Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Rechtswissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Rechtswissenschaften:

Rechtswissenschaften

Anwältin in der Kollektivpraxis, spezialisiert auf Ausländer/innen-, Familien- und Arbeitsrecht

Symbolbild Gerechtigkeit
Symbolbild Gerechtigkeit, © Bild von Sang Hyung Cho auf Pixabay


Rechtsanwältin/Geschäftspartnerin Anwaltskanzlei

«An meiner Arbeit als Anwältin schätze ich es, dass die Resultate meiner Bemühungen sichtbar sind. Die Freude über einen gewonnenen Prozess wirkt motivierend.»

Laufbahn
Aufstieg zur Geschäftspartnerin in dieser Anwaltskanzlei
Eintritt als Angestellte in eine Anwaltskanzlei
Arbeit beim Rechtsdienst eines Hilfswerkes
Anstellung bei einer Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende
Erwerb des Anwaltspatents
Studium der Rechtswissenschaften in Zürich
Jetzige Tätigkeit

Ich führe gemeinsam mit fünf anderen Personen eine Anwaltskanzlei. Mein Arbeitstag besteht aus Gerichtsverhandlungen, Gesprächen mit Klientinnen und Klienten, Briefe schreiben, Klageschriften abfassen, Behörden, Anwältinnen und Anwälte kontaktieren, Rechtsfragen in der Bibliothek abklären und Büroadministration erledigen.
Ich habe mich auf verschiedene Gebiete spezialisiert, übernehme aber vor allem Fälle der Gebiete Ausländer/innenrecht, Familienrecht, Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht und vertrete Opfer sexueller Gewalt. Ich habe Kontakt mit vielen Menschen und erhalte Einblicke in ihr Leben. Diese Leute stecken in belastenden Lebenssituationen. Oft gehen ihre Erwartungen an mich über juristische Belange hinaus und können leider nicht erfüllt werden.

Berufseinstieg

Nach einem Studium der Rechtswissenschaften in Zürich absolvierte ich Praktika in einem Anwaltsbüro und bei einem Gericht. Mit dem Erwerb des Anwaltspatents wurde ich für eine Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende und beim Rechtsdienst eines Hilfswerks tätig. Danach arbeitete ich als Angestellte in eine Anwaltskanzlei und stieg dann dort zur Geschäftspartnerin auf.

Tipps

Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind unumgänglich. Ich kann meine Arbeit zwar selbstständig gestalten, aber Gerichtstermine, Rechtsmittelfristen und Anliegen der Klientinnen und Klienten, die ein sofortiges Handeln erfordern, diktieren Arbeitsanfall und Abläufe. Keine Frist darf verpasst werden.
Obwohl ich Gelegenheit habe, mich mit meinen Bürokolleginnen und -kollegen auszutauschen, bin ich letztlich selbst für den Ausgang eines Gerichtsverfahrens verantwortlich.

Gerichtsschreiber

Symbolbild Gerechtigkeit
Symbolbild Gerechtigkeit, © Bild von Sang Hyung Cho auf Pixabay
Juristischer Sekretär am Handelsgericht

«Die Fälle am Handelsgericht sind oft komplex und man muss lange suchen, bis man auch nur auf die Spur zur Lösung einer Streitigkeit kommt.»

Laufbahn
Gerichtsschreiber am Handelsgericht, 100%
Weiterbildung zum Anwalt
Juristischer Sekretär am Bezirksgericht
Gerichtspraktikum
Studium der Rechtswissenschaften
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Gerichtsschreiber am Handelsgericht. Dort beschäftige ich mich mit Vertragsstreitigkeiten zwischen Gesellschaften. Ich lese mich durch Aktenberge, studiere juristische Fachliteratur und schreibe Entwürfe für Urteile und Beweisverfahren. Ich nehme an Vergleichsverhandlungen teil oder protokolliere Einvernahmen.
Bei einem typischen Fall, mit dem ich mich zurzeit befasse, haben zwei Parteien einen Generalunternehmervertrag zum Bau eines Wohnblocks unterzeichnet. Ich muss mich nun in die Bestandteile des Werkvertrages, den die beiden Parteien miteinander abgeschlossen haben, einarbeiten. Ich prüfe jede einzelne Klageposition. Dann kläre ich die Rechtslage ab, konsultiere dazu die relevanten Gesetzestexte und recherchiere nach ähnlichen Fällen. Daraus entwerfe ich einen ersten Text für ein Gerichtsurteil. Dieser wird im Gericht beraten.

Berufseinstieg

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften absolvierte ich ein Praktikum bei einem Gericht. Danach arbeitete ich als Juristischer Sekretär am Bezirksgericht. Nach der Weiterbildung zum Anwalt entschloss ich mich, als Gerichtsschreiber am Handelsgericht zu arbeiten.

Tipps

Für die Arbeit als Jurist braucht es mitunter Geduld und vor allem sprachliche Kompetenzen. Die Auseinandersetzung mit den Anwälten der Streitparteien ist oft zäh, die einvernommenen Zeugen wissen selten etwas Genaues. Alltägliche Gerichtspraxis ist weit weg von den Darstellungen in amerikanischen Filmen mit Brad Pitt als Staranwalt und hat viel mit Recherchier- und detailreicher Text- und Begründungsarbeit zu tun.

Nicole Nussberger: Juristin

Symbolbild Gerechtigkeit
Symbolbild Gerechtigkeit, © Bild von Sang Hyung Cho auf Pixabay
Departementssekretärin des Baudepartements

«Als Departemtentssekretärin bin ich das Bindeglied zwischen den Abteilungen des Baudepartements und den politischen Vorgesetzen, das heisst dem Vorsteher des Baudepartements und dem Gesamtstadtrat.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite zu 100% als Departementssekretärin im Baudepartement einer kleineren, schnell wachsenden Stadt. Der Stadtverwaltung stehen fünf Stadträte/Stadträtinnen vor, die jeweils für vier Jahre gewählt werden. Als Departementssekretärin bin ich die oberste Kaderfrau des Baudepartements. Mit dem Wechsel meiner Vorgesetzten können sich je nach deren persönlichem und politischem Hintergrund jeweils auch die Schwerpunkte meiner Arbeit verschieben.

Im Baudepartement arbeiten rund hundert Personen. Von einer herkömmlichen Verwaltung unterscheidet sich das Baudepartement insofern, als es teilweise wie ein Unternehmen geführt wird. So treffe ich im Haus zwischen sieben Uhr morgens und acht Uhr abends regelmässig Mitarbeitende an. Meine Arbeitstage sind oft sehr lang, gleichwohl vergeht die Zeit wie im Flug, so vielfältig und abwechslungsreich ist meine Arbeit.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Als Departemtentssekretärin bin ich das Bindeglied zwischen den Abteilungen des Baudepartements und den politischen Vorgesetzen, das heisst dem Vorsteher des Baudepartements und dem Gesamtstadtrat. Meine Arbeit lässt sich in unterschiedliche Tätigkeitsfelder unterteilen wie baurechtliche, submissionsrechtliche, politische, personalrechtliche und kommunikative Bereiche. So unterstütze und berate ich den Vorsteher des Baudepartments bei der Geschäftsführung, koordiniere die gesamte Verwaltungstätigkeit unseres Departements, arbeite an der Entwicklung von Zielsetzungen sowie deren Umsetzung mit und überwache den Budgetprozess. Weiter unterstütze ich die Abteilungsleiterinnen und -leiter der Abteilungen Städtebau, Stadtplanung, Hochbau, Tiefbau und Baubewilligungen und ihre Teams in operativen, strategischen und rechtlichen Fragen.

Tipps

[Text fehlt noch]Daneben obliegen mir die Personalplanung sowie die Beförderungen. Als Juristin leiten ich und mein Mitarbeiter Einsprache- und Augenscheinverhandlungen, wenn beispielsweise gegen Baugesuche von Nachbarn oder gegen Nutzungspläne Rechtsmittel ergriffen werden. Ausserdem sind wir die Kompetenzstelle der ganzen Stadt für Beschaffungen. So beschäftige ich mich neben unseren Submissionen für Bauprojekte auch mit  Ausschreibungen von Computern für die Bibliothek, für Mahlzeiten des Mittagstischs oder mit der Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und führe regelmässig Weiterbildungen für die mit Beschaffungen befassten Mitarbeitenden der Stadt durch. Eine besondere Herausforderung ist die Zusammenarbeit mit der Presse. Diese will gepflegt sein. Unsere Lokalzeitung befasst sich fast wöchentlich mit unseren Projekten. Da gilt es jeweils umgehend zu reagieren, die Fragen zu beantworten und ein kritisches Auge auf das «Gut-zum-Druck» zu werfen.

Jurist, Notar

Symbolbild Büro
Symbolbild Büro, © Bild von William Iven auf Pixabay
Notar in eigenem Notariatsbüro

«Als Notar habe ich die Aufgabe, für meine Kunden und Kundinnen jeweils die beste rechtliche Lösung zu suchen. Voraussetzung dafür ist, mich auf sie einzulassen und ihre Motivation zu verstehen.»

Tätigkeit
Selbstständiges Notariatsbüro
Auslandsaufenthalt in Ecuador
Diverse Praktika
Studium der Rechtswissenschaften
Jetzige Tätigkeit

Zur Kerntätigkeit im Notariat gehört das Erstellen von öffentlichen Urkunden und Verträgen. Daneben erschliesst sich ein weites Feld von Beratungsbedürfnissen. Meine Tätigkeit beinhaltet eine Palette von Mandaten aus den verschiedensten Rechts- und Lebensbereichen. Dazu zählen die Buchhaltungsführung für Gewerbetreibende, die Steuerberatung von Ärztinnen und Ärzten oder Handwerkerinnen und Handwerkern bis hin zu Kunst- und Musikschaffenden und vieles mehr.

Ich werde in meiner Arbeit unterstützt von einem kleinen Team von Teilzeitarbeitenden. Ich selbst arbeite 100 Prozent, bei Bedarf etwas mehr – was ich jedoch zu vermeiden versuche. Ich teile die Büroräumlichkeiten mit zwei Anwälten, was uns die Vorteile der Kostenteilung und einen fruchtbaren Fach- und Gedankenaustausch bringt.

Berufseinstieg

Dank der Praktika, die ich nach dem Studium der Rechtswissenschaft absolvierte, konnte ich erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt sammeln. Dann ging ich nach Ecuador in Südamerika. Zurück in der Schweiz eröffnete ich mein eigenes Notariat.

Tipps

Im Rückblick auf mein Studium bedaure ich, dass die Universität mir zwar einen guten juristischen Rucksack mit auf den Weg gab, mich aber kaum auf die menschlichen Erfordernisse meines Berufes vorbereitete. Das Verhandeln mit Kundinnen und Kunden, mit Behörden, die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen den Parteien wie überhaupt die Gesprächsführung habe ich erst in der Praxis gelernt.

Jurist, Treuhänder

Symbolbild Treuhand
Symbolbild Treuhand, © Bild von Robert Owen Wahl auf Pixabay
Symbolbild Treuhand

Symbolbild Treuhand, © Bild von Robert Owen Wahl auf Pixabay

Jurist in Treuhandbüro

«Wer sich als Fürsprecher/in zusätzlich noch betriebswirtschaftliche Kenntnisse, insbesondere im Bereich des Rechnungswesens, aneignet, der oder dem stehen eigentlich sämtliche Möglichkeiten innerhalb der Branche offen.»

Laufbahn
Tätigkeit
Leitung Unternehmensberatung einer Treuhand-Gesellschaft
Weiterbildung zum diplomierter Treuhandexperten
Tätigkeit in einem Anwaltsbüro
Studium der Rechtswissenschaft (Abschluss als Fürsprecher)
Jetzige Tätigkeit

Ich führe, nicht zuletzt dank meiner Generalistenausbildung als Fürsprecher und diplomierter Treuhandexperte, eine Niederlassung einer Treuhand-Gesellschaft mit ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zudem gehöre ich der Geschäftsleitung des Gesamtunternehmens an.

Ein/e Fürsprecherin (Anwältin oder Anwalt) bei einer Treuhandgesellschaft widmet sich vor allem wirtschafts- und steuerrechtlichen Fragestellungen von Unternehmungen. Ich bearbeitete oft als Einzelperson juristische und steuerrechtliche Sachverhalte für Aufträge von Kundinnen und Kunden. Oft engagiere ich mich auch als Mitarbeiter in Teams, die speziell für die Lösung von komplexen Problemen zusammengestellt werden. Die Arbeit ist vielfältig und ich arbeite selbstständig und oft intensiv.

Berufseinstieg

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft wurde ich für ein Anwaltsbüro tätig und wechselte dann in eine Treuhandgesellschaft. Die vertieften Rechtskenntnisse sowie eine betriebswirtschaftliche Zusatzausbildung ermöglichten mir bald, Projektteams zu leiten. Die eigentliche Rechtsberatung wurde dabei für mich immer sekundärer. Ich wurde zuständig für die Realisierung von grösseren Projekten in den Bereichen Firmenumstrukturierungen, Sanierungen, Nachfolgeregelungen usw.

Tipps

Die Anstellung als Fürsprecher/in bei einer Treuhandgesellschaft bietet vielfältige Möglichkeiten. Wer Freude an rein juristischen Arbeiten hat, wird zu einer Expertin oder einem Experten in wirtschaftsrechtlichen Fragen.
Eine weitere Spezialisierung ist im Bereich des Steuerrechts möglich. Verfügt ein/e Fürsprecher/in zudem über betriebswirtschaftliche Kenntnisse, wird sie oder er vermehrt auch in Projektteams bei Unternehmensbewertungen, Sanierungen oder Umstrukturierungen miteinbezogen.

Stephanie Vonarburg: Juristin

Symbolbild Büro
Symbolbild Büro, © Bild auf Pixabay
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Als Zentralsekretärin bei einer Gewerkschaft im Umfeld der Medien bin ich für drei Bereiche der Organisation zuständig: für die Leitung des Sektors Presse, in dem die Journalistinnen und Journalisten der Zeitungen und Zeitschriften organisiert sind; für die Kommission der freien Medienschaffenden sowie für den Rechtsdienst der gesamten Gewerkschaft.

Ein Teil meiner Arbeit besteht aus der Beratung von Gewerkschaftsmitgliedern, die Probleme an ihrem Arbeitsplatz haben. Ich gebe ihnen über die rechtliche Situation Auskunft, bespreche mit ihnen, was sie unternehmen können. Dann kann es auch um Fragen zu Sozialversicherungen, zu Urheberrechten oder zum Persönlichkeitsschutz von Menschen gehen, über die sie schreiben oder die sie fotografiert haben. Es kommt auch oft vor, dass ich in kollektiven Streitigkeiten, die durch Stellen- und Pensenkürzungen entstehen, ganze Abteilungen oder Redaktionen berate. Ich prüfe, ob man Druck aufbauen und Kündigungen verhindern kann, und versuche, mit den Arbeitgebern einen Sozialplan auszuhandeln.

Ein weiterer Bereich ist die Aufgabe, Gesamtarbeitsverträge auszuhandeln. Einen Gesamtarbeitsvertrag gibt es für die Redaktionen der Deutschschweiz und des Tessin zurzeit nicht. Als Gewerkschaft versuchen wir nun, wieder einen GAV zu erstellen und dafür die Medienschaffenden zu mobilisieren. Ich gehe mit Kolleginnen und Kollegen in die Redaktionen, verteile Flugblätter, organisiere Versammlungen, sammle Unterschriften und lanciere Petitionen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Um diese Aufgaben zu planen, zu diskutieren und um die Arbeit des Sekretariats zu kontrollieren, gibt es den Vorstand, der aus gewählten und engagierten Mitgliedern besteht. Mit ihm sitzen wir regelmässig zusammen. Mit meinem anderen Vorstand, der Kommission «Freie», erarbeite ich Hilfsmittel und Dienstleistungen für unsere freischaffenden Mitglieder. Es geht um Versicherungsangebote, eine Auftragsdatenbank, Merkblätter und Broschüren sowie um Tagungen zu Fachthemen.

Tipps

[nicht definitiver Text] Schliesslich gibt es eine ganze Reihe von sporadisch auftauchenden, aber oft sehr aufwändigen Aufgaben. Zum Beispiel wenn es darum geht, im Rahmen einer Vernehmlassung des Bundes zur Revision des Urheberrechtsgesetzes Stellung zu nehmen, wenn die Europäische Journalistenföderation Gäste in die Schweiz schickt, oder wenn wir mit anderen Verbänden des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes beschliessen, ein Referendum oder eine Initiative zu lancieren.

Gerichtsschreiber

Symbolbild Justiz
Symbolbild Justiz, © Bild von Sang Hyun Cho auf Pixabay
Juristischer Sekretär am Handelsgericht

«Alltägliche Gerichtspraxis ist weit weg von den Darstellungen in amerikanischen Filmen mit Brad Pitt als Staranwalt und hat viel mit Recherchier- und detailreicher Text- und Begründungsarbeit zu tun.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Gerichtsschreiber am Handelsgericht. Hier beschäftige ich mich mit Vertragsstreitigkeiten zwischen Gesellschaften. Ich lese mich durch Aktenberge, studiere juristische Fachliteratur und produziere am Computer Texte. Ich schreibe Entwürfe für Urteile und Beweisverfahren. Ich nehme regelmässig an Vergleichsverhandlungen teil oder protokolliere Einvernahmen. Die Fälle sind zum Teil komplex und man muss oft lange suchen, bis man auch nur auf die Spur zur Lösung einer Streitigkeit kommt.

Zum Beispiel befasse ich mich mit einem Fall, in dem die Parteien einen Generalunternehmervertrag zum Bau eines Wohnblocks unterzeichnet haben. Die Generalunternehmerin klagt gegen den Auftraggeber und fordert die Auszahlung eines Resthonorars. Während der Bauausführung drang nämlich Wasser in das Untergeschoss ein, was den Bau und die Vermietung verzögerte. Der Auftraggeber trat im Streit vom Vertrag zurück. Im Prozess verlangt nun die Bauunternehmung ein aus ihrer Sicht ausstehendes Resthonorar und einen entgangenen Gewinn von zusammen über einer Million Franken. Der beklagte Auftraggeber fordert im Gegenzug Schadenersatz.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Ich muss mich nun in die verschiedenen Bestandteile des Werkvertrages, den die beiden Parteien miteinander abgeschlossen haben, einarbeiten. Ich prüfe jede einzelne Klageposition. Dann kläre ich die Rechtslage ab, konsultiere dazu die relevanten Gesetzestexte und recherchiere nach ähnlich gelagerten Fällen. Daraus entwerfe ich einen ersten Text für ein Gerichtsurteil. Dieser wird im Gericht beraten.

Tipps

[nicht definitiver Text] Besonders interessant wird es vor allem dann, wenn ich auch ausländisches Recht anwenden muss, was immer häufiger vorkommt. Die Arbeit befriedigt mich, wenn ich sachgerechte Urteile fällen kann. Das gelingt nicht immer. Die Auseinandersetzung mit den Anwälten der Streitparteien ist oft zäh, die einvernommenen Zeugen wissen selten etwas Genaues. Alltägliche Gerichtspraxis ist weit weg von den Darstellungen in amerikanischen Filmen mit Brad Pitt als Staranwalt und hat viel mit Recherchier- und detailreicher Text- und Begründungsarbeit zu tun.

Am meisten liebe ich meinen Beruf, wenn ich bei einer Analyse reproduzierbare und schöne Resultate bekomme und sie dem entsprechen, was ich erwartet habe. Hingegen ist es oft auch sehr interessant, unerwartete Resultate zu bekommen, weil sie zu weiteren Überlegungen anregen und einem aufzeigen, dass die Biologie sehr viel komplexer ist und mehr Faktoren eine Rolle spielen, als man gedacht hat. Schwierig ist oft der Anfang eines neuen Projekts. Das Zusammensuchen der Informationen, bis man anschliessend entschieden hat, was man überhaupt machen soll, will und kann.

Jurist

Symbolbild Justiz
Symbolbild Justiz, © Bild von Sang Hyun Cho auf Pixabay
Juristischer Sekretär am Handelsgericht

«Die Arbeit ist vielfältig und man arbeitet sehr selbstständig und oft auch sehr intensiv.»

Jetzige Tätigkeit

Ein Fürsprecher (Anwalt) bei einer Treuhandgesellschaft bearbeitet vor allem wirtschafts- und steuerrechtlichen Fragestellungen von Unternehmungen. Verfügt ein Fürsprecher zudem über betriebswirtschaftliche Kenntnisse, wird er vermehrt auch in Projektteams bei Unternehmensbewertungen, Sanierungen oder Umstrukturierungen miteinbezogen. Ich bearbeitete oft als Einzelperson juristische und steuerrechtliche Sachverhalte für Aufträge von Kunden. Oft engagiere ich mich aber auch als Mitarbeiter in Teams, die speziell für die Lösung von komplexen Problemen zusammengestellt werden.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Die Arbeit ist vielfältig und man arbeitet sehr selbstständig und oft auch sehr intensiv. Die vertieften Rechtskenntnisse sowie eine betriebswirtschaftliche Zusatzausbildung ermöglichten mir bald, Projektteams zu leiten. Die eigentliche Rechtsberatung wurde dabei für mich immer sekundärer, ich wurde zuständig für die Realisierung von grösseren Projekten in den Bereichen Firmenumstrukturierungen, Sanierungen, Nachfolgeregelungen usw. Heute führe ich nicht zuletzt dank meiner Generalistenausbildung als Fürsprecher und diplomierter Treuhandexperte eine Niederlassung einer Treuhand-Gesellschaft mit ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zudem gehöre ich der Geschäftsleitung des Gesamtunternehmens an.

Tipps

[nicht definitiver Text] Die Anstellung als Fürsprecher bei einer Treuhandgesellschaft bietet vielfältige Möglichkeiten. Wer Freude an rein juristischen Arbeiten hat, wird zu einem Experten in wirtschaftsrechtlichen Fragen. Eine weitere Spezialisierung ist im Bereich des Steuerrechts möglich. Wer sich als Fürsprecher zusätzlich noch betriebswirtschaftliche Kenntnisse, insbesondere im Bereich des Rechnungswesens, aneignet, dem stehen eigentlich sämtliche Möglichkeiten innerhalb der Branche offen.

Jurist, Diplomat

Symbolbild Bundeshaus
Symbolbild Bundeshaus, © Bild von Marcel Kessler auf Pixabay
Diplomat in der Völkerrechtsdirektion im Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)

«In der Regel wechseln Diplomatinnen und Diplomaten alle vier Jahre nicht nur den Aufenthaltsort, sondern auch das Tätigkeitsfeld.»

Laufbahn
Tätigkeit
Diplomat bei der Völkerrechtsdirektion
Zweijährige Ausbildung zum Diplomaten
Mitarbeiter der Völkerrechtsdirektion im Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Universitätsassistenz im Bereich Völkerrecht
Studium der Rechtswissenschaft
Jetzige Tätigkeit

ch bin als Diplomat in der Völkerrechtsdirektion im Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) angestellt. Werden wir von unseren Botschaften oder einer Dienststelle eines Departements aufgefordert, zu einem Rechtsproblem Stellung zu nehmen, schreibe ich einen Antwortentwurf, den ich meinem Chef zur Unterschrift unterbreite. Schwierigere Probleme besprechen wir im Team. Zudem gebe ich Stellungnahmen ab und verfasse Rechtsgutachten.

Dazu nehme ich an internationalen Verhandlungen teil. So begleitete ich eine Evaluationsmission für ein schweizerisches Entwicklungsprojekt im Justizsektor nach Äthiopien. Zudem war ich Mitglied einer Delegation, die mit russischen Behörden baurechtliche Fragen der Botschaft zu klären hatte.

Berufseinstieg

Mit meinem Studium der Rechtswissenschaft und einer Universitätsassistenz im Bereich Völkerrecht bewarb ich mich erfolgreich beim EDA. Die zweijährige Ausbildung zum Diplomaten befähigt mich, als Diplomat bei der Völkerrechtsdirektion des EDA tätig zu werden.

Tipps

Die diplomatische Karriere erfordert von den Angestellten (und ihren Familien) einerseits ein hohes Mass an Flexibilität und Anpassungsvermögen. Andererseits gewährt sie ihnen aber auch eine grosse Abwechslung und die Einsicht in völlig unterschiedliche Bereiche.

Mir kommt das entgegen, weil es einen regelmässigen Wechsel der Aufenthaltsorte und Aufgaben nach sich zieht. Ich freue mich schon jetzt auf neue Herausforderungen in einem vollkommen anderen Umfeld, irgendwo auf der Welt.

Juristin, Bundesverwaltung

Symbolbild Bundeshaus
Symbolbild Bundeshaus, © Bild von Marcel Kessler auf Pixabay
Juristin in der Abteilung Internationale Angelegenheiten eines Bundesamtes

«Die Sektion, in der ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt bin, erarbeitet unter anderen bilaterale Staatsverträge – die eigentlichen Verhandlungen sind jedoch der Höhepunkt eines Vertragsgeschäftes.»

Laufbahn
Tätigkeit
Juristin beim Bund, 50%, Mutter von zwei Kindern
Leitung eines zeitlich befristeten Projektes
Studium der Rechtswissenschaft, lic. iur.
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Juristin in der Abteilung Internationale Angelegenheiten eines Bundesamtes. Vorgängig werden zwischen der Schweiz und der Vertragspartei Vertragsentwürfe und Gegenentwürfe ausgetauscht und kommentiert. Zudem werden Verträge von Drittstaaten mit unserem künftigen Vertragspartner analysiert. In internen und interdepartementalen Vorbereitungssitzungen wird der Verhandlungsspielraum der Schweiz festgelegt.

In der Parlamentsphase bedarf das Geschäft intensiver Betreuung. So müssen Reden für Kommissionen, Departementsvorsteher/in und Plenen von National- und Ständerat verfasst werden. Meine Sektion ist auch an der Ausarbeitung multilateraler Übereinkommen beteiligt. Die Sektion ist zudem zuständig für die Rechtsetzungsarbeiten auf Gesetzes- und Verordnungsstufe im Arbeitsgebiet der Abteilung und einzelne parlamentarische Vorstösse.

Berufseinstieg

Nach einem Studium der Rechtswissenschaft begann ich, als Juristin für die Abteilung Internationale Angelegenheiten eines Bundesamtes tätig zu werden.

Tipps

Die Tätigkeit als Juristin in einer Abteilung mit internationalem Fokus erfordert besondere sprachliche Kompetenzen. So setzt nach Vertragsabschluss die eigentliche «Knochenarbeit» ein. Der Vertragstext muss übersetzt werden (bzw. extern erledigte Übersetzungen juristisch überprüft werden). Zudem findet die Konkordanzkontrolle statt. Dort wird geprüft, ob verschiedene Sprachversionen materiell identisch sind. Auch Anträge an den Gesamtbundesrat müssen geschrieben werden. Ferner wird eine Botschaft zu Händen des Parlamentes verfasst. Auch diese wird wieder übersetzt.

Juristin, Rechtskonsulentin

Symbolbild Telekommunikation
Symbolbild Telekommunikation, © Bild von Taken auf Pixabay
Senior Counsel/Rechtskonsulentin

«Als Senior Counsel bei einem Telekommunikationsunternehmen befasse ich mich hauptsächlich mit Vertrags-, Telekommunikations-, Wirtschafts- und Kartellrecht.»

Laufbahn
Tätigkeit
Senior Counsel in Telekommunikationsunternehmen, 80%
Arbeit in einem Unternehmen und einer Anwaltskanzlei
Anwaltspatent
Studium der Rechtswissenschaften
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Senior Counsel/Rechtskonsulentin in einem Telekommunikationsunternehmen im Bereich Wholesale. Das ist der Markt, in welchem sich die Telekommunikationsunternehmen selbst mit Produkten und Dienstleistungen beliefern. Ich berate Marketing und Sales in ihrer Geschäftsaktivität. Dazu entwerfe und bearbeite ich Verträge und Korrespondenz in Deutsch und Englisch.

Ich arbeite auch in Zivil- und Administrativverfahren mit. Ich informiere das Management und gebe Empfehlungen ab. Das Management und die zuständigen Personen entscheiden selbst, inwieweit sie meinen Empfehlungen folgen. Ferner arbeite ich bei der Entwicklung neuer Produkte mit, begleite Projekte rechtlich und entwickle die neuen Standardverträge.
Organisation und Administration sind für mich ebenfalls eine notwendige Aufgabe.

Berufseinstieg

Im Anschluss an mein Studium der Rechtswissenschaften erlangte ich das Anwaltspatent. Nach Tätigkeiten in einem Unternehmen und einer Anwaltskanzlei bin ich jetzt für ein Telekommunikationsunternehmen tätig.

Tipps

Wichtige Instrumente für meinen Beruf sind die schriftliche und mündliche Sprache. In Sitzungen, Beratungen und allgemein für die Taktik, wie ich an ein Ziel gelange, braucht es zudem Kommunikationsskills.

Patrizia Kraft: Wirtschaftsjuristin

Symbolbild Rechstwissenschaften
Symbolbild Rechtswissenschaften, © Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Wirtschaftsjuristin FH bei einem Beratungsunternehmen

«Die Arbeit als Consultant erfordert ein umfassendes betriebswirtschaftliches und rechtliches Fachwissen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Seit 2013 arbeite ich als Brokerin bei einem Unternehmen in Zürich, das sich auf Mergers & Acquisitions für KMUs spezialisiert hat. Zu unseren Kerndienstleistungen zählen Unternehmensberatung, Unternehmensbewertung und Transaktionsberatung beim Kauf und Verkauf kleiner und mittlerer Unternehmen aller Branchen. Eine weitere Dienstleistung sind Immobilientransaktionen. Meine Tätigkeit besteht darin, dass ich mit Mandatsverantwortung Projekte für Unternehmens- und Immobilienverkäufe betreue. Zudem befasse ich mich  generell mit juristischen Problemstellungen bei Nachfolgeregelungen und berate Kunden und Kundinnen bei der Strategie- und Businessplanung.

Berufseinstieg

Am Anfang meiner Karriere steht eine Lehre: Bei der Stadtverwaltung Schaffhausen liess ich mich zur kaufmännischen Angestellten ausbilden. Berufsbegleitend absolvierte ich die Berufsmaturität. Anschliessend arbeitete ich drei Jahre lang auf dem Erbschaftsamt Schaffhausen als Fallverantwortliche für die Nachlassregelung. Fünf weitere Jahre war ich als Stellvertretende Amtsleiterin und Urkundsperson in einem 80-Prozent-Pensum tätig. Berufsbegleitend studierte ich von 2008 bis 2012 Wirtschaftsrecht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Von diesem juristisch geprägten Umfeld konnte ich während des Studiums sehr profitieren. Der Grund für das Studium war mein Wunsch, mich weiterentwickeln zu können; ohne schulische Herausforderung hatte ich mich zu langweilen begonnen. Meine Wahl fiel auf Wirtschaftsrecht an einer Fachhochschule, weil ich ein grosses Interesse an juristischen Fragestellungen hatte und für mich – aus finanziellen Gründen – nur ein Teilzeitstudium in Frage kam.

Tipps

Die Arbeit als Consultant erfordert ein umfassendes betriebswirtschaftliches und rechtliches Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Finanzen, Buchhaltung, Vertragsgestaltung und Steuern. Gefragt sind ausserdem analytische Fähigkeiten, Fingerspitzengefühl, Flexibilität und Verhandlungsgeschick.

Wirtschaftsjurist FH

Symbolbild Wirtschaftsrecht
Symboldbild Wirtschaftsrecht, © Bild von Robert Owen Wahl auf Pixabay
Wirtschaftsrechtabsolvent und Assistant Manager bei einem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen

«Wer sich von der Masse der Hochschulabsolventen und -absolventinnen abheben will, braucht zusätzliche Qualifikationen – zum Beispiel spezifische Berufserfahrung.»

Laufbahn
Tätigkeit
Senior Consultant bei einem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen
Berufsbegleitendes Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Luzern (Master of Law)
Studium Wirtschaftsrecht an der ZHAW (Abschluss: Bachelor in Wirtschaftsrecht)
Notariatssekretär und Konkursbeamter
Kaufmännische Lehre auf einem Notariat sowie Berufsmaturität an der KV Zürich Business School
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Senior Consultant bei einem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. Meine Aufgaben werden immer komplexer. Wir prüfen beispielsweise Compliance- und Risikomanagement-Prozesse bei Banken. Ich beschäftige mich auch mit Projekten, die den Verkauf oder beispielsweise die Gründung von Banken am Finanzmarkt zum Inhalt haben.

Ausserdem berate ich Kundinnen und Kunden im Bereich Gesellschaftsrecht. Dazu gehören die Vorbereitung und Durchführung von Gründungen, Fusionen, Statutenänderungen und Generalversammlungen.

Die Arbeit ist spannend, und man kann sich fachlich schnell weiterentwickeln. Ab September 2014 werde ich eine neue Position als Assistant Manager bekleiden.

Berufseinstieg

Ich absolvierte eine kaufmännische Lehre auf einem Notariat sowie die Berufsmaturität an der KV Zürich Business School. Danach arbeitete ich als Notariatssekretär und Konkursbeamter. Anschliessend studierte ich Wirtschaftsrecht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) mit Schwerpunkt Finanzmarktrecht und Unternehmensrecht. Schon während meines Bachelorstudiums arbeitete ich in Teilzeit für ein internationales Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. An der Universität Luzern absolvierte ich noch den Studiengang Master of Law.

Tipps

Enorm wichtig für meinen Werdegang war meine Berufserfahrung im juristischen Umfeld. Auch die Vernetzung spielt im Berufsfeld Wirtschaftsrecht eine zentrale Rolle. Ich engagiere mich im Vorstand der Alumni ZHAW School of Management and Law. Unsere Mitglieder sind in vielen Unternehmen an Schlüsselstellen anzutreffen. Das ermöglicht einen interessanten Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Jurist, Polizei

Symboldbild Fingerabdruck
Symbolbild Fingerabdruck, © Alex Borland auf publicdomainpictures
Chef der Kriminalpolizei eines Kantons

«Im Mittelpunkt der Tätigkeit als Chef der Kriminalpolizei steht die Bekämpfung schwerer Verbrechen, der Wirtschaftskriminalität sowie bandenmässigen Kriminalität.»

Laufbahn
Tätigkeit
Chef der Kriminalpolizei eines Kantons
Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim VBS
Fürsprecherpatent
Studium der Rechtswissenschaften in St. Gallen und Bern
Jetzige Tätigkeit

Als Chef der Kriminalpolizei stelle ich die Bekämpfung von Verbrechen und Kriminalität sicher. Zusätzlich bin ich als Leiter des Staatsschutzes für die innere Sicherheit verantwortlich. Ich verantworte Planung, Ausrüstung, Bereitschaft, Ausbildung und Einsatz der mir unterstellten Korpsangehörigen und weitere administrative und personelle Belange.

Bei einem grossen oder bedeutenden Ereignis, zum Beispiel einem Tötungsdelikt, Raubüberfall oder einer Erpressung, bin ich vor Ort. Ich leite die polizeilichen Ermittlungen und koordiniere die polizeilichen Einsatzmittel. Daneben halte ich Kontakt und stelle eine enge Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen der Polizei und Behörden sicher. Kriminalpolizeiliche Einsätze und Aktionen werden von mir geplant, organisiert und geführt. Zudem vertrete ich die Kriminalpolizei in verschiedenen Gremien.

Wer glaubt, meine Arbeit besteht nur aus Ermittlungen bei Mord und Totschlag sowie rasanten Blaulichtfahrten, der hat sich arg getäuscht. Als Chef der Kriminalpolizei führe ich hauptsächlich die mir unterstellten Dienste. Dazu zählen der Dienst Vorermittlung, der Ermittlungsdienst, der Dienst für Wirtschaftsdelikte, der Kriminaltechnische Dienst und schliesslich der Fachbereich Kriminalanalyse.

Berufseinstieg

Nach dem Jurastudium war ich zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport tätig. Mit 37 Jahren wechselte ich zur Kantonspolizei und übernahm dort als Polizeioffizier die Leitung der Kriminalpolizei.

Tipps

Wer glaubt, meine Arbeit besteht nur aus Ermittlungen bei Mord und Totschlag sowie rasanten Blaulichtfahrten, der hat sich arg getäuscht. Als Chef der Kriminalpolizei führe ich hauptsächlich die mir unterstellten Dienste. Dazu zählen der Dienst Vorermittlung, der Ermittlungsdienst, der Dienst für Wirtschaftsdelikte, der Kriminaltechnische Dienst und schliesslich der Fachbereich Kriminalanalyse.
Einen grossen Teil meiner Zeit verbringe ich im Büro. Ich betreue meine Dienstchefs und Sachbearbeitenden in der fachlichen, vorab juristischen Bearbeitung der Ermittlungen. So stelle ich qualitativ hochwertige Ermittlungen und Rapportierungen sicher.



berufsberatung.ch