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Rechtswissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Rechtswissenschaften:

Rechtswissenschaften

Rechtsanwältin

Symbolbild Gerechtigkeit
Symbolbild Gerechtigkeit, © Bild von Sang Hyung Cho auf Pixabay


Anwältin in der Kollektivpraxis

«Die Leute, die zu mir kommen, stecken in belastenden Lebenssituationen. Oft gehen ihre Erwartungen an mich über juristische Belange hinaus und können leider häufig nicht erfüllt werden.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich führe gemeinsam mit fünf anderen Personen eine Anwaltskanzlei. Mein Arbeitstag ist sehr vielfältig, er besteht abwechselnd aus Gerichtsverhandlungen, Gesprächen mit Klientinnen und Klienten, Briefe schreiben, Klageschriften abfassen, Behörden oder andere Anwälte kontaktieren, Abklärungen von Rechtsfragen in der Bibliothek und Erledigungen von Büroadministration. Ich kann meine Arbeit zwar selbständig gestalten, aber Gerichtstermine, Rechtsmittelfristen und Anliegen der Klientschaft, die ein sofortiges Handeln erfordern, diktieren Arbeitsanfall und Abläufe. Keine Frist darf verpasst werden. Obwohl ich Gelegenheit habe, mich mit meinen Bürokolleginnen und –kollegen auszutauschen, bin ich letztlich für den Ausgang eines Gerichtsverfahrens selber verantwortlich.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Ich habe mich auf verschiedene Rechtsgebiete spezialisiert, übernehme aber vor allem Fälle aus dem Gebiet Ausländerrecht, Familienrecht, Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht und vertrete Opfer sexueller Gewalt. Ich habe dabei Kontakt mit vielen Menschen und erhalte einen tiefen Einblick in ihr Leben und ihre Probleme. Die Leute, die zu mir kommen, stecken in belastenden Lebenssituationen. Oft gehen ihre Erwartungen an mich über juristische Belange hinaus und können leider häufig nicht erfüllt werden.

Tipps

[Text fehlt] An meiner Arbeit als Anwältin schätze ich sehr, dass die Resultate meiner Bemühungen sichtbar sind, die Freude über einen gewonnenen Prozess wirkt motivierend. Die Arbeitsinhalte und Arbeitszeit lassen mir einen breiten Gestaltungsraum. Im Moment arbeite ich Teilzeit, was mir ermöglicht, mich neben der Arbeit um meine drei Kinder zu kümmern.

Juristischer Sekretär und Gerichtsschreiber

Symbolbild Gerechtigkeit
Symbolbild Gerechtigkeit, © Bild von Sang Hyung Cho auf Pixabay
Juristischer Sekretär beim Bezirksgericht

«Nachdem ich nun Einblick erhalten habe in den Ort, wo das Recht in die Praxis umgesetzt wird, habe ich beschlossen, auch noch die Anwaltsprüfungen abzulegen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Bei einem neuen Fall lese ich mich zunächst in die Akten ein, wo die Vorgeschichte und Hintergründe des Falls stehen. Dann kommt es zur Gerichtsverhandlung, wo die Parteien ihre Meinungen und Argumente ausführlich darlegen können. Eventuell wird in einem nächsten Schritt eine Beweisverhandlung mit Zeugeneinvernahmen durchgeführt. Wenn der Richter und ich genügend Informationen erhalten haben, um einen Entscheid zu fällen, so besprechen wir unsere Lösung und die Gründe, die uns dazu geführt haben. Im letzten Stadium schreiben wir das Urteil. Je nach Fall erscheint das Ergebnis sofort klar, oder wir müssen gründliche Recherchen vornehmen und eine umfangreiche Begründung verfassen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Nachdem ich einige Zeit als Radiojournalist gearbeitet hatte, entschloss ich mich an die Universität zu gehen, um Rechtswissenschaften zu studieren. Nach abgeschlossenem Studium begann ich ein Gerichtspraktikum als Auditor. Meine Hauptaufgabe war es, mich auf diverse Fälle vorzubereiten, den Gerichtsverhandlungen beizuwohnen, alle Aussagen zu protokollieren und danach an der Redaktion des Entscheids mitzuhelfen. Schon nach einem Monat hatte ich an vielen verschiedenen Prozessen teilgenommen. Ich musste bald feststellen, dass die juristische Realität nur bedingt mit meinen theoretischen Eindrücken vom Studium übereinstimmte. Am Gericht erhielt die menschliche Seite ein viel grösseres Gewicht als im Studium, wo vor allem theoretische Problemlösungen und Interpretationen wichtig waren.

Als Auditor im Bezirksgericht wurde ich für ein Jahr befristet angestellt. Nach diesem Jahr wurde dort eine Stelle als juristischer Sekretär frei, welche ich erhielt. Mir werden bestimmte Fälle zugeteilt, welche nach wie vor aus den verschiedensten Rechtsgebieten stammen können.

Tipps

[nicht definitiver Text] Manchmal wiederholen sich die Fälle, und es schleicht sich eine gewisse Monotonie ein. Doch meistens gibt es verschiedene knifflige Fragen zu klären, und ich lerne die unterschiedlichsten Menschen kennen. Dies macht den Umgang mit dem Recht lebendig.
Nachdem ich nun Einblick erhalten habe in den Ort, wo das Recht in die Praxis umgesetzt wird, habe ich beschlossen, auch noch die Anwaltsprüfungen abzulegen.

Nicole Nussberger: Juristin

Symbolbild Gerechtigkeit
Symbolbild Gerechtigkeit, © Bild von Sang Hyung Cho auf Pixabay
Departementssekretärin des Baudepartements

«Als Departemtentssekretärin bin ich das Bindeglied zwischen den Abteilungen des Baudepartements und den politischen Vorgesetzen, das heisst dem Vorsteher des Baudepartements und dem Gesamtstadtrat.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite zu 100% als Departementssekretärin im Baudepartement einer kleineren, schnell wachsenden Stadt. Der Stadtverwaltung stehen fünf Stadträte/Stadträtinnen vor, die jeweils für vier Jahre gewählt werden. Als Departementssekretärin bin ich die oberste Kaderfrau des Baudepartements. Mit dem Wechsel meiner Vorgesetzten können sich je nach deren persönlichem und politischem Hintergrund jeweils auch die Schwerpunkte meiner Arbeit verschieben.

Im Baudepartement arbeiten rund hundert Personen. Von einer herkömmlichen Verwaltung unterscheidet sich das Baudepartement insofern, als es teilweise wie ein Unternehmen geführt wird. So treffe ich im Haus zwischen sieben Uhr morgens und acht Uhr abends regelmässig Mitarbeitende an. Meine Arbeitstage sind oft sehr lang, gleichwohl vergeht die Zeit wie im Flug, so vielfältig und abwechslungsreich ist meine Arbeit.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Als Departemtentssekretärin bin ich das Bindeglied zwischen den Abteilungen des Baudepartements und den politischen Vorgesetzen, das heisst dem Vorsteher des Baudepartements und dem Gesamtstadtrat. Meine Arbeit lässt sich in unterschiedliche Tätigkeitsfelder unterteilen wie baurechtliche, submissionsrechtliche, politische, personalrechtliche und kommunikative Bereiche. So unterstütze und berate ich den Vorsteher des Baudepartments bei der Geschäftsführung, koordiniere die gesamte Verwaltungstätigkeit unseres Departements, arbeite an der Entwicklung von Zielsetzungen sowie deren Umsetzung mit und überwache den Budgetprozess. Weiter unterstütze ich die Abteilungsleiterinnen und -leiter der Abteilungen Städtebau, Stadtplanung, Hochbau, Tiefbau und Baubewilligungen und ihre Teams in operativen, strategischen und rechtlichen Fragen.

Tipps

[Text fehlt noch]Daneben obliegen mir die Personalplanung sowie die Beförderungen. Als Juristin leiten ich und mein Mitarbeiter Einsprache- und Augenscheinverhandlungen, wenn beispielsweise gegen Baugesuche von Nachbarn oder gegen Nutzungspläne Rechtsmittel ergriffen werden. Ausserdem sind wir die Kompetenzstelle der ganzen Stadt für Beschaffungen. So beschäftige ich mich neben unseren Submissionen für Bauprojekte auch mit  Ausschreibungen von Computern für die Bibliothek, für Mahlzeiten des Mittagstischs oder mit der Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und führe regelmässig Weiterbildungen für die mit Beschaffungen befassten Mitarbeitenden der Stadt durch. Eine besondere Herausforderung ist die Zusammenarbeit mit der Presse. Diese will gepflegt sein. Unsere Lokalzeitung befasst sich fast wöchentlich mit unseren Projekten. Da gilt es jeweils umgehend zu reagieren, die Fragen zu beantworten und ein kritisches Auge auf das «Gut-zum-Druck» zu werfen.

Jurist

Symbolbild Büro
Symbolbild Büro, © Bild von William Iven auf Pixabay
Notar in eigenem Notariatsbüro

«Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Menschen aus den verschiedensten Kulturen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Die Kerntätigkeit des Notariates ist das Erstellen von öffentlichen Urkunden und Verträgen. Neben diesem Kernbereich erschliesst sich ein weites Feld von Beratungsbedürfnissen, die wenig mit dem Erstellen von Urkunden zu tun haben: Wer eine Firma gründet, will auch wissen, wie er mit Behörden umgehen muss, hat Steuer- oder organisatorische Fragen. Bei bestehenden Firmen sind Umstrukturierungen zu begleiten, bei der die juristischen Dokumente nur eine Randerscheinung bilden. Viel wichtiger sind dabei die Besprechung des gegenseitigen Umgangs und der Inhalt der Zusammenarbeit in Betrieben. Als Notar habe ich die Aufgabe, für meine Kunden und Kundinnen jeweils die beste rechtliche Lösung zu suchen. Voraussetzung dafür ist, mich auf sie einzulassen und ihre Motivation zu verstehen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Im Rückblick auf mein Studium bedaure ich sehr, dass die Universität mir zwar einen guten juristischen Rucksack mit auf den Weg gegeben hat, mich aber kaum auf die menschlichen Erfordernisse meines Berufes vorbereitet hat. Das Verhandeln mit Kunden und Kundinnen, mit Behörden, die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen den Parteien wie überhaupt die Gesprächsführung habe ich erst in der Praxis lernen müssen. Meine heutige Tätigkeit beinhaltet eine breit gefächerte Palette von Mandaten aus den verschiedensten Rechts- und Lebensbereichen: nebst der Betreuung der eigentlichen notariellen Aufgaben gehört dazu die Buchhaltungsführung für Gewerbetreibende, die Steuerberatung von Ärztinnen und Handwerkern bis hin zu Kunst- und Musikschaffenden und vieles mehr. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Menschen aus den verschiedensten Kulturen.

Tipps

[nicht definitiver Text] Ich werde in meiner Arbeit unterstützt von einem kleinen Team von Teilzeitarbeitenden. Ich selber arbeite 100% oder bei Bedarf etwas mehr – was ich jedoch zu vermeiden versuche. Ich teile die Büroräumlichkeiten mit zwei Anwälten, was uns die Vorteile der Kostenteilung und einen befruchtenden Fach- und Gedankenaustausch bringt.

Stephanie Vonarburg: Juristin

Symbolbild Büro
Symbolbild Büro, © Bild auf Pixabay
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Als Zentralsekretärin bei einer Gewerkschaft im Umfeld der Medien bin ich für drei Bereiche der Organisation zuständig: für die Leitung des Sektors Presse, in dem die Journalistinnen und Journalisten der Zeitungen und Zeitschriften organisiert sind; für die Kommission der freien Medienschaffenden sowie für den Rechtsdienst der gesamten Gewerkschaft.

Ein Teil meiner Arbeit besteht aus der Beratung von Gewerkschaftsmitgliedern, die Probleme an ihrem Arbeitsplatz haben. Ich gebe ihnen über die rechtliche Situation Auskunft, bespreche mit ihnen, was sie unternehmen können. Dann kann es auch um Fragen zu Sozialversicherungen, zu Urheberrechten oder zum Persönlichkeitsschutz von Menschen gehen, über die sie schreiben oder die sie fotografiert haben. Es kommt auch oft vor, dass ich in kollektiven Streitigkeiten, die durch Stellen- und Pensenkürzungen entstehen, ganze Abteilungen oder Redaktionen berate. Ich prüfe, ob man Druck aufbauen und Kündigungen verhindern kann, und versuche, mit den Arbeitgebern einen Sozialplan auszuhandeln.

Ein weiterer Bereich ist die Aufgabe, Gesamtarbeitsverträge auszuhandeln. Einen Gesamtarbeitsvertrag gibt es für die Redaktionen der Deutschschweiz und des Tessin zurzeit nicht. Als Gewerkschaft versuchen wir nun, wieder einen GAV zu erstellen und dafür die Medienschaffenden zu mobilisieren. Ich gehe mit Kolleginnen und Kollegen in die Redaktionen, verteile Flugblätter, organisiere Versammlungen, sammle Unterschriften und lanciere Petitionen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Um diese Aufgaben zu planen, zu diskutieren und um die Arbeit des Sekretariats zu kontrollieren, gibt es den Vorstand, der aus gewählten und engagierten Mitgliedern besteht. Mit ihm sitzen wir regelmässig zusammen. Mit meinem anderen Vorstand, der Kommission «Freie», erarbeite ich Hilfsmittel und Dienstleistungen für unsere freischaffenden Mitglieder. Es geht um Versicherungsangebote, eine Auftragsdatenbank, Merkblätter und Broschüren sowie um Tagungen zu Fachthemen.

Tipps

[nicht definitiver Text] Schliesslich gibt es eine ganze Reihe von sporadisch auftauchenden, aber oft sehr aufwändigen Aufgaben. Zum Beispiel wenn es darum geht, im Rahmen einer Vernehmlassung des Bundes zur Revision des Urheberrechtsgesetzes Stellung zu nehmen, wenn die Europäische Journalistenföderation Gäste in die Schweiz schickt, oder wenn wir mit anderen Verbänden des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes beschliessen, ein Referendum oder eine Initiative zu lancieren.

Gerichtsschreiber

Symbolbild Justiz
Symbolbild Justiz, © Bild von Sang Hyun Cho auf Pixabay
Juristischer Sekretär am Handelsgericht

«Alltägliche Gerichtspraxis ist weit weg von den Darstellungen in amerikanischen Filmen mit Brad Pitt als Staranwalt und hat viel mit Recherchier- und detailreicher Text- und Begründungsarbeit zu tun.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Gerichtsschreiber am Handelsgericht. Hier beschäftige ich mich mit Vertragsstreitigkeiten zwischen Gesellschaften. Ich lese mich durch Aktenberge, studiere juristische Fachliteratur und produziere am Computer Texte. Ich schreibe Entwürfe für Urteile und Beweisverfahren. Ich nehme regelmässig an Vergleichsverhandlungen teil oder protokolliere Einvernahmen. Die Fälle sind zum Teil komplex und man muss oft lange suchen, bis man auch nur auf die Spur zur Lösung einer Streitigkeit kommt.

Zum Beispiel befasse ich mich mit einem Fall, in dem die Parteien einen Generalunternehmervertrag zum Bau eines Wohnblocks unterzeichnet haben. Die Generalunternehmerin klagt gegen den Auftraggeber und fordert die Auszahlung eines Resthonorars. Während der Bauausführung drang nämlich Wasser in das Untergeschoss ein, was den Bau und die Vermietung verzögerte. Der Auftraggeber trat im Streit vom Vertrag zurück. Im Prozess verlangt nun die Bauunternehmung ein aus ihrer Sicht ausstehendes Resthonorar und einen entgangenen Gewinn von zusammen über einer Million Franken. Der beklagte Auftraggeber fordert im Gegenzug Schadenersatz.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Ich muss mich nun in die verschiedenen Bestandteile des Werkvertrages, den die beiden Parteien miteinander abgeschlossen haben, einarbeiten. Ich prüfe jede einzelne Klageposition. Dann kläre ich die Rechtslage ab, konsultiere dazu die relevanten Gesetzestexte und recherchiere nach ähnlich gelagerten Fällen. Daraus entwerfe ich einen ersten Text für ein Gerichtsurteil. Dieser wird im Gericht beraten.

Tipps

[nicht definitiver Text] Besonders interessant wird es vor allem dann, wenn ich auch ausländisches Recht anwenden muss, was immer häufiger vorkommt. Die Arbeit befriedigt mich, wenn ich sachgerechte Urteile fällen kann. Das gelingt nicht immer. Die Auseinandersetzung mit den Anwälten der Streitparteien ist oft zäh, die einvernommenen Zeugen wissen selten etwas Genaues. Alltägliche Gerichtspraxis ist weit weg von den Darstellungen in amerikanischen Filmen mit Brad Pitt als Staranwalt und hat viel mit Recherchier- und detailreicher Text- und Begründungsarbeit zu tun.

Am meisten liebe ich meinen Beruf, wenn ich bei einer Analyse reproduzierbare und schöne Resultate bekomme und sie dem entsprechen, was ich erwartet habe. Hingegen ist es oft auch sehr interessant, unerwartete Resultate zu bekommen, weil sie zu weiteren Überlegungen anregen und einem aufzeigen, dass die Biologie sehr viel komplexer ist und mehr Faktoren eine Rolle spielen, als man gedacht hat. Schwierig ist oft der Anfang eines neuen Projekts. Das Zusammensuchen der Informationen, bis man anschliessend entschieden hat, was man überhaupt machen soll, will und kann.

Jurist

Symbolbild Justiz
Symbolbild Justiz, © Bild von Sang Hyun Cho auf Pixabay
Juristischer Sekretär am Handelsgericht

«Die Arbeit ist vielfältig und man arbeitet sehr selbstständig und oft auch sehr intensiv.»

Jetzige Tätigkeit

Ein Fürsprecher (Anwalt) bei einer Treuhandgesellschaft bearbeitet vor allem wirtschafts- und steuerrechtlichen Fragestellungen von Unternehmungen. Verfügt ein Fürsprecher zudem über betriebswirtschaftliche Kenntnisse, wird er vermehrt auch in Projektteams bei Unternehmensbewertungen, Sanierungen oder Umstrukturierungen miteinbezogen. Ich bearbeitete oft als Einzelperson juristische und steuerrechtliche Sachverhalte für Aufträge von Kunden. Oft engagiere ich mich aber auch als Mitarbeiter in Teams, die speziell für die Lösung von komplexen Problemen zusammengestellt werden.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Die Arbeit ist vielfältig und man arbeitet sehr selbstständig und oft auch sehr intensiv. Die vertieften Rechtskenntnisse sowie eine betriebswirtschaftliche Zusatzausbildung ermöglichten mir bald, Projektteams zu leiten. Die eigentliche Rechtsberatung wurde dabei für mich immer sekundärer, ich wurde zuständig für die Realisierung von grösseren Projekten in den Bereichen Firmenumstrukturierungen, Sanierungen, Nachfolgeregelungen usw. Heute führe ich nicht zuletzt dank meiner Generalistenausbildung als Fürsprecher und diplomierter Treuhandexperte eine Niederlassung einer Treuhand-Gesellschaft mit ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zudem gehöre ich der Geschäftsleitung des Gesamtunternehmens an.

Tipps

[nicht definitiver Text] Die Anstellung als Fürsprecher bei einer Treuhandgesellschaft bietet vielfältige Möglichkeiten. Wer Freude an rein juristischen Arbeiten hat, wird zu einem Experten in wirtschaftsrechtlichen Fragen. Eine weitere Spezialisierung ist im Bereich des Steuerrechts möglich. Wer sich als Fürsprecher zusätzlich noch betriebswirtschaftliche Kenntnisse, insbesondere im Bereich des Rechnungswesens, aneignet, dem stehen eigentlich sämtliche Möglichkeiten innerhalb der Branche offen.

Jurist, Diplomat

Symbolbild Bundeshaus
Symbolbild Bundeshaus, © Bild von Marcel Kessler auf Pixabay
Jurist in der Diplomatie

«Neben der inhaltlichen Vielfalt der gestellten Fragen gefällt mir an dieser Arbeit besonders die Durchmischung von theoretisch ausgerichteten und operationellen Aufgaben.»

Jetzige Tätigkeit

Ich bin als Diplomat in der Völkerrechtsdirektion im Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) angestellt. Diplomaten mit juristischer Ausbildung arbeiten nicht zwangsläufig in der Rechtsabteilung, sie haben verschiedene Möglichkeiten, was ihr Arbeitsfeld betrifft. Neben der Pflege der auswärtigen Beziehungen gehören auch Aufgaben auf dem Gebiet der Aussenwirtschaftspolitik, der kulturellen Zusammenarbeit sowie der Beobachtung der Entwicklungen in den zahlreichen internationalen Organisationen zu den Aufgaben. Das EDA bietet den Angestellten viel Entscheidungsspielraum und Selbstständigkeit.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Werden wir von einer unserer Botschaften oder von einer Dienststelle eines Departements aufgefordert, zu einem bestimmten rechtlichen Problem Stellung zu nehmen, bereite ich einen Antwortentwurf vor und unterbreite ihn meinem Chef zur Unterschrift. Schwierigere Probleme besprechen wir im Team. Neben der inhaltlichen Vielfalt der gestellten Fragen gefällt mir an dieser Arbeit besonders die Durchmischung von theoretisch ausgerichteten und operationellen Aufgaben.

Tipps

[nicht definitiver Text] Meine Dossiers sind in Schreibtischjobs einerseits und die Teilnahme an internationalen Verhandlungen andererseits aufgeteilt. Zu ersteren gehören vor allem die Abgabe von Stellungnahmen und das Verfassen von Rechtsgutachten. Der internationale Teil meiner Arbeit kann sehr unterschiedlich aussehen. So begleitete ich kürzlich eine Evaluationsmission für ein schweizerisches Entwicklungsprojekt im Justizsektor nach Äthiopien und war Mitglied einer Delegation, die mit russischen Behörden baurechtliche Fragen der Botschaft zu klären hatte. Zudem nehme ich regelmässig an Verhandlungen am UNO-Sitz in New York zur Schaffung eines internationalen Strafgerichtshofs teil.

Die diplomatische Karriere kommt mir sehr entgegen, weil sie durch einen regelmässigen Wechsel der Aufgaben gekennzeichnet ist. Normalerweise wechselt ein Diplomat alle vier Jahre nicht nur den Aufenthaltsort, sondern auch das Tätigkeitsfeld. Das erfordert von den Angestellten (und ihren Familien) einerseits ein hohes Mass an Flexibilität und Anpassungsvermögen, gewährt ihnen andererseits aber auch eine grosse Abwechslung und die Einsicht in völlig unterschiedliche Bereiche. So freue ich mich schon heute auf die neue Herausforderung in einem vollkommen anderen Umfeld, irgendwo auf der Welt.

Juristin

Symbolbild Bundeshaus
Symbolbild Bundeshaus, © Bild von Marcel Kessler auf Pixabay
Juristin in der Abteilung internationale Angelegenheiten eines Bundesamts

«In der Parlamentsphase bedarf ein Geschäft intensiver Betreuung, so müssen Reden für den Departementsvorsteher, für Kommissionen und für die Plenen von National- und Ständerat verfasst sowie Hintergrundnotizen geschrieben werden.»

Jetzige Tätigkeit

Die Sektion, in der ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt bin, erarbeitet unter anderem bilaterale Staatsverträge im spezifischen Aufgabenbereich der Abteilung. Die eigentlichen Verhandlungen sind der Höhepunkt eines Vertragsgeschäftes. Pro Sachbearbeiter gibt es vielleicht eine Dienstreise ins Ausland pro Jahr. Vorgängig werden zwischen der Schweiz und der anderen Vertragspartei jeweils Vertragsentwürfe und manchmal Gegenentwürfe ausgetauscht und kommentiert sowie zu Rechtsvergleichszwecken Verträge von Drittstaaten mit unserem künftigen Vertragspartner analysiert. In internen und interdepartementalen Vorbereitungssitzungen wird der Verhandlungsspielraum der Schweiz festgelegt.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Nach Vertragsabschluss setzt die eigentliche «Knochenarbeit» ein. So muss der Vertragstext übersetzt werden (bzw. extern erledigte Übersetzungen juristisch überprüft werden) und die Konkordanzkontrolle stattfinden (sind die verschiedenen Sprachversionen materiell identisch?). Anträge an den Gesamtbundesrat müssen geschrieben und eine Botschaft zu Handen des Parlamentes verfasst werden. Auch letztere muss wieder übersetzt werden. In der Parlamentsphase bedarf das Geschäft intensiver Betreuung, so müssen Reden für den Departementsvorsteher, für Kommissionen und für die Plenen von National- und Ständerat verfasst sowie Hintergrundnotizen geschrieben werden.

Meine Sektion verfolgt auch die Entwicklungen multilateraler Übereinkommen des Europarats, der EU und der UNO. An der Ausarbeitung solcher Übereinkommen ist sie teilweise mitbeteiligt.

Tipps

[nicht definitiver Text]  Die Sektion ist zudem zuständig für die Rechtsetzungsarbeiten auf Gesetzes- und Verordnungsstufe im Arbeitsgebiet der Abteilung und behandelt in ihren Aufgabenbereich fallende parlamentarische Vorstösse (z.B. Postulate, Motionen). Ein grosser Teil der Arbeit besteht auch im Verfassen von Stellungnahmen im Rahmen von Ämterkonsultationen zu diversen Sachgeschäften des Bundes.

Juristin

Symbolbild Telekommunikation
Symbolbild Telekommunikation, © Bild von Taken auf Pixabay
Juristin in einem Telekommunikationsunternehmen

«Die Arbeit als Legal Counsel ist abwechslungsreich und lebendig.»

Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Senior Counsel/Rechtskonsulentin in einem Telekommunikationsunternehmen. Diese Tätigkeit wird auch Legal Counsel (Unternehmensjuristin v.a. in Deutschland) und bei entsprechender Reife Senior Counsel oder Inhouse Counsel genannt. Die Telekommunikationsbranche ist in zwei Marktsegmente unterteilt: Wholesale (Markt, in welchem sich die Telekommunikationsunternehmen selbst mit Produkten/Dienstleistungen beliefern) und Retail (das Geschäft zwischen einem Telekommunikationsunternehmen mit den Endkunden (Abonnenten und Grossfirmen). Ich arbeite im Bereich Wholesale und befasse mich schwergewichtig mit Vertrags-, Telekommunikations-, Wirtschafts- und Kartellrecht.

Berufseinstieg

Die Arbeit als Legal Counsel ist abwechslungsreich und lebendig. Ich berate Marketing und Sales in ihrer Geschäftsaktivität, entwerfe und bearbeite Verträge und Korrespondenz mit rechtlicher Relevanz sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Ich arbeite in Zivil- und Administrativverfahren mit. Ich informiere das Management über mir bekannt werdende Risiken sowie existierende Rahmenbedingungen und Grenzen und gebe Empfehlungen ab. Das Management und die zuständigen Personen entscheiden selbst, inwieweit sie meinen Empfehlungen folgen wollen. [nicht definitiver Text] Ich suche gemeinsam mit den interdisziplinären Zuständigen für eine Sache nach Lösungen im Rahmen des Gesetzes und im Interesse des Geschäfts. Ich arbeite bei der Entwicklung von neuen Produkten mit, begleite solche Projekte rechtlich und entwickle die neuen Standardverträge dafür. Sprache (schriftlich und mündlich) und Kommunikationsskills (in Sitzungen, Beratungen und allgemein für die Taktik, wie ich an ein Ziel gelange) sind wichtige Instrumente für meinen Beruf.

Tipps

[nicht definitiver Text] Ich trage zum internen Informationsaustausch mit anderen Legal Counsels und dem Management bei, indem ich relevante Informationen mit rechtlichem Inhalt und z.B. auch über laufende Verfahren zu den richtigen Personen in einer für sie verständlichen und adäquaten Sprache weiterleite und zusammenfasse. Organisation und Administration in einem grossen Unternehmen sind für mich ebenfalls eine notwendige Aufgabe, welche sich mit einem guten Schuss Kreativität und vor allem Sozialkompetenz als interessant und herausfordernd erweisen.   

Patrizia Kraft: Wirtschaftsjuristin

Symbolbild Rechstwissenschaften
Symbolbild Rechtswissenschaften, © Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Wirtschaftsjuristin FH bei einem Beratungsunternehmen

«Die Arbeit als Consultant erfordert ein umfassendes betriebswirtschaftliches und rechtliches Fachwissen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Seit 2013 arbeite ich als Brokerin bei einem Unternehmen in Zürich, das sich auf Mergers & Acquisitions für KMUs spezialisiert hat. Zu unseren Kerndienstleistungen zählen Unternehmensberatung, Unternehmensbewertung und Transaktionsberatung beim Kauf und Verkauf kleiner und mittlerer Unternehmen aller Branchen. Eine weitere Dienstleistung sind Immobilientransaktionen. Meine Tätigkeit besteht darin, dass ich mit Mandatsverantwortung Projekte für Unternehmens- und Immobilienverkäufe betreue. Zudem befasse ich mich  generell mit juristischen Problemstellungen bei Nachfolgeregelungen und berate Kunden und Kundinnen bei der Strategie- und Businessplanung.

Berufseinstieg

Am Anfang meiner Karriere steht eine Lehre: Bei der Stadtverwaltung Schaffhausen liess ich mich zur kaufmännischen Angestellten ausbilden. Berufsbegleitend absolvierte ich die Berufsmaturität. Anschliessend arbeitete ich drei Jahre lang auf dem Erbschaftsamt Schaffhausen als Fallverantwortliche für die Nachlassregelung. Fünf weitere Jahre war ich als Stellvertretende Amtsleiterin und Urkundsperson in einem 80-Prozent-Pensum tätig. Berufsbegleitend studierte ich von 2008 bis 2012 Wirtschaftsrecht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Von diesem juristisch geprägten Umfeld konnte ich während des Studiums sehr profitieren. Der Grund für das Studium war mein Wunsch, mich weiterentwickeln zu können; ohne schulische Herausforderung hatte ich mich zu langweilen begonnen. Meine Wahl fiel auf Wirtschaftsrecht an einer Fachhochschule, weil ich ein grosses Interesse an juristischen Fragestellungen hatte und für mich – aus finanziellen Gründen – nur ein Teilzeitstudium in Frage kam.

Tipps

Die Arbeit als Consultant erfordert ein umfassendes betriebswirtschaftliches und rechtliches Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Finanzen, Buchhaltung, Vertragsgestaltung und Steuern. Gefragt sind ausserdem analytische Fähigkeiten, Fingerspitzengefühl, Flexibilität und Verhandlungsgeschick.

Wirtschaftsjurist

Symbolbild Wirtschaftsrecht
Symboldbild Wirtschaftsrecht, © Bild von Robert Owen Wahl auf Pixabay
Als Wirtschaftsrechtabsolvent und Assistant Manager bei einem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen

«Wer sich von der Masse der Hochschulabsolventen und -absolventinnen abheben will, braucht zusätzliche Qualifikationen – zum Beispiel eben spezifische Berufserfahrung.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Im August 2013 wurde ich bei Deloitte zum Senior Consultant befördert. Meine Aufgaben werden immer komplexer. Wir prüfen beispielsweise Compliance- und Risikomanagement-Prozesse bei Banken. Ich beschäftige mich auch mit Projekten, die den Verkauf oder die Gründung von Banken und neuen Teilnehmern am Finanzmarkt zum Inhalt haben. Ausserdem mache ich Beratungen im Bereich Gesellschaftsrecht; dazu gehören die Vorbereitung und Durchführung von Gründungen, Fusionen, Statutenänderungen und Generalversammlungen. Die Arbeit ist spannend, und man kann sich fachlich schnell weiterentwickeln. Ab September 2014 werde ich eine neue Position als Assistant Manager bekleiden.

Berufseinstieg

Ich absolvierte eine kaufmännische Lehre auf einem Notariat mit gleichzeitiger Berufsmaturität an der KV Zürich Business School. Danach arbeitete ich fünf Jahre lang vollzeitlich als Notariatssekretär und Konkursbeamter. Von 2008 bis 2012 studierte ich Wirtschaftsrecht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) mit Schwerpunkt Finanzmarktrecht und Unternehmensrecht. Mit dem Studium wollte ich mir neue Karrierechancen eröffnen. Mein Ziel war eine Funktion an der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft. Meine Bachelor-Arbeit wurde als beste Diplomarbeit des Studienganges ausgezeichnet.
Derzeit studiere ich an der Universität Luzern im Studiengang zum Master of Law. Schon während meines Bachelor-Studiums arbeitete ich Teilzeit; unter anderem bei Deloitte, einem internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen.

Tipps

Enorm wichtig für meinen Werdegang war meine Berufserfahrung im juristischen Umfeld. Wer sich von der Masse der Hochschulabsolventen und -absolventinnen abheben will, braucht zusätzliche Qualifikationen – zum Beispiel eben spezifische Berufserfahrung. Auch die Vernetzung spielt im Berufsfeld Wirtschaftsrecht eine zentrale Rolle. Ich engagiere mich im Vorstand der Alumni ZHAW School of Management and Law. Unsere Mitglieder sind in vielen Unternehmen an Schlüsselstellen anzutreffen. Das ermöglicht einen interessanten Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Jurist

Symboldbild Fingerabdruck
Symbolbild Fingerabdruck, © Alex Borland auf publicdomainpictures
Als Jurist Chef der Kriminalpolizei

«Wer nun glaubt, mein Leben bestehe nur noch aus Ermittlungen bei Mord und Totschlag sowie rasanten Blaulichtfahrten, der hat sich arg getäuscht.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Die Tätigkeit besteht darin, die Bekämpfung insbesondere der schweren Verbrechen, der Wirtschaftskriminalität sowie bandenmässiger Kriminalität sicherzustellen. Zusätzlich bin ich als Leiter des Staatsschutzes für den Bereich der inneren Sicherheit verantwortlich. Führung bedeutet in diesem Sinne, dass ich in den mir zugewiesenen Aufgabenbereichen verantwortlich bin für die Planung, Ausrüstung, Bereitschaft, Ausbildung und den Einsatz der mir unterstellten Korpsangehörigen sowie für alle weiteren administrativen und personellen Belange. Ein grosser Teil meiner Zeit verbringe ich im Büro und betreue meine Dienstchefs und Sachbearbeiter in der fachlichen, vorab juristischen Bearbeitung der Ermittlungen und stelle damit auch qualitativ hochwertige Ermittlungen und Rapportierungen sicher.

Bei einem grossen oder auch bedeutenden Ereignis, zum Beispiel einem Tötungsdelikt, einem Raubüberfall oder einer Erpressung, bin ich auch immer vor Ort, leite direkt die polizeilichen Ermittlungen und koordiniere die verschiedensten polizeilichen Einsatzmittel. Daneben halte ich Kontakt und stelle eine enge Zusammenarbeit sicher mit anderen Dienststellen der Polizei, wie der Bundeskriminalpolizei oder weiteren kantonalen Kriminalpolizeien, aber auch zu anderen kantonalen Behörden, wie zum Beispiel dem Verhöramt.

Berufseinstieg

Nach dem Jusstudium war ich zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport tätig. Mit 37 Jahren wechselte ich zur Kantonspolizei und übernahm dort als Polizeioffizier die Leitung der Kriminalpolizei. Und wer nun glaubt, mein Leben bestehe nur noch aus Ermittlungen bei Mord und Totschlag sowie rasanten Blaulichtfahrten, der hat sich arg getäuscht. Als Chef der Kriminalpolizei führe ich hauptsächlich die mir unterstellten Dienste, nämlich den Dienst Vorermittlung, den Ermittlungsdienst, den Dienst für Wirtschaftsdelikte, den Kriminaltechnischen Dienst und schliesslich den Fachbereich Kriminalanalyse.

Tipps

Kriminalpolizeiliche Einsätze und Aktionen in Bereichen wie dem Betäubungsmittelhandel oder dem Rotlichtmilieu oder die mir vom Polizeikommando übertragenen Aufgaben, wie zum Beispiel die polizeiliche Bewältigung der jeweiligen Aufmärsche am 1. August werden von mir geplant, organisiert und geführt. Daneben vertrete ich die Kriminalpolizei in verschiedenen, vorwiegend regionalen und eidgenössischen Gremien. So habe ich Einsitz in der Schweizerischen Kriminalkommission, der eidgenössischen Koordinationsstelle für die Bekämpfung des Menschenhandels und des Menschenschmuggels und der Schweizerischen Kriminalprävention.



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