Ausbildung im Überblick
- AusbildungstypUniversität
- AbschlussMaster Master of Arts in Sprachen und Literaturen: Mehrsprachigkeitsforschung, Universität Freiburg (mit oder ohne Option Rätoromanisch)
- UnterrichtsspracheFranzösisch, Deutsch, Andere Sprache Studium auf Deutsch und Französisch (einige Veranstaltungen können auf Englisch oder Rätoromanisch besucht werden). Erwerb des Masters mit Zusatz "Zweisprachiges Studium" möglich (Deutsch – Französisch).
- Zeitliche BeanspruchungVollzeit
- Dauer
3 - 4 Semester
So sieht die Ausbildung aus
Der Master in Mehrsprachigkeitsforschung ist ein interdisziplinäres Studienprogramm, das sich mit der Mehrsprachigkeit in ihren individuellen und gesellschaftlichen Aspekten befasst. Der Schwerpunkt liegt auf den Prozessen des Spracherwerbs, der Kognition und der Didaktik der Mehrsprachigkeit sowie auf den institutionellen, politischen und wirtschaftlichen Dimensionen der Sprachenvielfalt. Die Ausbildung ist stark forschungsorientiert. Studierende entwickeln ein Verständnis für mehrsprachige Repertoires, Sprachkontakt, soziale Ungleichheit durch Sprache, Sprachprobleme in Migrationssituationen und die institutionelle Verwaltung der Sprachenvielfalt. Ein anwendungsorientiertes Modul mit Praktikum ermöglicht die Verbindung von theoretischem Wissen mit der gesellschaftlichen Realität. Eine spezielle Option im Masterstudium ist Rätoromanisch. Diese Option zielt darauf ab, Kenntnisse in rätoromanischer Linguistik und Literaturwissenschaft zu vertiefen und Forschungsprojekte zur rätoromanischen Sprache durchzuführen. Studierende vertiefen ihre Methodenkenntnisse in Linguistik und Literaturwissenschaft und wenden diese in empirischen Untersuchungen an. Das praxisorientierte Modul konzentriert sich auf die Mehrsprachigkeit in Graubünden und die rechtliche Situation des Rätoromanischen. Es behandelt die institutionelle Verwendung und Förderung des Rätoromanischen sowie dessen Dokumentation in Geschichte und Gegenwart. Zwei Seminararbeiten und die Masterarbeit sind auf das Rätoromanische ausgerichtet.
Zulassung
Zulassung
Masterstudiengänge bauen auf die im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf.
Inhaberinnen und Inhaber eines universitären Bachelorabschlusses einer Schweizer Universitären Hochschule werden ohne Bedingungen zum Masterstudium zugelassen, wenn sie, je nach gewünschtem Masterstudium, 60 oder 90 ECTS-Kreditpunkte in derselben Studienrichtung erworben haben. Es können jedoch Auflagen verfügt werden. Dasselbe Prinzip gilt für Inhaberinnen und Inhaber eines ausländischen universitären Bachelorabschlusses, der von der Universität Freiburg anerkannt und als gleichwertig eingestuft wird.
Inhaberinnen und Inhaber eines Schweizer oder ausländischen universitären Bachelorabschlusses, der von der Universität Freiburg anerkannt und als gleichwertig eingestuft wird, welche diese Bedingung nicht erfüllen, können mit Bedingungen (vor Beginn des Masterstudiums zu erbringen) und/oder Auflagen (während des Masterstudiums zu erbringen) zum Masterstudium zugelassen werden. Diese Studienleistungen dürfen 60 ECTS-Kreditpunkte nicht überschreiten. Dasselbe trifft für Inhaberinnen und Inhaber eines Bachelorabschlusses einer Schweizer Fachhochschule zu, gemäss den massgebenden Konventionen..
Ohne zusätzliche Anforderungen zu diesem Masterprogramm zugelassen werden kann, wer über einen schweizerischen universitären Bachelorabschluss in einer philologischen Studienrichtung (mindestens 60 ECTS-Kreditpunkte) verfügt. Gleiches gilt für von der Universität Freiburg anerkannte und als gleichwertig eingestufte ausländische universitäre Bachelorabschlüsse.
Mehr Informationen für Inhaberinnen und Inhaber weiterer schweizerischer oder ausländischer Ausweise: Übersicht Zulassung Hochschulstudiengänge
Für die Zulassung ist die jeweilige Hochschule zuständig (siehe "Links zur Zulassung")
Weitere Sprachkenntnisse
Das Studienprogramm kann von Studierenden aller Muttersprachen gewählt werden. Die Veranstaltungen finden auf Deutsch, Französisch, Englisch statt, was ein entsprechendes rezeptives Niveau erfordert (mindestens Niveau C1 im Lese- und Hörverstehen entsprechend der Skala des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens“). In einer der beiden Unterrichtssprachen wird auch produktiv (mündlich und schriftlich) das Niveau C1 vorausgesetzt. Zusätzlich wird vorausgesetzt, dass die Studierenden Fachtexte auf Englisch lesen können (Leseverstehen Niveau C1). Sprachkurse in den Unterrichtssprachen sind nicht Bestandteil des Programms.
Studierende mit der Option Rätoromanisch besuchen einen Teil der Veranstaltungen auf Rätoromanisch und müssen deshalb mindestens über C1-Kompetenzen in einem rätoromanischen Idiom oder in Rumantsch Grischun verfügen, sowohl rezeptiv (Lese- und Hörverstehen) als auch produktiv (mündlich und schriftlich).