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Baumaschinenführer/in

Baumaschinenführer/innen bedienen und steuern Bagger, Walzen, Pneulader und andere Baumaschinen fachgerecht und sicher. Sie beteiligen sich an der Arbeitsvorbereitung und führen an den Maschinen Kontroll- und Wartungsarbeiten aus.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Bau

Branchen

Hoch- und Tiefbau - Land- und Baumaschinen

Swissdoc

0.430.6.0

Aktualisiert 09.05.2017

Tätigkeiten

Baumaschinenführer/innen arbeiten auf Baustellen des Hoch-, Tief- und Verkehrswegbaus. Dort bedienen sie die zum Teil sehr grossen Baumaschinen, die zum Verschieben von Lasten, für Belagsarbeiten sowie für Erdbewegungsarbeiten (Aushub und Planieren) eingesetzt werden. Sie sind spezialisiert auf eine oder mehrere der folgenden Kategorien: Baumaschinen ab 2 bis 5 Tonnen, hydraulische Pneu- und Raupenbagger, Pneu- und Raupenlader, Schreitbagger, Schwarzdecken- und Betonstrassenfertiger, Walzen, Verdichtungsgeräte und Spezialgeräte.

Im Tief- und Verkehrswegbau tätige Baumaschinenführer/innen führen vor allem Pneu- und Raupenbagger sowie Pneu- und Raupenlader. Diese setzen sie vorwiegend für den Aushub von Baugruben ein.

Baumaschinenführer/innen sind für die Wartung und den Unterhalt der Baumaschinen zuständig. Um Mängel frühzeitig zu erkennen, führen sie regelmässig Kontrollen durch. Kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten erledigen sie gemäss Betriebsvorschriften selbstständig. Bei grösseren Schäden sorgen sie dafür, dass sie durch Fachleute behoben werden.

Bei der Vorbereitung von Bauabschnitten sind Baumaschinenführer/innen kompetente Gesprächspartner/innen ihrer Vorgesetzten. Sie können einfache Baupläne lesen und daraus den Bauvorgang ableiten. Die erbrachten Leistungen halten sie im vorgegebenen Rapportsystem fest. Bei Schadenfällen erstellen sie Mängellisten.

Auf Baustellen werden auch verschiedene kleinere Geräte und Maschinen eingesetzt: Vibrostampfer, Plattenvibratoren, Raupendumper, Kleinbagger, Radlader etc. Baumaschinenführer/innen sind auch für deren Bedienung und Wartung zuständig.

Bei all ihren Aufgaben berücksichtigen Baumaschinenführer/innen die Sicherheitsvorschriften. Das ganze Bauteam muss sich auf sie verlassen können. Daneben sorgen sie auch für die Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen.

Ausbildung

Grundlage

Prüfungsreglement für Bau­maschinenführer/innen (BMF) vom 6.9.2016

Prüfungsvorbereitung

Die Prüfungsvorbereitung setzt sich zusammen aus einem Grund-/Basismodul und einem Spezialmodul für die entsprechende Gerätekategorie.

Ausbildungsmöglichkeiten

  • Campus Sursee, Sursee
  • Baumeister Kurszentrum Effretikon, Effretikon
  • Kantonal-Bernischer Baumeisterverband, Bern
  • Baumeisterverband Fribourg, Fribourg

Dauer

  • Grund-/Basismodul (M1): 40 Lektionen inkl. Prüfung
  • Module 2 bis 7: je 16 Lektionen inkl. Prüfung

Spezialmodule/Gerätekategorien

  • M1: Baumaschinen ab 2 bis 5 t Leergewicht
  • M2: Hydraulische Pneu- und Raupenbagger ab 5 t
  • M3: Pneu- u. Raupenlader ab 5 t
  • M4: Schreitbagger
  • M5: Schwarzdecken- und Betonstrassenfertiger
  • M6: Walzen, Verdichtungsgeräte ab 5 t
  • M7: Spezialgeräte (Spezialisierung auf Ausweis definiert)

Abschluss

Ausweis und Diplom als ­"Baumaschinenführer/in K-BMF" mit Angabe der Kategorie

Voraussetzungen

Vorbildung

    Bei Prüfungsantritt erforderlich:

    Kategorie M1:

  • Mindestalter von 18 Jahren (bei einer Prüfung im Rahmen der beruflichen Grundbildung kann das Mindestalter gemäss Bildungsverordnung unterschritten werden)
  • mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse
  • die für die sichere Bedienung der Maschinen erforderliche körperliche und geistige Verfassung
  • Abschluss des Grund- und Basismoduls
  •  

    Zusätzlich für die Kategorien M2 bis M7:

  • Abschluss des Grund- und Basismoduls (40 Lektionen) oder gleichwertige Ausbildung
  • Abschluss des Spezialmoduls der angestrebten Gerätekategorie von 16 Lektionen
  • bestandene Prüfung Gerätekategorie M1
  • Fahrpraxis von mind. 6 Monaten zwischen der Prüfung M1 und der gerätespezifischen Prüfung

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, von Baumeister-Ausbildungszentren sowie von Herstellern und Lieferanten von Baumaschinen

 

Bei entsprechender Vorbildung (Abschluss einer beruflichen Grundbildung):

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: Bau-Polier/in, Grundbau-Polier/in, Strassenbau-Polier/in, Bau­maschinen-Werkstattleiter/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Baumeister/in, dipl. Bauleiter/in Hochbau, dipl. Bauleiter/in Tiefbau, Baumaschinenmechaniker­meister/in

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Techniker/in HF Bauführung

Berufsverhältnisse

Baumaschinenführer/innen sind in Bauunternehmen tätig. Mögliche Arbeitgeber sind auch Landschaftsgärtnereien, Tiefbauämter und andere Betriebe, die Baumaschinen einsetzen.

Mit Ausweis und Diplom steigen die Chancen, eine Stelle als Baumaschinenführer/in zu finden.

Weitere Informationen

Adressen

Verein K-BMF
Weinbergstr. 49
Postfach
8042 Zürich
Tel.: +41 44 258 83 39
URL: http://www.k-bmf.ch
E-Mail: