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Automobil-Fachmann/-frau EFZ

Automobil-Fachmänner und Automobil-Fachfrauen warten und reparieren Motor, Antrieb und Fahrwerk von Personenwagen oder Nutzfahrzeugen. Sie überprüfen Fahrzeugkomponenten, stellen sie optimal ein und ersetzen Verschleissteile.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Fahrzeuge

Branchen

Auto

Swissdoc

0.570.52.0

Aktualisiert 29.01.2018

Bilder (8)

Servicearbeiten
Servicearbeiten

Servicearbeiten

Beispiele dafür sind Kontrollen sowie Öl- und Radwechsel. Damit verbringen die Berufsleute einen bedeutenden Teil ihrer Zeit.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Servicearbeiten
Kühlsystem, Batterie und Licht warten

Kühlsystem, Batterie und Licht warten

In einem Fahrzeug gibt es viele wichtige Komponenten, die nicht direkt mit dem Fahren zu tun haben. Auch diese haben die Berufsleute im Griff.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Kühlsystem, Batterie und Licht warten
Schemas und Schaltpläne studieren

Schemas und Schaltpläne studieren

Jedes Automodell hat seine Eigenheiten. Um wirklich Bescheid zu wissen, studieren die Berufsleute die Pläne und Dokumentationen.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Schemas und Schaltpläne studieren
Kontrolle und Reparatur: Fahrwerk

Kontrolle und Reparatur: Fahrwerk

Räder, Radaufhängung, Lenkung und Bremse: Das sind komplexe Systeme, die gut gewartet und richtig eingestellt sein müssen.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Kontrolle und Reparatur: Fahrwerk
Kontrolle und Reparatur: Motor, Getriebe

Kontrolle und Reparatur: Motor, Getriebe

Zündkerzen, Ventile, Antriebswelle oder Kupplung: Die Berufsleute sorgen dafür, dass der Antrieb des Fahrzeugs funktioniert.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Kontrolle und Reparatur: Motor, Getriebe
Komplexere Reparaturen

Komplexere Reparaturen

Motoren ausbauen und zerlegen oder die elektronischen Systeme des Fahrzeugs reparieren: Dafür sind vor allem Automobil-Mechatroniker/innen zuständig.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Komplexere Reparaturen
Diagnose

Diagnose

Vor jeder Reparatur machen die Berufsleute die genaue Ursache des Schadens ausfindig. Oft nutzen sie dazu computergestützte Diagnosegeräte.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Diagnose
Beraten der Kundschaft

Beraten der Kundschaft

Lohnt sich eine Reparatur? Wenn ja, in welchem Umfang? Solche Fragen klären die Berufsleute mit der Kundschaft.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Beraten der Kundschaft

Tätigkeiten

Für den Service und Unterhalt überprüfen Automobil-Fachleute die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Komponenten von Motor, Antrieb und Fahrwerk sowie der Elektrik-, Elektronik-, Sicherheits- und Komfortsysteme. Dafür verwenden sie elektronische und computergestützte Mess- und Testsysteme. Sie kontrollieren beispielsweise Radaufhängung, Starter und Bremsanlagen, prüfen die Batterien und laden sie auf. Sie machen den Ölwechsel und ersetzen abgenützte Reifen. Sie warten Beleuchtung, Klimaanlage, Kühl-, Zünd- und Einspritzsysteme. Sie stellen die Lenkung und die Ventile ein und sind für die Abgasmessung zuständig. Bei Nutzfahrzeugen prüfen und warten sie zudem Vorrichtungen wie Kipp-, Hub- und Ladeeinrichtungen oder Anhänger.

Bei Reparaturarbeiten müssen defekte Teile meistens ersetzt werden. Automobil-Fachleute bauen ganze Anlagen oder Teile davon fachgerecht aus dem Fahrzeug aus. Sie wechseln zum Beispiel Kupplungen, Antriebssysteme oder Getriebe aus und montieren neue Auspuffanlagen. Dafür stehen ihnen Werkzeuge und Einrichtungen wie Hebebühnen zur Verfügung. Metalle bearbeiten sie durch Sägen, Bohren, Schweissen, Gewindeschneiden usw.

Da moderne Fahrzeuge technisch sehr komplex sind, orientieren sich Automobil-Fachleute bei ihrer Arbeit an technischen Dokumenten und den Vorgaben des Fahrzeugherstellers. Weil schon kleine Nachlässigkeiten zu Unfällen führen können, arbeiten sie exakt und konzentriert. Sie halten sich strikt an die Vorschriften zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheits- und zum Umweltschutz. Betriebsstoffe lagern und entsorgen Automobil-Fachleute umweltgerecht.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 12.10.2017

Dauer

3 Jahre

Fachrichtungen

  • Personenwagen
  • Nutzfahrzeuge

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Garagenbetrieb für Personenwagen oder Nutz­fahrzeuge

Schulische Bildung

1 bis 1½ Tage pro Woche an der Berufsfachschule

Lerninhalte

  • Prüfen und Warten von Fahrzeugen
  • Austauschen von Verschleissteilen
  • Unterstützen von betrieblichen Abläufen
  • Überprüfen und Reparieren von Systemen

Überbetriebliche Kurse

Zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Fahrprüfung

Lernende erwerben den Fahrausweis für Personenwagen bzw. Nutzfahrzeuge.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Automobil-Fachmann/-frau EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • abgeschlossene Volksschule
  • Eignungstest AGVS

Anforderungen

  • hohes technisches Verständnis
  • handwerkliches Geschick
  • logisches Denken
  • exakte und sorgfältige Arbeitsweise
  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • gute Umgangsformen (Kundenkontakt)

Weiterbildung

Kurse

Angebote des Auto Gewerbe Verbandes Schweiz (AGVS) und von Berufsfachschulen

Verkürzte Grundbildung

  • Prüfung in der jeweils anderen Fachrichtung nach 1 Jahr entsprechender Berufspraxis
  • Automobil-Mechatroniker/in EFZ (Einstieg ins 3. Grund­bildungsjahr)

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis:

  • Automobildiagnostiker/in
  • Automobil-Verkaufsberater/in
  • Automobil-Werkstattkoordinator/in
  • Fahrzeugrestaurator/in
  • Kundendienstberater/in im Automobilgewerbe
  • Reifenfachmann/-frau
  • Strassenhelfer/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Dipl. Betriebswirt/in im Automobilgewerbe

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Techniker/in HF Maschinenbau oder dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Automobiltechnik

Berufsverhältnisse

Automobil-Fachleute arbeiten in Garagenbetrieben für Personenwagen oder Nutzfahrzeuge. In der Regel spezialisieren sie sich auf bestimmte Automarken.

Automobil-Fachleute haben meistens regelmässige Arbeitszeiten mit einer 5-Tage-Woche, ausser in Betrieben mit Pannenhilfe und Pikettdiensten. Einsatz- und fortbildungsbereite Automobil-Fachleute sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Weitere Informationen

Adressen

Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)
Wölflistr. 5
Postfach 64
3000 Bern 22
Tel.: +41 31 307 15 15
URL: http://www.autoberufe.ch
URL: http://www.agvs-upsa.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch