Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Holztechnik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Praktikum im Ausland

F.B. studiert Holztechnik im 6. Semester an der Berner Fachhochschule. Nach der Maturität und einem Zwischenjahr absolvierte sie die berufliche Grundbildung als Zimmerin EFZ.

"Im Zwischenjahr konnte ich mich für kein Studium entscheiden, weil es so viele Möglichkeiten gab. Zudem wollte ich lieber in die Berufswelt einsteigen. Nach der Lehre entschied ich mich für das Studium in Holztechnik an der Berner Fachhochschule, da mich Holz begeisterte.

Die theoretischen Grundlagenfächer wie Mathematik und Statik am Anfang des Studiums fielen mir nicht so leicht. So kam es mir entgegen, dass wir auch viel über Gebiete wie Materialien, Konstruktionslehre und Management lernten. Hinzu kamen Projektarbeiten in verschiedenen Bereichen: von Management, über Material- und Maschinenkunde bis zu Statik. Wir haben beispielsweise einen Aussichtsturm gestaltet und berechnet.

Fachwissen vertiefen

Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert, nicht zuletzt auch, weil alle Studierenden entweder Berufsleute sind oder ein Praktikum nach der Matura absolviert haben, um sich die notwendigen Kenntnisse im Holzfach anzueignen. So werden viele Fächer praxisnah unterrichtet und es gibt Projektarbeiten im direkten Kontakt mit Wirtschaftspartnern, welche Möglichkeiten für ein gutes Netzwerk bieten.

Der praktische Bezug des Studiums finde ich toll und ebenso, dass ich mein Holzwissen weiter vertiefen konnte. Die Ausbildung ist vor allem kurz vor den Semesterprüfungen zeitintensiv. Neben Hausaufgaben und Lernen müssen dann die meisten Arbeiten eingereicht werden. Ansonsten gibt es zwar immer viel zu tun, aber es bleibt auch Zeit, Hobbys und Kontakte zu pflegen. In den langen Semesterferien im Sommer musste ich jeweils Geld verdienen, da die Zeit während des Semesters dafür zu knapp war.

Praktikum und Bachelorarbeit

Vor dem letzten Semester suchte ich mir ein einjähriges Praktikum in Norwegen. Während dieser tollen Zeit habe ich sehr viel persönlich und beruflich dazugelernt und fühle mich nun gut vorbereitet auf die Arbeit nach dem Studium. Ich war in einem Architekturbüro und habe so noch mehr über dieses Arbeitsgebiet gelernt. Im Gegenzug konnte ich mein Fachwissen aus Statik und Holzkunde einbringen.

Während des Praktikums habe ich in Zusammenarbeit mit dem Praktikumsbetrieb zudem meine Bachelorarbeit verfasst. Ich fand es spannend ein für die Praxis relevantes Thema zu untersuchen und die Fortschritte am Bauprojekt direkt zu beobachten. Nach dem Bachelorabschluss möchte ich in Dänemark einen Master in Architectural Engineering erwerben."



berufsberatung.ch