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Epithetiker/in

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Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Branchen

Medizintechnik

Swissdoc

0.723.0.0

Aktualisiert 14.11.2016

Tätigkeiten

Deformitäten im Kopf-Halsbereich sind meist Folge von Tumorerkrankung, Unfall oder angeborenen Fehlbildungen und führen meist zu schweren psychischen Belastungen des Patienten.

Als Alternative zu chirurgischen Wiederherstellungsmaßnahmen, besteht die Möglichkeit, die fehlenden Bereiche durch Epithesen zu ersetzen.

Epithesen sind künstlich angefertigte Gesichtsteile (Gesichtsprothesen) und werden für jeden Patienten individuell angefertigt und der Hautfarbe entsprechend, naturgerecht nachempfunden.

Wenn plastisch-chirurgische Massnahmen Gesichtsversehrungen oder Verluste von Körperteilen, die durch Krankheit, Unfall oder angeborene Fehlbildungen entstanden sind, nicht beheben können, sind Epithesen der geeignete Ersatz. Der Gesichtsersatz für Auge, Nase und Ohr etc. wird von dem/der Epithetiker/in so naturgetreu nachgebildet und in Form und Farbe so angepasst, dass er vom umliegenden Hautbereich nicht zu unterscheiden ist. Gebräuchlich sind auch vorübergehende epithetische Versorgungen bis zu einer späteren medizinischen Rekonstruktion.
Die Planung epithetischer Versorgungen erfolgt durch die Ärztin oder den Zahnarzt, der Epithetikerin kommt dabei beratende Funktion zu.

Ausbildung

Die Berufsbezeichnung «Epithetiker/in» ist nicht geschützt, obwohl es sich um einen medizinisch-technischen Beruf handelt.
Die Internationale Gesellschaft für Chirurgische Prothetik und Epithetik e.V. (IASPE) in Linz bietet gelernten Zahntechnikerinnen und Zahnärzten ein Ausbildungsprogramm an, das zum Titel «Anerkannte/r Epithetiker/in IASPE» führt. (Sonderzulassungen sind ebenfalls möglich.)
Die Ausbildung umfasst u.a. folgende Fächer:
Funktionelle Anatomie und spezielle anatomische Aspekte des Kopf-Hals-Bereiches, Defektarten, Werkstoffkunde, künstlerische Gestaltung, hygienische Grundlagen, psychologische Aspekte und Gesprächsführung.

Voraussetzungen

Anforderungen
  • Abschluss als Zahntechniker und ein 1-jähriges Praktikum bei einem Epitetiker und fast schon künstlerische Fertigkeiten bei der Modellierung und Farbgebung. Fähigkeit sich auf die besondere psychische Situation der Patienten einzustellen.

Weiterbildung

Epithetiker/innen spezialisieren sich in der Regel auf die Herstellung einiger weniger Körperteile. Sie besuchen laufend Weiterbildungen, um über die neuesten Entwicklungen in der Chirurgie und bei den Werkstoffen informiert zu sein.

Weitere Informationen

Adressen

4001 Basel
URL: http://www.iaspe.org/
E-Mail:

Links

www.iaspe.org