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Medizintechniker/in FH (BSc)

Medizintechniker und Medizintechnikerinnen FH (Bachelor of Science) entwickeln und produzieren komplexe Medizinprodukte aller Art. Sie übernehmen anspruchsvolle Projektleitungs- und Führungsaufgaben.

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Metall, Maschinen

Branchen

Medizintechnik - Uhren und Mikrotechnik

Swissdoc

0.555.62.0

Aktualisiert 16.11.2016

Tätigkeiten

Medizintechnikerinnen FH konzipieren technische Produkte, die sich meist aus verschiedenen elektronischen, informationstechnischen oder mechanischen Komponenten zusammensetzen. Die Palette der Medizinprodukte ist sehr breit: Sie reicht von Spritzen, Pflaster und Wundverbänden für Brandwunden über Herzschrittmacher, künstliche Hüftgelenke, Bohrer und Roboter für Operationstechnik, Hörgeräte und Ultraschallgeräte bis hin zu Software für die Röntgenbilddarstellung usw.

Medizintechniker FH zeichnen sich durch ihr breites Wissen in Maschinentechnik, Elektrotechnik, Informatik, Biologie und Medizin aus. Es erlaubt ihnen, an der Schnittstelle zwischen Medizin und Ingenieurwissenschaften interdisziplinär tätig zu sein. Von der Idee des Produkts bis zu seiner Anwendung und Wartung arbeiten Medizintechniker FH in verschiedenen Tätigkeitsfeldern wie der Erfassung der Benutzerbedürfnisse, der Produktrealisierung, der Produktzulassung und der Qualitätssicherung. Entsprechend sind sie zuständig für Planung, Konzeption, Prototypenbau, Inbetriebnahme, Testen und Optimieren von technischen Produkten und Geräten.

Medizintechnikerinnen FH befassen sich mit den gesetzlichen Richtlinien zur Zulassung von Medizinprodukten. Bei der Planung und Entwicklung eines neuen Produkts berücksichtigen sie sowohl solche regulatorischen Vorschriften und weitere rechtliche Aspekte als auch die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Sie arbeiten dabei eng mit Ärztinnen, medizinischem Personal und Patienten zusammen. Sie analysieren sorgfältig die Situation und suchen nach innovativen technischen Lösungen, die der Patientin nutzen und marktfähig sind.

Oft leiten Medizintechniker FH Projekte mit interdisziplinären ­Teams. Dies erfordert kommunikative Kompetenz und Verhandlungsgeschick. Infolge des rasanten technologischen Wandels müssen sie sich schnell in neue Technologien einarbeiten und ihre Kenntnisse immer wieder auf neue Gebiete anwenden können.

Ausbildung

Grundlage

Hochschulförderungs- u. Hochschulkoordinationsgesetz HFKG vom 30.9.2011

Bildungsangebote

  • HSLU, Horw: Medizintechnik; sowie:
  • BFH, Bern: Mikro- und Medizintechnik, Vertiefungsrichtung Medizintechnik
  • FHNW, Muttenz: Life Science Technologies mit Vertiefungsrichtung Medizinaltechnologie
  • NTB, Buchs: Systemtechnik mit Anwendungsschwerpunkt Medizintechnik

Dauer

  • 3 Jahre, Vollzeit
  • 4 bis 5 Jahre, berufsbegleitend

Studienaufbau/-konzept

HSLU: Der Schwerpunkt der interdisziplinären Ausbildung liegt in den Ingenieurwissenschaften. Nach der mechatronischen Grundausbildung (Mathematik, Physik, Konstruktion, Elektronik und Informatik) folgt eine Vertiefung in branchenspezifischen technologischen Feldern. Im Kompetenzfeld Naturwissenschaften und Medizin werden Grundlagen der Chemie und Humanbiologie vermittelt sowie Themen an der Schnittstelle zwischen Medizin und Ingenieurwissenschaften   (z. B. Bioverträglichkeit, Materialien in der Medizintechnik).

Abschluss

"Bachelor of Science [FH] in Medizintechnik"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • Berufsmaturität mit einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung in einem technischen oder medizinischen Bereich

oder

  • Fachmaturität (Profil Gesundheit)

oder

  • gymnasiale Maturität mit 1-jährigem Berufspraktikum

HSLU: Das Praktikum wird vor Ein­tritt (Vollzeit) oder während des Studiums (Teilzeit) ­absolviert. Es findet an der Hochschule Luzern (4-wöchiger Intensiv­kurs) und in einem Industriebetrieb statt.

Interessierte (ab 25 Jahren) ohne Berufsmaturität oder gymnasiale Maturität können ein 1-jähriges Zulassungsstudium absolvieren. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene berufliche Grundbildung in einem nahe liegenden Bereich und einige Jahre Berufserfahrung.

 

Über Details informieren die Fachhochschulen.

Weiterbildung

Fachhochschule/Universität (Master)

Master of Science in Engineering oder Master of Science in Health Sciences (in Zusammenarbeit mit der Uni Luzern) in Vorbereitung

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen und Universitäten/ETH in verwandten Bereichen, z. B. Informatik, Automation, Mikroelektronik etc.

Berufsverhältnisse

Die Medizintechnik-Branche in der Schweiz befindet sich im Wachstum. Es herrscht zurzeit ein Fachkräftemangel.

Medizintechniker/innen FH übernehmen Aufgaben in der technischen Produktentwicklung oder im technischen Produktmanagement in der Medizintechnik-Branche. Sie sind an der Schnittstelle von Medizin und Ingenieurwissenschaften tätig.

Ausserhalb der Branche sind auch Tätigkeiten in der Lebensmittelindustrie und in der Luft- und Raumfahrt möglich.

Weitere Informationen

Adressen

Hochschule Luzern - Technik & Architektur
Bachelor & Master
Technikumstrasse 21
6048 Horw
Tel.: 041 349 32 07
URL: http://www.hslu.ch/technik-architektur
E-Mail:

Berner Fachhochschule BFH
Falkenplatz 24 10
3012 Bern
Tel.: +41 (0)31 848 33 00
URL: http://www.bfh.ch

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Life Sciences
Gründenstrasse 40
4132 Muttenz
Tel.: 061 467 42 42
Fax: 061 467 47 01
URL: http://www.fhnw.ch/lifesciences

NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs
Werdenbergstr. 4
9471 Buchs SG 1
Tel.: 081 755 33 11
Fax: 081 756 54 34
URL: http://www.ntb.ch
E-Mail: