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Rettungssanitäter/in HF

Rettungssanitäter/innen organisieren und leiten Notfalleinsätze und Krankentransporte. Sie gewährleisten die medizinische Erstversorgung von Patientinnen und Patienten und sind für deren fachgerechten Transport verantwortlich.

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Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Gesundheit

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Medizintechnik - Pflege und Betreuung

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Aktualisiert 01.03.2011

Bilder (8)

Einsätze in Privatwohnungen

Filme (2)

Rettungssanitäter/in HF - EinBlick auf...
Einsätze in Privatwohnungen

Einsätze in Privatwohnungen

Rettungssanitäter/innen absolvieren auch Einsätze in Privatwohnungen. Etwa zwei Drittel der Einsätze betreffen Krankheiten, ein Drittel fällt auf Unfälle.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Einsätze in Privatwohnungen
Erste Hilfe

Erste Hilfe

Rettungssanitäter/innen führen selbsständig alle Massnahmen der Ersten Hilfe aus - hier beim Einrenken einer Schulter.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Erste Hilfe
Zusammenarbeit mit anderen Berufsleuten

Zusammenarbeit mit anderen Berufsleuten

Rettungssanitäter/innen arbeiten eng mit anderen Mitgliedern der Rettungskette zusammen - zum Beispiel Ärztinnen, Feuerwehrleute oder Polizisten.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Zusammenarbeit mit anderen Berufsleuten
Kontrolle der Vitalzeichen

Kontrolle der Vitalzeichen

Blutdruck, Atemfrequenz und Herzrhythmus werden überwacht - im Bedarfsfall kommt ein Defibrillator zum Einsatz.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Kontrolle der Vitalzeichen
Übergabe eines Falls

Übergabe eines Falls

Im Spital unterrichten Rettungssanitäter/innen die Pflegenden über den Gesundheitszustand des Patienten und über die bereits getroffenen Massnahmen

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Übergabe eines Falls
In der Notrufzentrale

In der Notrufzentrale

In der Notrufzentrale koordinieren Rettungssanitäter/innen den Einsatz der Ambulanz-Fahrzeuge.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

In der Notrufzentrale
Sorgfältiger Umgang mit dem Material

Sorgfältiger Umgang mit dem Material

Nach dem Einsatz werden die Geräte und Instrumente gereinigt, wird das Verbrauchsmaterial aufgefüllt und der Rettungswagen in Ordnung gebracht.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Sorgfältiger Umgang mit dem Material
Abwarten und loslegen

Abwarten und loslegen

Rettungssanitäter/innen müssen in der Lage sein, stundenlang zu warten, um dann plötzlich alle Energien für einen Einsatz zu mobilisieren.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Abwarten und loslegen
Rettungssanitäter/in HF - EinBlick auf...

Rettungssanitäter/in HF - EinBlick auf...

Der vorliegende Film zeigt in konzentrierter Form den Arbeitsalltag und die Aufgaben der Rettungssanitäter/in HF. Die informativen Bildsequenzen geben Auskunft über den Arbeitsalltag, über Sonnen- und Schattenseiten des Berufes und über Anforderungen an die Berufsangehörigen.

Rettungssanitäter/in HF - EinBlick auf...
Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter HF, dipl.

Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter HF, dipl.

Rettungssanitäterinnen und -sanitäter leisten verunfallten oder erkrankten Menschen ausserhalb des Spitals professionelle erste Hilfe. Sie untersuchen und betreuen Patienten und entscheiden mit fundiertem Fachwissen über die weiteren medizinisch-pflegerischen und bergungstechnischen Massnahmen.

Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter HF, dipl.

Tätigkeiten

Rettungssanitäter sind in Rettungsdiensten und -organisationen tätig. Sie organisieren und leiten Einsätze jeglicher Komplexität. Sie versorgen und transportieren Patienten in kritischem und nicht kritischem Gesundheitszustand. Bei akuten Erkrankungen und schweren Unfällen begeben sie sich mit dem Einsatzfahrzeug rasch an den Ereignisort.

Beim Eintreffen am Notfall- oder Unfallort verschaffen sich Rettungssanitäterinnen sofort einen Überblick über die Situation. Sie sind die ersten Ansprechpersonen für Patientinnen, ihre Angehörigen und Dritte und gehen auf deren Bedürfnisse ein. Sie übernehmen die Sicherung der Umgebung, die Einsatzleitung sowie die präklinische medizinische Versorgung. Rasch müssen sie den Gesundheitszustand einer Patientin beurteilen und nötige Massnahmen ergreifen. Zu ausserklinischen Handlungen vor Ort gehören das Bergen von Personen und medizinische Handlungen wie Beatmen, Defibrillieren, Verabreichen von Infusionen, Medikamenten und Herzmassagen. Die Tätigkeit am Einsatzort erfordert eine laufende Beurteilung und Überwachung der Vitalfunktionen der Patientin durch Blutdruckmessung, EKG oder weitere Untersuchungen. Anschliessend wird die Patientin ins Spital transportiert. Während der Fahrt wird sie medizinisch versorgt und überwacht.

Für die optimale Versorgung des Patienten arbeiten Rettungssanitäter in einem eingespielten Team intensiv mit Ärzten, Pflegefachleuten, Polizisten und anderen Fachpersonen zusammen. Die jeweiligen Verantwortlichkeiten sind aufeinander abgestimmt und greifen wie Kettenglieder ineinander. Rettungssanitäter sichern die Qualität und Kontinuität in der Rettungskette. Ist ein Notarzt anwesend, obliegt ihm die medizinische Führung und die Rettungssanität ist für die technische und organisatorische Führung zuständig.

Nach dem Einsatz bringen Rettungssanitäterinnen den Rettungswagen in Ordnung, reinigen und desinfizieren Geräte und Instrumente, füllen Verbrauchsmaterial auf, kontrollieren und bewirtschaften die gesamte Infrastruktur, Technik und Logistik. In den Wartezeiten zwischen den Einsätzen bleibt Zeit für das Schreiben der Einsatzrapporte und das Erledigen administrativer Aufgaben.

Rettungssanitäter informieren sich über Neuerungen im eigenen Arbeitsfeld. Mit ihrer Beteiligung an Forschungsprojekten tragen sie zudem zur Berufsentwicklung und Qualitätssicherung bei.

Ausbildung

Grundlage

MiVo-HF vom 11.3.2005 (Stand 1.1.2013) und eidg. genehmigter RLP vom 21.1.2008

Bildungsangebote

  • Emergency Schulungszentrum AG, Rotkreuz und Zofingen, www.esz.ch
  • HF für Rettungsberufe, Schutz & Rettung, Zürich, www.stadt-zuerich.ch/rettungsberufe
  • Medi; Zentrum für medizinische Bildung, Bern, www.medi.ch
  • Sirmed - Schweizer Institut für Rettungsmedizin, Nottwil, www.sirmed.ch

Dauer

  • 3 Jahre
  • 2 Jahre für Transportsanitäter/innen mit eidg. Fachausweis

Ausbildungskonzept/-inhalte

  • theoretische und praktische Ausbildung an der Schule
  • praktische Ausbildung in einem Rettungsdienst
  • praktische Ausbildung in benachbarten Berufen (Spezialpraktika: Anästhesie, Pflege, Notfall, Spitex / Geriatrie, Sanitätsnotrufzentrale)
  • Arbeitsprozesse: z. B. Organisation, Leitung und Dokumentation von Einsätzen; Situationsbeurteilung und Einleitung von organisatorischen und operationellen Massnahmen; Massnahmen zur Rettung und präklinische Versorgung; Prävention etc.

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "dipl. Rettungssanitäter/in HF"

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • abgeschlossene mind. 3-jährige berufliche Grundbildung oder
    Fachmittelschulausweis oder Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität oder gleichwertige Qualifikation
  • mind. Führerausweis der Kategorie B, während der Ausbildung muss die Berechtigung für den berufsmässigen Personentransport erworben werden
  • Eignungsabklärung (z. B. Abklärung der psychischen und physischen Belastbarkeit und Gesundheit, der sozialen Eignung, der Flexibilität, der Ausdrucksfähigkeit, der Lernfähigkeit)

Über weitere Aufnahmebedingungen (z. B. Vorpraktikum im Gesundheitswesen) und die Anrechenbarkeit von vorgängigen beruflichen Ausbildungen (z. B. Pflegefachpersonen oder Transportsanitäter/innen) entscheiden und informieren die Ausbildungsinstitute.

Anforderungen
  • psychische und physische Belastbarkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten
  • Einsatzbereitschaft

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fachschulen für Rettungsberufe, Kliniken und Schulen des Gesundheitswesens

Spezialeinsätze

z. B. beim Schweiz. Korps für humanitäre Hilfe der DEZA, bei Sanitätsnotrufzentralen oder Einsätze bei der REGA

Fachhochschule

z. B. Bachelor of Science (FH) in Pflege

Nachdiplomstufe

Angebote an Höheren Fachschulen und Fachhochschulen

Berufsverhältnisse

Rettungssanitäter/innen arbeiten in spitalgebundenen oder privaten Rettungsdiensten, für öffentliche Rettungsorganisationen oder bei der Luftrettung. Der Dienst ist unregelmässig und wird rund um die Uhr garantiert. Zusätzlich zu Nacht- und Wochenend- ist Pikettdienst zu leisten. Im beruflichen Alltag wechseln sich Wartezeiten und Einsätze ab. Teilzeitarbeit ist möglich. Trotz hoher Belastung sind die Praxisplätze begehrt und relativ rar. Die Berufsleute sind auf dem Arbeitsmarkt gesucht. Die schnelle technische und medizinische Entwicklung erfordert ständige Fortbildung.

Bemerkungen

Rettungssanitäter/innen sind zu den Nachdiplomstudiengängen HF in Anästhesie, Notfallpflege und IPS zugelassen, wenn sie sich über genügend pflegerische Kenntnisse ausweisen können.

Weitere Informationen

Adressen

Forum Berufsbildung Rettungswesen
c/o BfB Büro für Bildungsfragen AG
Bahnhofstr. 20
8800 Thalwil
Tel.: 043 388 34 00
Fax: 043 388 34 19
URL: http://www.forum-bb-rw.ch
E-Mail:

IVR - IAS Interverband für Rettungswesen
Haus der Kantone
Speichergasse 6
Postfach
3000 Bern 7
Tel.: 031 320 11 44
Fax: 031 320 11 49
URL: http://www.ivr-ias.ch
E-Mail:

Vereinigung Rettungssanitäter Schweiz (VRS)
Bahnhofstr. 7b
6210 Sursee
Tel.: 041 926 07 74
URL: http://www.vrs-asa.ch
E-Mail: