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Sport- und Bewegungswissenschaften: Berufsporträts

Porträt von Berufsleuten mit Abschluss in Sport- und Bewegungswissenschaften.

Sport- und Bewegungswissenschaften

Bewegungs- und Sportwissenschaftler

Symbolbild Sport
Symbolbild Sport, © Bild von annca auf Pixabay
Wissenschaftlicher Assistent an einer Hochschule

«„Als wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Sport in Magglingen bleibt man beweglich.“»

Laufbahn
JahrTätigkeit
JahrSeit 1½ Jahren als wissenschaftlicher Assistent an der Eidg. Hochschule für Sport, 100%
JahrStudium als Sportlehrer Diplom I+II
JahrStudium Sportwissenschaft und Geschichte
Jetzige Tätigkeit

Als wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Sport in Magglingen bleibt man beweglich. Mein Arbeitsalltag ist geprägt von Veränderungen. Zurzeit stelle ich einen Tagungsband zusammen, d.h., ich versuche Referate, die an einem wissenschaftlichen Kongress gehalten wurden, irgendwie zu kategorisieren, zu gestalten, mit einem Vorwort und einem Schlusswort zu versehen und das Ganze als Buch zu veröffentlichen. Einen Artikel habe ich zusammen mit meinem Mentor selber geschrieben. Artikel, Beiträge und Buchbesprechungen zu schreiben ist aber nur ein kleiner Teil meiner Arbeit. Dem Lehrkörper der Hochschule für Sport angegliedert, bin ich «Männchen für (fast) alles»: Lehrbeiträge im Unterricht mit den Studierenden; Mitarbeit in Forschungsprojekten; Kompetenzprofile für die künftigen Bachelor- und Masterstudienlehrgänge erarbeiten; ein bewegungstherapeutisches Projekt mit übergewichtigen Kindern leiten; Öffentlichkeitsarbeit; Kongresse mitorganisieren; Unterrichtsgrundlagen erarbeiten etc. gehören zu meinen vielfältigen Arbeitsaufgaben. Daneben darf ich einen Teil meiner Arbeitszeit für die persönliche Weiterbildung (Abschluss Geschichtsstudium) nutzen.
Die Sportanlagen der Hochschule nutze ich üblicherweise für das persönliche Training. Die meiste Zeit verbringe ich im Büro, und auch in der Bibliothek bin ich oft anzutreffen. Das Racket habe ich mit dem Computer getauscht, die Bälle mit Büchern und den Trainingsanzug mit sportlicher aber «büro-konformer» Arbeitskleidung. Aber keine Angst – an einer Hochschule für Sport bieten sich genügend Gelegenheiten den Bewegungsdrang auszuleben: Firmensport heisst das Zauberwort!

Berufseinstieg
Tipps

Bewegungs- und Sportwissenschaftlerin, Lehrerin für Maturitätsschulen

Symbolbild Sport
Symbolbild Sport, © Bild von Mabel Amber, still incognito... auf Pixabay
Sport als Lehrerberuf auf der Sekundarstufe II

«„Im Zentrum stehen die Jugendlichen als individuelle Persönlichkeiten sowie die Förderung ihrer Handlungsfähigkeit, Kreativität und Freude im sportlichen Bewegen.“»

Laufbahn
JahrIm Moment studiere ich noch Mathematik (als Zweitfach zum Unterrichten)
JahrSeit 2½ Jahren Sportlehrerin an der Fachmittelschule Bern, 42%
JahrSportstudium Diplom II
Jetzige Tätigkeit

Ich unterrichte das Fach Sport (bzw. Sport und Gesundheitsförderung) an der Fachmittelschule in Bern. Im Zentrum stehen die Jugendlichen als individuelle Persönlichkeiten sowie die Förderung ihrer Handlungsfähigkeit, Kreativität und Freude im sportlichen Bewegen. Als Sportlehrerin ist es meine Aufgabe, das Bewegungsbewusstsein der Schüler und Schülerinnen zu heben, sie zu regelmässigem Sporttreiben hinzuführen und den Sport als sinnerfülltes Handeln darzustellen. Die Schüler und Schülerinnen sollten Freude im und am Sport erfahren. Die Schüler/innen vertiefen im Sportunterricht Bekanntes, zum Beispiel bekannte Disziplinen in der Leichtathletik und im Geräteturnen, Mannschaftssportarten und tänzerische Elemente. Sie lernen aber auch neue Sportarten kennen, wie zum Beispiel Baseball, Rugby, Trampolinspringen, Inline-Skaten, Beachvolleyball und Stabhochspringen. Die Schüler/innen sollen sich im Sportunterricht wohl und gesund fühlen, sie sollen aber auch erfahren und entdecken, Bewegungsabläufe gestalten und darstellen, üben und leisten, sich herausfordern und wetteifern und auch dabeisein und dazugehören.

Als Sportlehrerin nehme ich auch eine Vorbildfunktion wahr, das heisst, ich motiviere und animiere die Lernenden im und für den Sport, ich lebe eine sportliche, faire Persönlichkeit vor, und ich versuche die Schüler und Schülerinnen für die gesundheitsfördernde Wirkung der täglichen Bewegung zu gewinnen.

Bewegungs- und Sportwissenschaftlerin

Symbolbild Sport
Symbolbild Sport, © Bild von falco auf Pixabay
Sportwissenschaftlerin im Bereich Orthopädie

«Ich besuche die zuständigen Ärzte persönlich in ihren Spitälern – vor allem in europäischen Ländern - und bespreche mit ihnen die Studiendokumentation.»

Jetzige Tätigkeit
Ich arbeite als International Clinical Research Associate (CRA) bei einer grossen Firma, welche im Orthopädiebereich tätig ist. Als CRA bin ich für die Umsetzung von klinischen Studien zuständig. Sei es entweder, um ein noch nicht CE-markiertes Produkt zu markieren, das heisst zu gewährleisten, dass das Produkt den europäischen Normen entspricht, oder eine Marktüberwachungsstudie für ein bestehendes Produkt unzusetzen und damit die Qualitätskontrolle sicherzustellen. Hier in der Firma bin ich für klinische Studien im Bereich Wirbelsäule verantwortlich, wo wir zum Beispiel Fusionssysteme oder künstliche Bandscheiben evaluieren.
Berufseinstieg

[nicht definitiver Text]Konkret heisst das, dass ich ein Studienprotokoll erstellen muss, in dem die Bedingungen wie Ein- und Ausschlusskriterien, die zu erhebenden Daten wie zum Beispiel Lebensqualität, Zielsetzungen, etc. festgelegt werden. Den Entwurf des Protokolls bespreche ich dann mit den beteiligten Ärzten an einem Meeting, und gemeinsam einigen wir uns auf ein Studienprotokoll, in welchem alle wichtigen Parameter (Variablen) für die klinische Studie festgelegt sind. Sobald das Protokoll steht muss ich die Studie bei der zuständigen Ethik-Kommission einreichen. Ist der Bescheid positiv kann die Studie beginnen. Das heisst, dass ich die zuständigen Ärzte persönlich in ihren Spitälern – vor allem in europäischen Ländern - besuche und mit ihnen die Studiendokumentation bespreche. Bei diesen Besprechungen geht es jeweils vor allem um die Erklärung der Erhebungsbögen und den organisatorischen Ablauf der Studie. Dies bedeutet natürlich, dass ich öfters unterwegs bin.

Tipps

[nicht definitiver Text] Natürlich beinhaltet das Durchführen einer klinischen Studie auch sehr viel Organisatorisches. Die ganzen Meetings mit den Ärzten, die Reisen, etc. müssen geplant werden. Auch dies ist Teil meiner Arbeit und macht das Ganze sehr abwechslungsreich. Da die klinischen Ergebnisse natürlich nicht nur für mich interessant und wichtig sind, arbeite ich auch sehr eng mit der Entwicklungs- sowie der Marketingabteilung meiner Firma zusammen. Sei es für eine Risikoanalyse eines Produktes oder das In-Verkehr-bringen eines neuen Produktes. Im Allgemeinen ist bei meinem Job sehr viel Teamwork gefragt, arbeite ich doch bei vielen Tätigkeiten mit anderen Leuten zusammen. Aber es kommt natürlich auch vor, dass ich mal längere Zeit nicht auf Reisen bin und viel am Computer zu erledigen habe wie Literaturrecherchen, Datenauswertung oder Berichte schreiben.



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