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Tierpfleger/in EFZ

Tierpfleger/innen sorgen für das Wohl der Tiere in Tierheimen, Hundesalons, Zuchtbetrieben, Forschungseinrichtungen oder Zoos. Sie betreuen, halten und züchten die Tiere, putzen die Anlagen, richten die Gehege ein und geben im Kundenkontakt fachliche Informationen weiter.

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Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Natur

Branchen

Tierzucht und Tierpflege

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Aktualisiert 13.07.2016

Bilder (8)

Reinigen der Gehege

Filme (2)

Arbeiten mit Tieren - Reportfilm
Reinigen der Gehege

Reinigen der Gehege

Tiere in menschlicher Obhut brauchen saubere Gehege. Ein grosser Teil des Arbeitsalltags von Tierpflegerinnen und Tierpflegern besteht aus Reinigungsarbeiten.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Klink

Reinigen der Gehege
Futter zubereiten

Futter zubereiten

Das Füttern der Tiere braucht gründliche Vorbereitung. Manche Tiere fressen nur ganz bestimmte Dinge, andere besonders grosse Mengen.

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Futter zubereiten
Fellpflege

Fellpflege

Viele Tiere in Gefangenschaft brauchen bei der Fellpflege die Unterstützung des Menschen. Das gilt vor allem für hochgezüchtete Haustiere.

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Fellpflege
Medizinische Pflege

Medizinische Pflege

Tierpfleger/innen beherrschen einfache Behandlungsmethoden, wie das Verbinden von Wunden, das Fiebermessen oder die Zahnkontrolle.

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Medizinische Pflege
Betreuung von Jungtieren

Betreuung von Jungtieren

Jungtiere wachsen im Haushalt oder in Gefangenschaft nicht gleich auf wie in freier Wildbahn. Oft brauchen sie deshalb spezielle Betreuung, um gut zu gedeihen.

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Betreuung von Jungtieren
Artgerechtes Leben sichern

Artgerechtes Leben sichern

Die Tierpfleger/innen sorgen für ein möglichst naturnahes Gehege und für die richtige Beschäftigung ihrer Schützlinge. Sie beobachten deren Sozialverhalten.

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Artgerechtes Leben sichern
Umgang mit exotischen, gefährlichen Tieren

Umgang mit exotischen, gefährlichen Tieren

Raubtiere, Giftschlangen, Tropenbewohner oder Meereslebewesen: Die Berufsleute begegnen solchen Tieren mit Respekt, Konzentration und grossem Fachwissen.

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Umgang mit exotischen, gefährlichen Tieren
Kontakt mit Kundinnen oder Besuchern

Kontakt mit Kundinnen oder Besuchern

Ob in einer Tierpension oder in einem Zoo: Tierpfleger/innen werden oft mit Fragen zu ihren Schützlingen konfrontiert, die sie kompetent beantworten.

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Kontakt mit Kundinnen oder Besuchern
Arbeiten mit Tieren - Reportfilm

Arbeiten mit Tieren - Reportfilm

Arbeiten mit Tieren
Der vorliegende Film zeigt in konzentrierter Form den Arbeitsalltag und die Aufgaben in Berufe, in deren Zentrum das Arbeiten mit Tieren steht. Vorgestellt werden in konzentrierter Form und thematisch geordnet die wichtigsten Tätigkeiten der folgenden Berufe:
Tierpfleger/in EFZ
Geflügelfachmann/-frau EFZ
Pferdefachmann/-frau EFZ
Pferdewart/in EBA
Tiermedizinische/r Praxisassistent/in EFZ
Detailhandelsfachmann/-frau Zoofachhandel EFZ
Detailhandelsassistent/in Zoofachhandel EBA.

Die informativen Bildsequenzen geben Auskunft über den Arbeitsalltag, über Sonnen- und Schattenseiten der Berufe und über Anforderungen an die Berufsangehörigen.

Arbeiten mit Tieren - Reportfilm
Tierpfleger/in EFZ

Tierpfleger/in EFZ

Tierpflegerinnen brauchen ein feines Gespür für Tiere. Martina Biedermann ist im dritten Lehrjahr. In ihrem Berufsalltag pflegt und füttert sie kranke Tiere, kontrolliert Krallen oder reinigt Hundeboxen. Dabei darf die Tierpflegerin nicht zimperlich sein.

Tierpfleger/in EFZ

Tätigkeiten

Tierpfleger/innen sind verantwortlich für die artgerechte Pflege, Haltung und Zucht von Tieren. Einen grossen Teil ihrer Arbeit macht die Futterzubereitung und das Reinigen der Gehege aus. Sie sind für die Betreuung und das Wohlbefinden der Tiere zuständig: Tiere müssen genügend Möglichkeiten für Kontakte, Beschäftigung, Bewegung und Rückzug haben. Für das Wohlbefinden der Tiere beachten Tierpfleger/innen die unterschiedlichen Nahrungsansprüche der Tiere und verhindern Konflikte. Die Aufgaben können je nach Fachrichtung und Arbeitsort unterschiedlich sein.

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Heimtiere arbeiten in Tierheimen, Heimtierzuchten oder Hundesalons. In Tierheimen betreuen sie Hunde, Katzen und Kleintiere wie Meerschweinchen, Kaninchen und Vögel, die als Feriengäste oder Findeltiere aufgenommen werden. In Zuchtstationen befassen sie sich mit der Aufzucht von Katzen und Hunden. Sie kennen die verschiedenen Rassen, deren Eigenschaften und Bedürfnisse und überwachen die Entwicklung der Jungtiere. In Hundesalons kümmern sie sich um die Fell-, Ohren-, Krallen-, Zahn- sowie Pfoten- und Hautpflege. Sie baden, scheren und trimmen das Fell von Hunden, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen. An allen Arbeitsorten ist der Kundenkontakt und die fachliche Beratung wichtig.

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Versuchstiere arbeiten in Forschungsinstitutionen. Dort züchten und betreuen sie Tiere für Versuche. Meist handelt es sich um Kleinsäuger wie Mäuse und Ratten, aber auch an Fröschen, Fischen und grösseren Säugetieren wie Affen, Hunden oder Katzen werden Versuche durchgeführt. Sie pflegen die Tiere und bereiten sie auf die Versuche vor. Sie kennen Zuchtmethoden, halten sich an strenge Hygiene- und Arbeitsvorschriften und arbeiten eng mit den Forschenden zusammen. Teilweise führen sie bei Tierversuchen selbst Massnahmen durch, die sie genau dokumentieren.

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Wildtiere betreuen Tiere in Zoos und Tierparks. Von Amphibien und Reptilien über Fische bis hin zu diversen Säugetieren und Vögeln sind sie meistens für ein Revier bzw. einzelne Tierarten zuständig. Für den Umgang mit giftigen und gefährlichen Tieren sind sie speziell geschult. Sie sorgen dafür, dass Käfige, Aquarien und Anlagen artgerecht eingerichtet sind. Durch Verstecken der Nahrung oder mit Spielen beschäftigen sie die Tiere. Zudem pflegen sie den Kontakt zu den Zoobesuchenden und informieren über die Tiere.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 8.7.2009

Dauer

3 Jahre

Fachrichtungen

  • Heimtiere
  • Versuchstiere
  • Wildtiere

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Betrieb der entsprechenden Fachrichtung

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule in Olten oder Winterthur-Wülflingen

Berufsbezogene Fächer

Biologie und Tierhaltung; Hygiene und Krankheiten; Betriebsorganisation und Logistik; Berufsethik und Recht; Kommunikation und Kundenkontakt; Spezialarbeiten in der Fachrichtung Heimtiere, Versuchstiere oder Wildtiere

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Tierpfleger/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • abgeschlossene Volksschule
  • eine Schnupperlehre wird dringend empfohlen
Anforderungen
  • Freude am Umgang mit Tieren
  • Geschick und Feingefühl im Umgang mit Tieren und Menschen
  • gute Beobachtungsgabe und Aufmerksamkeit
  • Ausgeglichenheit und Geduld
  • Sinn für handwerkliche und praktische Arbeit sowie Freude am körperlichen Einsatz (Körperkraft)
  • gute Gesundheit und keine Allergien
  • Sauberkeitssinn bzw. Bereitschaft, Schmutzarbeiten zu erledigen
  • kein Ekel gegenüber Gerüchen, Ausscheidungen und speziellen Tieren
  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fachverbänden und Institutionen sowie von Berufsfach- und Fachschulen

Tierpfleger/innen sind gemäss Tierschutzverordnung TSchV vom 23.4.2008 (Stand 1.1.2012) verpflichtet, sich an mind. 4 Tagen innerhalb von 4 Jahren fortzubilden.

Spezialisierung

Verbandsfachdiplom als Hundecoiffeur/-coiffeuse SVBT oder Ausweis als Ausbildner/in von Tierhaltern und Tierhalterinnen, z. B. Sachkundenachweis SKN für Hundehalter/innen (gemäss TSchV)

Ausland

Zootechniker/in oder Tierpflegemeister/in (Ausbildung z. B. in Deutschland, Frankreich oder Holland)

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Agronomie, mit Vertiefung in Nutztier- oder Pferdewissenschaften

Berufsverhältnisse

Tierpfleger/innen arbeiten meistens in Tierheimen und teilweise in Hundesalons, weniger oft in Zoos und Tierparks oder in Forschungsinstitutionen. Zum Teil finden sie Anstellungen im Zoofachhandel. Das Angebot an Ausbildungsplätzen unterscheidet sich je nach Fachrichtung. Stellen in Zoos sind eher knapp, darum ist bei der Suche entsprechendes Engagement unerlässlich. Tierpfleger/innen haben oftmals unregelmässige Arbeitszeiten und leisten Einsätze an Wochenenden und Feiertagen. Die Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten sind begrenzt. Mit Berufserfahrung und Fortbildung kann ein eigenes Tierheim oder ein Salon geführt werden. Mit entsprechender Weiterbildung ist eine Beförderung zum/r Revier-, Ober- oder Cheftierpfleger/in in Zoos oder Versuchstierhaltungen sowie eine Anstellung im Ausland ebenfalls möglich.

Bemerkungen

Es gibt wenig Ausbildungsplätze. Für Erwachsene mit Berufserfahrung in der Tierpflege besteht die Möglichkeit im Rahmen der Nachholbildung einen Lehrabschluss nachzuholen.

Weitere Informationen

Adressen

Schweizerischer Verband für Bildung in Tierpflege SVBT
Tribschenstr. 7
Postfach 3065
6002 Luzern
Tel.: 041 368 58 02
Fax: 041 368 58 59
URL: http://www.tierpfleger.ch
E-Mail:

Links

http://www.tierpfleger.ch