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Physiklaborant/in EFZ

Physiklaborantinnen und Physiklaboranten führen physikalische Messungen sowie Versuchsreihen mit Werkstoffen und Systemen durch. Sie bauen Versuchsanlagen auf, bereiten Versuche vor, führen sie durch und dokumentieren sie.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Chemie, Physik - Elektrotechnik

Branchen

Elektrotechnik - Metallgewerbe und Giesserei - Giesserei - Chemie, Pharma, Biotechnologie

Swissdoc

0.555.34.0

Aktualisiert 09.08.2016

Bilder (8)

Versuchsanlagen entwickeln
Versuchsanlagen entwickeln

Versuchsanlagen entwickeln

Oft ist nur das Ziel eines Versuchs festgelegt. Physiklaborantinnen müssen den Weg dorthin finden, sprich: Versuchsanlagen selbst entwickeln.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Versuchsanlagen entwickeln
Komponenten herstellen

Komponenten herstellen

Eine Versuchsanlage besteht aus verschiedenen Teilen, welche die Physiklaboranten häufig selber konstruieren und produzieren.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Komponenten herstellen
Versuchsanlagen aufbauen und bedienen

Versuchsanlagen aufbauen und bedienen

Aus Komponenten werden komplexe Anordnungen: Hier ist handwerkliches Geschick und viel Feingefühl gefragt – auch beim Bedienen.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Versuchsanlagen aufbauen und bedienen
Besprechungen im Team

Besprechungen im Team

Die Berufsleute arbeiten meist mit Wissenschaftlern zusammen. Mit diesen müssen sie auf Augenhöhe kommunizieren können.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Besprechungen im Team
Abläufe planen

Abläufe planen

Wer belegt wann welches Gerät? Wann müssen die Proben fürs Experiment bereit sein? Physiklaboranten müssen viel organisieren.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Abläufe planen
Proben vorbereiten

Proben vorbereiten

Werkstoffe können selten als Ganzes untersucht werden. Sie müssen vor dem Experiment geschnitten, geschliffen oder sogar verbrannt werden.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Proben vorbereiten
Messungen durchführen

Messungen durchführen

Physiklaborantinnen messen z.B. Gasgehalt und Härte von Metallen, die Radioaktivität bestimmter Stoffe oder den Druck in einer Vakuumanlage.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Messungen durchführen
Messungen dokumentieren

Messungen dokumentieren

Die Berufsleute fotografieren Proben, erstellen mit den Messwerten Tabellen und legen für jeden Versuch ein eigenes Dossier an.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Messungen dokumentieren

Tätigkeiten

Physiklaboranten arbeiten vor allem in Forschungs- und Entwicklungslabors, in Prüfinstituten sowie in Industriebetrieben verschiedenster Branchen.

Physiklaborantinnen nutzen und entwickeln Verfahren zum Messen und Prüfen von Stoffen und Systemen wie zum Beispiel optischen oder akustischen Sensoren, Laser, Datenübermittlungssystemen, Bildbearbeitungsverfahren, Schadstoffmess- oder Brandmeldesystemen, Solaranlagen, Wärmereglern und Mikrochips. In Zusammenarbeit mit Ingenieur/innen und Wissenschaftler/innen planen sie die Versuchsanordnung und bauen sie auf. Sie wählen geeignete Mess- und Prüfgeräte aus und messen physikalische Grössen wie Temperatur, Druck, Spannung, Leitfähigkeit und Strahlung. Teilweise stellen sie auch spezielle technische Geräte selber her. Bei Bedarf richten sie auch elektrische Schaltkreise ein.

Physiklaboranten untersuchen Werkstoffe wie zum Beispiel Baustoffe und Metalle und entwickeln sie weiter. Ihr wichtigstes Arbeitsinstrument sind Mikroskope wie Licht- oder Rasterelektronenmikroskope, sie benutzen aber auch andere physikalische und chemische Untersuchungsmethoden. Damit führen sie Qualitätskontrollen durch, suchen nach Materialfehlern, zum Beispiel für Schadensanalysen und erarbeiten Grundlagen zur Verbesserung der Stoffe sowie zur Prozessoptimierung in der Fertigung.

Oft sind Versuchsreihen zeitaufwändig und müssen mehrmals hintereinander durchgeführt werden. Physiklaborantinnen dokumentieren die Versuche über alle Phasen exakt. Sie halten Aufgabenstellung, Methoden, Durchführung sowie Ergebnisse fest, werten die Daten aus und erstellen Statistiken sowie Fehlerrechnungen. Zu den Aufgaben von Physiklaboranten gehören auch die Störungssuche, die Wartung und die Reparatur der Laboreinrichtungen. Bei ihrer Arbeit beachten sie stets die Sicherheits-, Arbeits- und Umweltschutzvorschriften und schützen sich wo nötig mit Schutzbrille, Handschuhen oder Strahlenschutzkleidern.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 4.2.2014

Dauer

4 Jahre

Schwerpunkte:

Optik, Thermometrie, Mikroskopie, Elektronik, Sensortechnik, technische Bildanalyse, Materialfotografie, instrumentale Analytik, Material-Prüfverfahren, Mikro- und Nanotechnologie, Vakuumtechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Konstruktion, Tribologie

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Laboratorium

Schulische Bildung

2 Tage pro Woche (1./2. Jahr); 1 Tag (3./4 Jahr) an der Allgemeinen Berufsschule Zürich

Berufsbezogene Fächer

  • Einsetzen der Messtechnik und Messmethoden
  • Bearbeiten und Untersuchen von Werkstoffen
  • Einsetzen der Schwerpunkttechnologien
  • Anwenden des Fachenglisch

Überbetriebliche Kurse

Zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Physiklaborant/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • abgeschlossene Volksschule, in der Regel oberste Schulstufe
  • gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächern
  • gute Leistungen in Deutsch und Englisch
Anforderungen
  • technisches und wissenschaftliches Verständnis
  • logisches Denken
  • exakte Arbeitsweise
  • geschickte Hände
  • Geduld und Ausdauer
  • Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen.

Eine permanente Weiterbildung, insbesondere durch Fachlektüre, ist in diesem Beruf unerlässlich.

Höhere Fachschule

Studiengänge in verwandten Fachrichtungen, z. B. dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik mit Vertiefung Elektronik / Elektrotechnik bzw. Techniker/in HF Systemtechnik mit Vertiefung Mechatronik

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachrichtungen, z. B. Bachelor of Science (FH) in Elektrotech­nik, Bachelor of Science (FH) in Systemtechnik, Bachelor of Science (FHNW) in Technisches Projektmanagement in Mechatronik usw.

Berufsverhältnisse

Physiklaboranten und Physiklaborantinnen arbeiten in Laboratorien sowie Entwicklungs- und Produktionsabteilungen von Industriebetrieben, in Forschungszentren oder Hochschulinstituten. Als vielseitig einsetzbare Fachleute haben sie aber eine gute Basis für eine Tätigkeit in angrenzenden Gebieten wie Elektrotechnik oder Informatik.

Weitere Informationen

Adressen

Arbeitsgemeinschaft der Lehrmeister von Physiklaboranten AGLPL
c/o ETH Zürich, Cornel Andreoli
Otto-Stern-Weg 1
8093 Zürich ETH-Hönggerberg
Tel.: 044 633 32 61
URL: http://www.physiklaborant.ch
URL: http://www.aglpl.ch
E-Mail:
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