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Umweltingenieur
Umweltingenieurin
Als Umweltingenieurin oder Umweltingenieur planen Sie Naturschutzprojekte und setzen diese um. Sie führen Umweltverträglichkeitsprüfungen durch, um die schädlichen Auswirkungen auf Böden, Gewässer und die Atmosphäre zu verringern. Sie beraten Unternehmen, Behörden und Privatpersonen und leiten Projekte, etwa im Bereich nachhaltige Energie oder Gewässerschutz.
Aufgaben
- Proben entnehmen, etwa von Böden oder Gewässern und chemische oder biologische Analysen durchführen
- Verschmutzungsquellen ausmachen, zum Beispiel Schwermetalle oder Pestizide
- bewerten, wie sich die Verschmutzung auf Menschen und Umwelt auswirkt
- herausfinden, wie Anlagen, Infrastrukturen oder industriellen Aktivitäten die Umwelt beeinflussen
- bei der Natur- und Raumplanung mitarbeiten, zum Beispiel bei der Gewässerentwicklung
- verhindern, dass Böden, Gewässer oder die Luft verschmutzt wird
- verschmutzte Gebiete wie Flüsse, Grundwasser oder Felder dekontaminieren, also die Schadstoffe entfernen
- Systeme für die Wassernutzung entwickeln, beispielsweise Wasserspeicher, Kanalisationen oder Reinigungsanlagen
- Daten erheben und verarbeiten, zum Beispiel Statistiken erstellen
- Unternehmen, Regierungen, Ingenieure, Architektinnen oder Landwirte in Nachhaltigkeitsfragen beraten
- Naturräume aufwerten für touristische Zwecke, ohne deren Ökosystem zu beeinträchtigen, zum Beispiel Wanderrouten durch Naturschutzgebiete oder Mountain-Bike-Trails
- Windräder, Fotovoltaik- oder Erdwärmeanlagen entwickeln, planen und bauen
- Energieverbrauch von Gebäuden senken oder Abfälle reduzieren, beispielsweise durch bessere Isolation oder Recyclinganlagen
- neue Verfahren und Technologien entwickeln, etwa um Abwasser besser zu reinigen
Arbeitsumgebung
Als Umweltingenieurin oder Umweltingenieur arbeiten Sie teilweise im Büro. Sie sind auch unterwegs in der Natur oder auf Baustellen.
Sie finden Arbeit in Ingenieurbüros, Umweltplanungsbüros, Unternehmen im Bau- und Energiesektor oder öffentlichen Verwaltungen. Da Nachhaltigkeit und nachhaltiges Bauen immer wichtiger werden, sind die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gut.
Anforderungen und Interessen
- Analytische Fähigkeiten
- Fähigkeit, Mitarbeitende zu führen
- Fähigkeit, sich an neue Technologien anzupassen
- Flair für Naturwissenschaften
- Flair für Zahlen
- Genauigkeit
- Technisches Verständnis
- Beraten
- Experimentieren, forschen
- Planen, konstruieren, technisches Zeichnen
- Technische Aufgaben lösen
- Informieren und sensibilisieren
Ausbildung
Der Beruf setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus.
Üblich ist ein Bachelorabschluss einer Fachhochschule oder ein Masterabschluss der ETH in Umweltingenieurwissenschaften.
- Bachelorstudium: mind. 3 Jahre
- Masterstudium: mind. 2 Jahre
Studienrichtung Umweltingenieurwissenschaften

