Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.
#
Suche

Kriminaltechniker/in

Zu myBerufswahl hinzugefügt

Kategorien
Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Verkehr, Logistik

Branchen

Polizei

Swissdoc

0.622.16.0

Aktualisiert 24.08.2016

Tätigkeiten

Sucht nach erfolgtem Delikt (Einbruch, Diebstahl, Erpressung, Mord usw.) an Ort und Stelle sowie im Umfeld der Verdächtigten nach vorhandenen Spuren (Fingerabdrücke, DNA- oder Werkzeugspuren, Kugeln von Schusswaffen, Haare und Fasern usw.), sichert und dokumentiert sie, zum Teil auch fotografisch oder mittels computergestützter Planerstellung. Analysiert gefundene Spuren im Labor und mit Datenbanken, um den Täter/die Täterin zu überführen bzw. Unschuldige zu entlasten.
 

Ausbildung

Es gibt drei Wege, um Kriminaltechniker/in zu werden:

  • Polizeiausbildung und mehrere Jahre Erfahrung als Polizist/in an der "Front" (sogenannter interner Weg, der häufigste).
  • wissenschaftliche oder technische Berufslehre (z.B. Chemielaborant/in).
  • Hochschulstudium in einem technischen oder wissenschaftlichen Fach (z.B. Ingenieur/in ETH oder FH, Chemiker/in FH oder ETH) oder in Kriminalistik (Universität Lausanne im Hauptfach oder Universität Zürich und Bern im Nebenfach).

Je nach Polizeikorps werden die Auswahlkriterien etwas anders gewichtet.
Betriebsinterne funktionsbezogene Ausbildung, je nach Vorbildung.

Voraussetzungen

Anforderungen

Mehrere Jahre Polizeidienst an der "Front", z.B. in der Verkehrs- oder Regionalpolizei (in gewissen Polizeikorps werden bis zu 15 Jahren verlangt) oder fachtechnische Ausbildung auf Stufe Berufslehre oder Stufe Hochschule.
Technische und wissenschaftliche Denkweise
Sehr genaue und zuverlässige Arbeitsweise
Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten
Ständige technisch-wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich der Spurensicherung und -auswertung.

Weiterbildung

Redaktion von wissenschafltichen Publikationen
Dienstchef-Stellvertreter/in und Dienstchef/in

Bemerkungen

Die Kriminaltechniker/innen sind ausschliesslich im Rahmen von Ermittlungen der Polizei und der Strafverfolgungsbehörden tätig und übernehmen keine privaten Aufträge. Sie arbeiten in Zivil. Die Kriminaltechnische Abteilung der Kantonspolizei Zürich beschäftigt rund 90 Mitarbeitende (Stand 2006) und ist die grösste Abteilung dieser Art in der Schweiz. Bei Bedarf wird sie in der ganzen Schweiz tätig. Der Wissenschafltiche Dienst der Stadtpolizei Zürich beschäftigt rund 60 Mitarbeitende (Stand 2006) und verfügt über einen Wissenschaftlichen Forschungsdienst (WFD) mit gegen 20 Personen. Dieser ist zuständig u.a. für Delikte und Unfälle mit Sprengstoffen in der ganzen Schweiz und ist auch weltweit tätig. Weitere Aufgaben sind u.a. die Entwicklung von Geräten zur Bombenentschärfung, Forschungsaufgaben in der Kriminalistik usw.

Weitere Informationen

Adressen

Kantonspolizei Zürich
Forensisches Institut Zürich
Zeughausstrasse 11
8004 Zürich
Tel.: 044 411 96 96
URL: http://www.stadt-zuerich.ch/content/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich/WD_WFD/kontakt.html

Links

http://www.unil.ch/esc/page15475.html
Forensisches Institut Zürich