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- Meister/in Wärmetechnikplanung HFP
Meisterin Wärmetechnikplanung HFP
Meister Wärmetechnikplanung HFP
Wärmetechnikplanerinnen und Wärmetechnikplaner sind Fachpersonen für die Planung von wärmetechnischen Anlagen wie Heizungen und Lüftungen bei Neubauten oder im Rahmen von Sanierungen. Sie sind in Planungs- oder Installationsunternehmen tätig und leiten oftmals ein Projektteam. Sie sind wichtige Akteure für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes.
Aufgaben
Sie üben folgende Tätigkeiten aus:
Konzepte erstellen
- Kundschaft bezüglich wärmetechnischen Anlagen beraten und ihnen komplexe Sachverhalte verständliche darlegen
- sicherstellen, dass die Planung dem Stand der Technik, den rechtlichen Vorgaben, den branchenspezifischen Normen und Standards sowie den Ansprüchen der Kundschaft entspricht
- in der Planung umweltschonende und energieeffiziente Lösungen sowie den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern fördern
- Planungskonzepte und technische Berechnungen erstellen sowie komplexe Pläne und Schemata zeichnen
Projekte leiten und überwachen
- Projekte von Anfang bis Schluss verantworten
- Projekt- und Betriebskosten ermitteln und steuern
- Mitarbeitende auf den Baustellen instruieren und Lernende ausbilden und anweisen
- Ansprechperson für Baufachleute, Bauherrschaft, Architekturbüros oder Behörden sein
- auf Unvorhergesehenes im Rahmen des Projekts flexibel und vernetzt reagieren
- Inbetriebnahme der Anlagen überwachen und Projekte abschliessen
Arbeitsumgebung
Wärmetechnikplanerinnen und Wärmetechnikplaner arbeiten oft sehr selbstständig, beispielsweise bei der Erarbeitung von Konzepten. Für die Ausführung ist aber die Zusammenarbeit mit weiteren Fachpersonen, beispielsweise Bauherren oder Architektinnen, zentral. Ihre Arbeit findet einerseits im Büro und andererseits draussen auf Baustellen statt.
Die Fachkräfte übernehmen in Planungs- und Ingenieurbüros sowie Unternehmen der Gebäudetechnikbranche oftmals leitende Funktionen. Auch die Führung eines eigenen Betriebs ist möglich. Die Arbeitsmarktsituation ist aufgrund der Förderung von nachhaltigen und energieeffizienten Gebäuden generell sehr vorteilhaft. Die schnellen technologischen und zum Teil auch rechtlichen Entwicklungen erfordern eine laufende Weiterbildung.
Ausbildung
Die Ausbildung wird in der Regel berufsbegleitend in Form von Modulen gemacht. Die Zulassungsbedingungen für die Prüfung stehen in der Prüfungsordnung des SBFI.
Weiterbildung
Kurse
Angebote von Berufsfachschulen sowie von Berufsverbänden, insbesondere von suissetec
Fachhochschule
Bachelor of Science (FH) in Gebäudetechnik. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.