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Hebamme FH (BSc) (m/w)

Hebammen FH (Bachelor of Science) begleiten werdende Mütter, Gebärende, Neugeborene und ihre Familien. Sie tragen die Verantwortung für die Phase der normal verlaufenden Schwangerschaft, Geburt sowie Wochenbett- und Stillzeit.

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Pflege und Betreuung

Swissdoc

0.722.41.0

Aktualisiert 16.11.2020

Filme (2)

Hebamme FH (m/w) – Film mit Porträt einer Berufstätigen
Hebamme FH (m/w) – Film mit Porträt einer Berufstätigen

Hebamme FH (m/w) – Film mit Porträt einer Berufstätigen


Befragung
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Der Film zeigt in konzentrierter Form den Arbeitsalltag im Beruf Hebamme FH (m/w). Die im Film vorgestellte Berufstätige hat ein Studium als Hebamme FH (Bachelor) absolviert. Sie arbeitet als Spital-Hebamme und wird in diversen Pflege- und Beratungssituationen gezeigt.

© 2016 – OdA Gesundheit Bern

Hebamme FH (m/w) – Film mit Porträt einer Berufstätigen
Hebamme FH (Bachelor) – Film mit Studierenden

Hebamme FH (Bachelor) – Film mit Studierenden


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Der Film gibt einen Einblick in das Studium Hebamme FH (Bachelor) und den Beruf.

© 2013 – ZHAW

Die Beschreibung des Berufs Hebamme FH (m/w) lesen

Hebamme FH (Bachelor) – Film mit Studierenden

Tätigkeiten

Hebammen FH beraten und unterstützen werdende Eltern bereits während der Schwangerschaft: Sie informieren sie über Geburt, Wochenbett- und Stillzeit und bereiten sie auf die neue Rolle als ­Eltern vor. Regelmässig führen sie vorgeburtliche Untersuchungen durch und fördern die Gesundheit von Mutter und Kind. Damit eine Vertrauensbeziehung zu den werdenden Eltern entstehen kann, reflektieren Hebammen FH ihre eigene Haltung und ihre eigenen Werte und gehen auf besondere Bedürfnisse ihrer Klientinnen ein.

Hebammen FH führen je nach Verlauf und Arbeitsort Geburten in eigener fachlicher Verantwortung durch oder arbeiten eng mit dem ärztlichen Dienst zusammen. Laufend überprüfen sie die Herztöne des Kindes und die Wehentätigkeit, achten auf das Wohlbefinden der Mutter und unterstützen sie bei der Wahl der geeigneten Gebärposition. Sie erkennen Risikosituationen im Geburtsverlauf sofort und beurteilen sie. Bei Komplikationen leiten sie rasch die erforderlichen Notfallmassnahmen ein und fordern medizinische Unterstützung an.

Nach der Geburt begleiten Hebammen FH die Frau und das Neugeborene und überwachen ihren Zustand. Sie unterstützen die junge Familie in der neuen Situation. Je nach Tätigkeitsbereich übernehmen sie auch die Pflege und Betreuung der Mutter und des Neugeborenen, sei dies im stationären (Spital) oder ambulanten Bereich (zu Hause). Sie beraten die Mutter zu allen Themen rund um das Wochenbett wie zum Beispiel Stillen, Ernährung, Verhütung, Rückbildung und Babymassage. Zudem dokumentieren Hebammen FH alle diese Bereiche.

Hebammen FH arbeiten in interdisziplinären Teams, sei das mit Fachleuten der Mütter-Väter-Beratung, vom Sozialdienst oder mit weiteren medizinischen Fachpersonen. Damit sie auf dem aktuellen Stand der Forschung bleiben, bilden sie sich laufend weiter. Sie erkennen Probleme, die sich mittels Forschungsprojekten angehen lassen können, und formulieren praxisrelevante Forschungsfragen. Neue Erkenntnisse vermitteln sie an andere Fachleute und wenden sie im Berufsalltag an.

Ausbildung

Grundlage

Hochschulförderungs- u. Hochschulkoordinationsgesetz HFKG vom 30.9.2011 (Stand 1.1.2020) und Gesundheitsberufegesetz GesBG vom 30.9.2016 (Stand 1.2.2020)

Bildungsangebote

  • Berner Fachhochschule, Bern
  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Winterthur

Dauer

  • 3 Jahre Vollzeitstudium und zusätzlich 10 Monate Praktikum
  • für dipl. Pflegefachpersonen: 2½ Jahre Teilzeitstudium (Bern)

Ausbildungskonzept/-inhalte

In der Regel finden etwa zwei Drittel der Studienzeit an der Fachhochschule und ein Drittel in Praktika in verschiedenen Arbeitsfeldern statt. Die wissenschaftsbasierten Studieninhalte umfassen Themen der Geburtshilfe rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Stillzeit und frühe Elternschaft sowie wissenschaftliches Arbeiten. Es werden Fächer vermittelt wie Anatomie, Physiologie, Pathologie, Gynäkologie, Ethik, Beratung, Soziologie, Kommunikation, Prävention usw. Die Module orientieren sich an der in der Geburtshilfe üblichen Unterteilung in regelrichtige, regelabweichende und regelwidrige Situationen.

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom ­"Bachelor of Science [FH] Hebamme"

Voraussetzungen

Vorbildung

    In der Regel gilt:

  • Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität
  • mind. 2-monatiges Vorpraktikum im Gesundheitswesen
  • Eignungsabklärung
  • gute Englischkenntnisse (Level B2 bis C1 des europäischen Referenzrahmens)
  • empfohlene Impfungen
  • An der Berner Fachhochschule ist bei der Anrechnung von Vorleistungen ein verkürztes 2½-jähriges Teilzeitstudium möglich:

  • Abschluss als dipl. Pflegefachperson auf Tertiärniveau (Pflege HF/FH (BSc) oder gleichwertige Vorgängerschulen)
  • mind. 1-jährige Berufserfahrung im Pflegeberuf auf einer Akut- oder Notfallstation
  • Über Details zur Zulassung und zu den Praktika informieren die Fachhochschulen.

Anforderungen

  • Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein
  • Einfühlungsvermögen
  • kommunikatives Geschick
  • Geduld und Ausdauer
  • rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe
  • psychische und physische Belastbarkeit
  • Team- und Konfliktfähigkeit
  • Reflexionsfähigkeit
  • Flexibilität im Denken und Handeln sowie Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten

Weiterbildung

Kurse

Angebote vom Schweiz. Hebammenverband, von Fachhochschulen, von Universitäten, von Kliniken und Spitälern usw.

Fachhochschule (Master)

  • Master of Science (FH) Hebamme (Midwifery)

Doktorat (Dr.sc.med./PhD)

Doktorat in "Care & Rehabilitation Science" an der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der ZHAW. Die UZH informiert über die Zulassungsbedingungen.

Nachdiplomstufe

  • Master of Advanced Studies (MAS) Hebammenkompetenzen plus
  • Certificate of Advanced Studies (CAS) Hebammenkompetenzen ergänzen
  • CAS Hebammenkompetenzen erweitern
  • CAS Hebammenkompetenzen vertiefen
  • CAS Still- und Laktationsberatung

Berufsverhältnisse

Hebammen FH arbeiten in Spitälern, in Hebammenpraxen und Geburtshäusern, in privaten Haushalten, in Beratungsstellen sowie in Institutionen des Sozial-, Erziehungs- und Bildungswesens. Die Arbeitszeiten sind unregelmässig und erfordern Nacht-, Wochenend- und Pikettdienste. Die Arbeitsmarktsituation ist gut. Es gibt Vollzeit- und Teilzeitstellen.

Nach mindestens zwei Jahren Berufspraxis (Pensum 100%) können sie selbstständig erwerbend werden und ein Geburtshaus oder eine Hebammenpraxis führen. Wenn sie selbständig oder angestellt in eigener fachlicher Verantwortung tätig sind, brauchen Hebammen FH eine Berufsausübungsbewilligung von den jeweiligen kantonalen Behörden.

Weitere Informationen

Adressen

Berner Fachhochschule
Departement Gesundheit
Murtenstr. 10
3008 Bern
Tel.: +41 31 848 35 00
URL: http://www.bfh.ch/gesundheit
E-Mail:

Schweiz. Hebammenverband
Rosenweg 25c
Postfach
3000 Bern 23
Tel.: +41 31 332 63 40
URL: http://www.hebamme.ch
E-Mail:

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Departement Gesundheit
Services Studierende BSc Hebamme
Katharina-Sulzer-Platz 9
Postfach
8401 Winterthur
Tel.: +41 58 934 63 03
URL: http://www.zhaw.ch/gesundheit
E-Mail:

berufsberatung.ch