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Berufsmöglichkeiten im Bereich Kunstschaffen

Ob Film, Video, Theater, Literatur, Musik oder Bildende Kunst - den verschiedenen Künsten widmen sich an Universitäten und Fachhochschulen diverse Studienrichtungen.

Berufsmöglichkeiten

Die existenzsichernde Berufsausübung als Kunstschaffende ist nur wenigen Studienabgänger/innen vorbehalten. Der Berufseinstieg braucht viel Glück und Engagement. Die meisten Kunstschaffenden arbeiten freiberuflich; viele von ihnen sind zur Existenzsicherung gezwungen, ihren künstlerischen Beruf mit einer anderen Tätigkeit zu kombinieren.

Kunstschaffen vs. theoretisch-wissenschaftliche Tätigkeit

Angehende Kunstschaffende werden üblicherweise an Fachhochschulen ausgebildet. Dort steht ihnen für die verschiedenen Künste - sei es für Theater, Musik, Film, Video, Kunst oder literarisches Schreiben - ein breites Studienangebot zur Verfügung. An diesen Ausbildungsstätten wird ihr Talent gefördert und sie erlernen das künstlerische Handwerk. Das Studienangebot praxisorientierter Fachhochschulausbildungen wurde in den letzten Jahren ausgeweitet. Die Produktion und Darstellung von Kunst  hat dadurch eine Professionalisierung erfahren. Wer dagegen an einer Universität Film-, Theater- oder Literaturwissenschaften studiert hat, bringt theoretische Einsichten in die Gesetzmässigkeiten von Film, Theater oder Literatur mit, verfügt aber nicht über direkt anwendbare Berufskenntnisse. Geisteswissenschaftler/innen dieser Disziplinen tun gut daran, ihre Praxisdefizite durch ausseruniversitäre Aktivitäten wettzumachen, indem sie regen Kontakt mit der Kunst- und Kulturwelt pflegen, Kunst im realen Leben konsumieren, sich mit dem aktuellen Kulturgeschehen auseinandersetzen usw. Jobs, Praktika, Hospitanzen bei Theater oder Film sowie Mitarbeit in Kulturgruppen sind unumgänglich. Nur so können die für den Einstieg in die Kunstproduktion notwendigen Verbindungen geknüpft werden.

Bühne und Film

Schauspieler, Bühnenbildnerinnen, Regisseure, Dramturginnen und Theaterpädagogen sind mehrheitlich Absolventen und Absolventinnen der einschlägigen Fachhochschulausbildungen.
Uniabgänger/innen – meist aus den Geistes- und Sozialwissenschaften – sind am ehesten im Bereich Regie und Dramaturgie zu finden.
Der Einstieg in die Film- wie auch in die Theaterregie erfolgt häufig über eine Regieassistenz oder andere „Hilfsberufe“. Dies gilt auch für Dramaturgen und Dramaturginnen, die den Spielplan entwerfen, bei Filmen, Schauspielen und Opern an der Entwicklung von Spielvorlagen mitwirken und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind.

Kunst, Technik und digitale Kultur

In der zeitgenössischen Kunst sind Multimedia und digitale Medien zentrale Elemente. Dank technologischer Entwicklungen haben Kunstschaffende neue Gestaltungsmöglichkeiten. Kunstrichtungen wie z.B. elektronische Musik oder die Videokunst haben sich etabliert. Ingenieurinnen arbeiten oftmals mit Künstlern Hand in Hand, indem sie künstlerische Visionen technisch umsetzen. Zudem prägen Ingenieure unterschiedlichster Herkunft die modernen Museen. In den Bereichen Licht, Ton und „Special Effects“ beteiligen sich technisch versierte Hochschulabsolventen und -absolventinnen an der kreativen Gestaltung von Filmen, Theateraufführungen, Musicals und Shows.

Literatur

Drehbuch-, Hörspiel- und Theaterautor/innen müssen mit den Produktionsbedingungen des entsprechenden Mediums ihrer Sparte vertraut sein. Sie können von vereinzelten Bildungsangeboten profitieren. Wie bei Romanschriftstellerinnen handelt es sich jedoch meistens um Autodidakten, obwohl die Berner Fachhochschule mittlerweile einen Studiengang "Literarisches Schreiben" anbietet. In der Ausbildung wird die selbstständige künstlerische Arbeit gefördert. Im Masterstudium (MA Contemporary Arts Practice) kann der Schwerpunkt literarisches Übersetzen gewählt werden.
Schweizer Schriftsteller/innen, die von ihrem Beruf gut leben können, sind rar. Die meisten sind auf anderweitige Einkünfte angewiesen.
Der berufliche Einstieg in den Literaturbetrieb ist nicht formalisiert und erfolgt in der Regel on-the-job. Schriftsteller/innen, die mit Fremdsprachen vertraut sind, arbeiten zuweilen als literarische Übersetzer/innen. Lektor/innen arbeiten direkt mit Autoren und Autorinnen zusammen und vertreten dabei den herausgebenden Verlag. Sie lesen und prüfen Manuskripte inhaltlich und sprachlich und wirken so direkt auf das entstehende literarische Produkt ein. Sie gestalten auch das Verlagsprogramm mit und sorgen für dessen inhaltliche Realisierung. Literaturagenten und -Agentinnen arbeiten als selbstständige Lektoren. Sie betreuen Autorinnen und Übersetzer und vermitteln Originalmanuskripte und Übersetzungen an Verlage.

Berufe, Funktionen

Eine Auswahl von Berufen und Funktionen aus diesem Tätigkeitsbereich, in denen Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen arbeiten.



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