Unterricht. Wir tauschen Arbeitsunterlagen aus und kopieren gegenseitig tolle Abbildungen oder spannende Texte. Als Biologe ist es mir auch wichtig, mit der Klasse mal aus dem Schulhaus auszubrechen und in die Natur zu gehen. Zoobesuche, botanische Bergwanderungen, Führungen im Naturschutzgebiet, gentechnisches Arbeiten an der Uni, Gewässeruntersuchungen im Tobel sind für mich immer Highlights, obwohl sie einiges an Vorbereitungszeit kosten.

Tipps

[nicht definitiver Text] Als Lehrer muss ich auch Grenzen setzen und wenn diese überschritten werden muss ich entsprechende unpopuläre Konsequenzen ziehen, eine anstrengende und nicht sehr befriedigende Rolle. Ich muss die Leistungen der Lernenden beurteilen, was manchmal Gespräche mit unzufriedenen SchülerInnen nach sich zieht. Auch arbeite ich in einem Spannungsfeld zwischen Eltern mit ihren Vorstellungen, Schülern mit ihren Erwartungen, Grenzen der Schule und eigenen Vorstellungen von gutem Unterricht. Auch das Abschalten in der Freizeit und in den Ferien ist oft schwierig, es sind ja immer einige Pendenzen offen und man kann immer an der Verbesserung seines Unterrichts arbeiten.

Karin Kaufmann: Projektleiterin im Bereich Altlasten in einem Ingenieur- und Umweltbüro

Karin Kaufmann
Karin Kaufmann
Mikrobiologin

«Bei mir haben sich Spontanbewerbungen immer ausbezahlt.»

JahrTätigkeit
2009-heuteProjektleiterin und Sachbearbeiterin im Bereich Altlasten, CSD Ingenieure AG, Aarau (Ingenieurbüro)
2008-2016Gastdozentin zum Thema Altlasten, Altlastenrecht und Sanierungstechniken an der Hochschule für Technik und Architektur Fribourg, Bauingenieurwesen
2005-2009Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Altlasten (70%), Bundesamt für Verkehr, Sektion Umwelt, Ittigen
2005-2008Projektbearbeiterin (30%) im Altlastenbereich mit Fokus auf Untersuchungen, Intergeo GmbH, Olten
2000-2004Doktorat in Umweltmikrobiologie an der EPF Lausanne, Institut für Bodenkunde
1994-2000Biologiestudium (Vertiefung Pflanzenphysiologie/Mikrobiologie/Limnologie) mit Nebenfach Umweltwissenschaften an der Uni ZH
Jetzige Tätigkeit

Zurzeit arbeite ich als Projektleiterin und Sachbearbeiterin in einem Ingenieur- und Umweltbüro. Mein Kerngebiet sind Altlasten (belasteter Untergrund) und Deponie-Nachsorge. Dieses für eine Mikrobiologin eher ungewöhnliche Fachgebiet hat mir mein Dissertationsthema «Schadstoffabbau im Boden» ermöglicht. Meine Arbeit beinhaltet unter anderem Umweltüberwachungen mit chemischen, physikalischen und biologischen Analysen, Sanierungsbegleitungen von Altlasten und geologische Bohrungen. Diese praktischen Arbeiten werden von mir begleitet, jedoch von Fachpersonen ausgeführt - zum Beispiel von einer Bohrfirma oder einem Analyselabor. Das Verfassen von Berichten über Vorgehen und Resultate mit Schlussfolgerungen für den Kunden ist meine Hauptaufgabe. Rund um diese fachliche Arbeit plane ich Kosten, Termine und weise das Projektteam an. Meine Arbeit ist vielseitig, ich begegne Menschen und bin ab und zu auch draussen. Die meiste Zeit verbringe ich allerdings vor dem Computer.

Berufseinstieg

Während des Studiums sammelte ich an drei sehr verschiedenen Praktikumsstellen Erfahrungen. Ich hatte nach dem Studium das Glück, eine interessante Doktoratsstelle in einem angenehmen Team angeboten zu bekommen. Obwohl ich eigentlich keine Dissertation plante, sagte ich zu, denn meinen Mitstudierenden fiel das Jobfinden im Jahr 2000 schwer. Nach der Dissertation fand ich erst eine niedrigprozentige Stelle im Altlastenbereich in einem kleinen Ingenieurbüro. Mit einer Spontanbewerbung gesellte sich ein grösseres Pensum in der Verwaltung dazu, so dass ich mit zwei Jobs 100% arbeiten konnte.

Tipps

Das Biologiestudium ist breit ausgerichtet und hat Überschneidungen mit anderen Fächern. Jede Hochschule legt bei der Ausbildung der Studierenden ihre Schwerpunkte auf andere Fachgebiete. Es lohnt sich daher, die Studienpläne der verschiedenen Hochschulen zu vergleichen. Je nach Spezialisierung fällt die Stellensuche einfacher oder schwieriger aus. Offenheit für verschiedene Tätigkeitsbereiche kann hier dienlich sein. Bei mir haben sich Spontanbewerbungen immer ausbezahlt. Hilfreich waren aber auch die Praktikumserfahrungen während des Studiums und natürlich Kontakte.

Marianne Rutishauser: Biologin als Projektleiterin im Naturschutz

Marianne Rutishauser, © Susanna Meyer/ Pro Natura
Marianne Rutishauser, © Susanna Meyer/ Pro Natura
Marianne Rutishauser, © Susanna Meyer/ Pro Natura

Marianne Rutishauser, © Susanna Meyer/ Pro Natura

Projektleiterin bei Pro Natura

«Mein Aufgabenfeld ist sehr vielfältig und ich kann auch eigene Ideen einbringen, was ich als besonders wertvoll empfinde»

Laufbahn
Seit 2017 bis heuteProjektleiterin Aktion Biber & Co. Reusstal bei Pro Natura Aargau und Pro Natura Zug (70-80%)
Seit 2011 bis heuteFreischaffende Biologin
2014 – 2017Projektmitarbeiterin Naturschutz für die creaNatira GmbH – Tochterfirma von Pro Natura Aargau
2006 – 2013Diverse befristete Anstellungen (Pro Natura / Bund / Ingenieurbüro / Ökobüro)
2009Abschluss Biologiestudium mit Schwerpunkt Ecology & Evolution (Zoologie) und Vertiefung in Conservation Biology (Naturschutzbiologie), Universität Bern
Jetzige Tätigkeit

Als Projektleiterin der „Aktion Biber & Co. Reusstal“ für die Naturschutzorganisation Pro Natura in den Kantonen Aargau und Zug habe ich sehr vielfältige Aufgaben und kann – was besonders wertvoll ist – eigene Ideen einbringen. Zu den Haupttätigkeiten gehört die Umsetzung von Gewässeraufwertungsprojekten. Das beinhaltet die gesamte Bandbreite von der Entwicklung der Projektidee, über Begehungen mit Grundeigentümern bis zum Einholen der Bewilligungen, der Organisation der Finanzierung und der Baubegleitung bei der Umsetzung. Aktuell leite ich zudem ein Pilot-Projekt mit Freiwilligen zur Erfassung der noch verbliebenen natürlichen Quelllebensräume im Kanton Aargau. Im Rahmen meiner Aktion bin ich weiter verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, dazu gehört das Leiten und Organisieren von Exkursionen, Vorträgen und die Medienarbeit.

Berufseinstieg

Meine Maturaarbeit über Fledermäuse verhalf mir bereits während dem Studium zu einem Praktikum im Fledermausschutz. Für meine jetzige Stelle waren meine ersten Erfahrungen in der Projektleitung, im Weiherbau für seltene Amphibien, in der Umweltbildung und der Anwendung von ArcGIS sowie mein freiwilliges Engagement im Naturschutz (Vorstand von Pro Natura Bern Mittelland) ausschlaggebend.

Tipps

Da die Stellen im Naturschutz dünn gesät sind, lohnt es sich für den Einstieg gezielt Praxiserfahrung zu sammeln, sich dabei ein persönliches Netzwerk zu schaffen und dieses aktiv zu nutzen.



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