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Theaterwissenschaft: Berufsporträts

Porträt von Berufsleuten mit Abschluss in Theaterwissenschaft.

Theaterwissenschaft

Thomas Keller: Theaterwissenschaftler

Symbolbild Theaterwissenschaft
Symbolbild Theaterwissenschaft, © Bild von Holger Langmaier auf Pixabay
Theaterwissenschaftler hinter vielen Kulissen

«Immer wieder habe ich für schweizerische oder internationale Festivals gearbeitet – die Herausforderung dabei besteht darin, dass man innert kurzer Zeit einen ganzen Betrieb aufbaut und versucht, möglichst viele Kontakte zu knüpfen – etwas vom Wichtigsten bei dem, was ich tue.»

Laufbahn
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Seit 2008 bin ich Geschäftsführer der KASERNE BASEL. Die Kaserne Basel ist ein zentraler städtischer Ort für die freie zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performanceszene sowie für Konzerte im Bereich der Populärmusik. Künstlerisch und konzeptionell verknüpft das Haus genreübergreifend die drei Sparten Musik, Theater und Tanz miteinander. Gerade in dieser Verbindung sind meine bisherigen Erfahrungen sehr wertvoll.

Berufseinstieg

Während des Studiums an der Universität Bern habe ich 5 Jahre das StudentInnen-Theater geleitet, am Stadttheater Bern hospitiert und den StudentInnen-Filmclub geleitet. Diese Tätigkeiten haben mich zu meiner jetzigen Laufbahn geführt und waren ein wichtiger Einstieg. Nach dem Abschluss des Studiums in Theaterwissenschaft und Germanistik suchte ich denn auch nach möglichen professionellen Tätigkeitsfeldern in der schweizerischen Tanz- und Theaterszene, da mich die Vielfalt dieser Arbeitsbereiche interessierte. In meiner ersten Anstellung bei öff öff productions in Bern traf ich auf eine einmalige künstlerische Form: Die Gruppe verbindet Tanz, Artistik und Theater. Mit Heidi Aemisegger, der künstlerischen Leiterin, arbeitete ich damals 8 Jahre eng zusammen, und die Bandbreite meiner Tätigkeiten reichte von Tourneeplanung, Gastspielplanung im Ausland und Werbung bis hin zur Pressearbeit.  Öff öff productions initiiert künstlerische Projekte, Auftritte für Firmen und Tourneen im In- und Ausland – dies alles unter einen Hut zu bringen war meine spannende Aufgabe. Immer wieder habe ich für schweizerische oder internationale Festivals gearbeitet – die Herausforderung dabei besteht darin, dass man innert kurzer Zeit einen ganzen Betrieb aufbaut und versucht, möglichst viele Kontakte zu knüpfen – etwas vom Wichtigsten bei dem, was ich tue. Zu meinen Tätigkeiten bei Festivals gehören die Gruppenbetreuung oder die Pressearbeit. Für VIPER BASEL oder SPOT, das Kinder- und Jugendtheater Festival, habe ich die Pressearbeit gemacht. In den Jahren 2004 und 2006 arbeitete ich im Leitungsteam des Theaterfestivals Basel mit. Seit 2012 bin ich beim Theaterfestival Basel und beim jährlich stattfindenden OpenAirBasel für die kaufmännische Leitung verantwortlich.

Tipps

8 Jahre produzierte ich in Zürich zusammen mit zwei weiteren Produktionsleitern experimentelle Stücke für kleine und mittelgrosse Bühnen. Die Stücke wurden mit wechselnden Besetzungen realisiert. Bei meiner Arbeit ging es in erster Linie um die finanzielle und logistische Abwicklung: Der Theaterproduzent zeichnet die Arbeitsverträge, führt die laufende Rechnung oder koordiniert internationale Gastspiele. Die wichtigsten Dinge sind Kommunikation und Organisation. [nur Titel korrekt, Text muss noch angepasst werden]

Davina Siegenthaler Hugi: freie Theaterschaffende

Symbolbild Theaterwissenschaft
Symbolbild Theaterwissenschaft, © Bild von Holger Langmaier auf Pixabay
Freie Theaterschaffende: Regie, Theaterpädagogik, Theaterproduktion

«Organisatorisches Flair ist in diesem Beruf Voraussetzung.»

Jetzige Tätigkeit

Ich bin in diversen Funktionen im Theaterbereich tätig; meine Ausbildungen und die erworbenen praktischen Fähigkeiten während meiner Praktikums- und Regieassistentenzeit eröffneten mir ein breites Tätigkeitsfeld mit Schwerpunkt in der Regiearbeit. In der Regel sind es mehrere Projekte, in denen ich gleichzeitig engagiert bin. Einige Projekte initiiere ich selber, für andere werde ich als Regisseurin oder Theaterpädagogin befristet und auf Honorarbasis engagiert. Ich bin selbständig erwerbend und nur in seltenen Fällen angestellt. Regie führe ich in professionellen Theatergruppen und in Amateur-Theatervereinen. Als Theaterpädagogin leite ich Kinder- und Jugendtheater-Gruppen oder realisiere mit Schulklassen Abschlusstheater, Theater-Projektwochen, führe Theater-Wahlfächer durch oder unterstütze Lehrer/innen beratend bei der Umsetzung ihrer Theaterprojekte. Als Dozentin gebe ich an Theaterschulen und Weiterbildungs-Institutionen Kurse zu spezifischen Aspekten des Theaters für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Berufseinstieg

Meine Arbeit ist sehr vielfältig: Ich habe mit verschiedenen Generationen zu tun. Ich arbeite mit professionellen Theaterschaffenden zusammen, aber auch mit Amateuren. Kein Tag gleicht dem anderen. Nebst den künstlerisch-kreativen Aufgaben, zu denen insbesondere die Theaterproben gehören, gibt es viele Sitzungen auswärts und viel Administratives zu erledigen. Organisatorisches Flair ist in diesem Beruf Voraussetzung. Planen, Informieren und Koordinieren ist ein wesentlicher Teil meiner Tätigkeit, denn als Regisseurin habe ich es mit vielen Beteiligten gleichzeitig zu tun - mit den Kostümbildner/innen, den Techniker/innen, den Schauspieler/innen, den Bühnenbildner/innen, den Maskenbildner/innen usw. Und in der Leitungsfunktion als Produzentin habe ich alle Fäden des Kulturmanagements in der Hand und muss sehen, dass die gesamte Umsetzung klappt - sowohl logistisch als auch finanziell und werbetechnisch.

Tipps

Es gibt keine fixen Arbeitszeiten, ich arbeite, bis alles erledigt ist - teilweise auch am Wochenende. Häufig gehört zusätzlich der Abend zu meiner Arbeitszeit, da z.B. die Amateur-Theatervereine abends proben.

Felizitas Ammann: Theaterwissenschaftlerin

Symbolbild Theaterwissenschaft
Symbolbild Theaterwissenschaft, © Bild von Holger Langmaier auf Pixabay
Germanistin/Kunsthistorikerin in der Kulturförderung

«Ich bin im Kontakt mit Schweizer Botschaften auf der ganzen Welt, die sich für Kultur engagieren.»

Jetzige Tätigkeit

Ich leite seit 2010 die Abteilung Tanz bei Pro Helvetia. Hier bearbeite ich zusammen mit meiner Assistentin die Gesuche von Schweizer Compagnies, die im In- und Ausland auf Tournee gehen. Ich bin im Kontakt mit Schweizer Botschaften auf der ganzen Welt, die sich für Kultur engagieren. Ich besuche internationale Festivals und Arbeitsgruppen, um mit Kollegen in anderen Ländern die Kulturförderung zu diskutieren. Und nicht zuletzt arbeite ich mit den Kulturbeauftragten der Städte und Kantone zusammen, um gemeinsam Instrumente für die Kulturförderung zu entwickeln.

Berufseinstieg

Zu meiner jetzigen Tätigkeit bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia kam ich dank einigen Zufällen, vielfältigen Arbeitserfahrungen und meinem Interesse für grössere Zusammenhänge. Studiert habe ich Germanistik und Kunstgeschichte in Basel und Theaterwissenschaft in Bern. Ein Austauschjahr in Berlin war persönlich sehr bereichernd und gab mir durch Praktika auch Einblicke ins Verlagswesen. Zurück in Basel konzentrierte ich mich aufs Theater. Noch während des Studiums schrieb ich Theater- und Tanzkritiken (zuerst für lokale Zeitungen, später auch für internationale Fachzeitschriften und Schweizer Radio), arbeitete als Hospitantin und Assistentin am Theater Basel, führte Regie in Schulprojekten und machte Dramaturgien in freien Produktionen. Diese Tätigkeiten führte ich nach dem Studium als Freelancerin weiter. Es war sehr spannend, aber nicht einfach, alle diese Tätigkeiten unter einen Hut zu bringen und damit auch genügend Geld zu verdienen.
Ich konnte mich in dieser Zeit vor allem im Bereich Tanz als Expertin etablieren und bekam Aufträge für Fachartikel, Mitarbeit in Jurys und im kulturpolitischen Bereich. Letzterer begann mich stärker zu interessieren, da der Tanz in der Schweiz einen grossen Nachholbedarf hatte (und immer noch hat) und dies die Möglichkeit bot, die Situation von Grund auf zu analysieren. Dank meinen vielfältigen Erfahrungen in der freien Szene und an Stadttheatern, in der Produktion und Kreation, und meinem Überblick über die Schweizer Tanzszene fand ich hier schnell den Anschluss.

Tipps

Drei Jahre arbeitete ich für das neu gegründete Reso – Tanznetzwerk Schweiz, ein Netzwerk von professionellen Organisationen im Bereich Tanz.



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