- Studienbereiche
- Gesundheit, Medizin
- Veterinärmedizin
Veterinärmedizin
In der Veterinärmedizin befassen Sie sich mit Biologie, Tieranatomie, Tierpflege und Seuchenprävention. Sie wählen einen Schwerpunkt: Heimtiere, Pferde, Pathobiologie, öffentlicher Veterinärdienst oder biomedizinische Forschung.
Studium
Bachelorstudium
Universität: mind. 3 Jahre Vollzeit
Das Bachelorstudium führt in fachliche und methodische Grundlagen ein. An den meisten Hochschulen zählen dazu:
- Naturwissenschaften: Physik – Chemie – Biologie
- Grundlagen der Veterinärmedizin: morphologische Kenntnisse – Tierschutz und Tierhaltung – Herdenmedizin – Epidemiologie – Hautkunde – Verdauungssystem
- Untersuchung von Tieren
Masterstudium
Universität: mind. 2 Jahre Vollzeit
Das Masterstudium vertieft oder erweitert das Fachgebiet, zum Beispiel:
- Nutztiere
- Pferde
- Haustiere
- Pathobiologie
- öffentlicher Veterinärdienst
- biomedizinische Forschung
« Im zweiten Jahr haben wir Nacht- und Wochenendschichten, bei denen wir sehr viel lernen. Wir verabreichen etwa Medikamente, messen den Puls, Blutzucker und führen Tiere aus. »
Zulassung
Bachelorstudium
- gymnasiale Maturität
- oder Fachmaturität mit Ergänzungsprüfung Passerelle
- oder Berufsmaturität mit Ergänzungsprüfung Passerelle
- oder alternativer Abschluss
Masterstudium
- Bachelorabschluss in der gleichen oder einer verwandten Studienrichtung
- zusätzliche Bedingungen für einzelne Master
Für genauere Informationen zur Zulassung wenden Sie sich direkt an die Hochschulen.
Besonderheiten
Numerus Clausus / Eignungstest
Die Universitäten Basel, Bern, Freiburg, Luzern, St. Gallen, Zürich, die Universität der italienischen Schweiz und die ETH Zürich begrenzen den Zugang zu den medizinischen Studiengängen. Ein Eignungstest regelt die Zulassung zum Studium. Die Studienplätze gehen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den besten Testergebnissen.
Eidgenössische Prüfung
Die eidgenössische Prüfung in Humanmedizin ist eine ergänzende Prüfung nach dem Masterabschluss. Sie ist eine Voraussetzung, um als Ärztin oder Arzt zu arbeiten und eine fachmedizinische Weiterbildung zu absolvieren.
Doktorat
Das Doktorat ist keine Voraussetzung, um als Tierärztin oder Fachtierarzt zu arbeiten.
Fachmedizinische Weiterbildung
Die fachmedizinischen Weiterbildungen ermöglichen eine berufliche Spezialisierung, zum Beispiel auf Kleintiere, Pathologie oder Labor- und Grundlagenmedizin. Diese Weiterbildungen setzen einen Masterabschluss und eine Eidgenössische Prüfung in Veterinärmedizin voraus und erfolgen berufsbegleitend.