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Lehrer/in Vorschul- und Primarstufe: Laufbahnbeispiele

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss  mit Lehrdiplom zum Unterrichten auf Vorschul- und Primarstufe.

Lehrer/in Vorschul- und Primarstufe

Klassenlehrperson an einer Unterstufe: Janina Kraft

Janina Kraft
Janina Kraft
Janina Kraft: Pädagogische Hochschule Zürich, Primarstufe

«Es erfüllt mich immer wieder, ein stolzes Gesicht zu sehen, wenn das Kind merkt: Ich kann das jetzt!»

Laufbahn
JahrTätigkeit
2019 bis heuteMA in Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich
2017Weiterbildung zur Praxislehrperson
2015 bis heuteUnterstützung der Schulleitung in administrativen Aufgaben (10%)
2013 bis heutePrimarlehrperson in Buchs ZH (Pensum zwischen 40–100%)
2010 – 2013Studium an der PHZH (BA of Primary Education)
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Klassenlehrerin an einer Unterstufe in Buchs ZH. Kerngeschäft einer Lehrperson ist der Unterricht. Es erfüllt mich immer wieder, ein stolzes Gesicht zu sehen, wenn das Kind merkt: "Ich kann das jetzt!" Ich sehe mich als Wegbegleiterin, die die Kinder Wege entdecken lässt, sie unterstützt, Umwege mitgeht, dabei aber den Kompass im Blick behält und auch einmal vorausgeht.

In den drei Unterstufenjahren wird man eine Klassengemeinschaft und die Kinder machen nicht nur fachlich grosse Entwicklungen durch. Diese Entwicklungsschritte mitzuprägen und auch eine erzieherische Aufgabe zu übernehmen, erachte ich als weitere wichtige Berufsaufgaben. Die Unterstufe bietet ausserdem viel Raum für Kreativität und ich kann als "Allrounderin" meine vielseitigen Interessen ausleben.

Eine Klasse führt man nicht alleine. Die Klassenlehrperson ist Dreh- und Angelpunkt und sollte stets den Überblick bewahren. Wichtige Aufgaben einer Klassenlehrperson sind der interdisziplinäre Austausch mit Fachlehrpersonen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern.

In den ersten drei Jahren ist man intensiv mit seiner Klasse und dem Unterrichten beschäftigt. Mit der Zeit wird der Blick jedoch weiter. Durch meine zusätzliche Administrationsaufgabe für die Schulleitung wuchs mein Interesse am System Schule und der Schulentwicklung. Zu einer guten Schule gehört viel mehr als guter Unterricht. Aus diesem Grund habe ich berufsbegleitend ein Masterstudium in Erziehungswissenschaften begonnen.

Berufseinstieg

Für mich war damals wertvoll, dass sich meine Stellenpartnerin nach dem Bewerbungsgespräch Zeit nahm, mir alles zu zeigen. So konnte ich mir einen Eindruck vom Schulhausklima und der Zusammenarbeit mit ihr machen.

Das erste Jahr im Job ist anstrengend. Das Kennenlernen und Gestalten der Abläufe, die Herausforderungen mit den Kindern, die Zusammenarbeit mit den Eltern – vieles hat nicht direkt mit dem Unterricht zu tun und benötigt viel Zeit und Energie. Aus diesem Grund habe ich mir bewusst kein Vollzeitpensum gesucht. Da meine Stellenpartnerin bereits erfahren war, hatte ich die ersten zwei Jahre viel von ihr lernen können, bevor ich meine erste eigene Klasse übernahm.

Für mich war die Festanstellung von Anfang an klar. Mir war wichtig, eine Klasse für eine längere Zeit zu begleiten und eine enge Beziehung zu den Kindern aufbauen zu können. Wer will, kann aber nach dem Studium mit Stellvertretungen auch erst einmal verschiedene Schulhäuser kennenlernen, um herauszufinden, was einem zusagt.

Tipps

Eine gute Work-Life-Balance ist anspruchsvoll. Sorgfältiges Vorausplanen, die Zusammenarbeit und der Austausch mit anderen Lehrpersonen, Anpassungsfähigkeit sowie ein gesunder Unperfektionismus helfen dabei.
Die Praktika während der Ausbildung können wegweisend für den Einstieg sein – sie können bei freien Stellen zu einem Vorteil führen.
Ehemalige Mitstudierende können sich den Berufseinstieg gegenseitig erleichtern, zum Beispiel mit gemeinsamem Vorbereiten oder gegenseitigem Austausch.



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