Naturheilpraktiker
Naturheilpraktikerin

Gesundheit

Naturheilpraktiker und Naturheilpraktikerinnen beraten und behandeln Menschen bei gesundheitlichen Beschwerden mit alternativmedizinischen Therapiemitteln. Sie spezialisieren sich auf Ayurveda-Medizin, Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin oder Traditionelle Europäische Naturheilkunde.

Aufgaben

Sie üben folgende Tätigkeiten aus:

Diagnose

  • medizinische Einschätzung eines gesundheitlichen Problems durch Fragen zu Beschwerden, Symptomen, Lebensgewohnheiten und psychischer Verfassung vornehmen
  • wenn nötig, Patienten an Ärztinnen oder Fachpersonen weiterweisen

Beratung

  • Vertrauensbeziehung mit den Patienten aufbauen sowie angemessen und einfühlsam kommunizieren 
  • Patientinnen zu Fragen der Gesundheit beraten und ihre Gesundheitskompetenz stärken

Behandlung

  • Krankheiten frühzeitig vorbeugen und die Ressourcen der Patienten stärken
  • Krankheiten von Patientinnen behandeln und sie dabei unterstützen, Krisen- und Belastungssituationen zu bewältigen
  • Menschen unter ganzheitlichen und energetischen Aspekten betrachten
  • Wissen zu Anatomie, Physiologie, Psychologie, Pathologie, Ernährung und Hygiene mit dem Wissen zu alternativmedizinischen Gesamtsystemen und Heilmitteln kombinieren
  • entsprechend ihrer Fachrichtung Methoden wie Akupunktur, homöopathische Arzneien, Schröpfen, Ansetzen von Blutegeln, Darmreinigung oder manuelle Therapien (Tuina, Massagemethoden) anwenden

 

Arbeitsumgebung

Naturheilpraktiker und Naturheilpraktikerinnen arbeiten mehrheitlich selbstständig in einer eigenen Praxis oder in Gemeinschaftspraxen. Als Angestellte sind sie in Kliniken, Ambulatorien, Kompetenz- oder Reha-Zentren oder im Rahmen von betrieblicher Gesundheitsförderung und Präventionsprogrammen tätig.

Anforderungen und Interessen

Anforderungen
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Vertrauen aufbauen können
  • Einfühlungsvermögen
  • Bereitschaft, auch auf Abruf zu arbeiten
  • Sinn für Zusammenhänge
  • Beobachtungsgabe

Ausbildung

Die Ausbildung wird in der Regel berufsbegleitend in Form von Modulen gemacht. Die Zulassungsbedingungen für die Prüfung stehen in der Prüfungsordnung des SBFI.

Weiterbildung

Kurse

Angebote bei den von der OdA AM akkreditierten Bildungs­anbietern

Fachhochschule

Z. B. Master of Science (FH) in Osteopathie oder Bachelor of Science (FH) in Ernährung und Diätetik. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.