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Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

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Wahl des Berufs

Die Wahl einer Ausbildung oder eines Berufes ist ein mehrstufiger Prozess. Persönliche Wünsche können dazu führen, Klischees und vorgefasste Vorstellungen von "weiblichen" und "männlichen" Berufen zu hinterfragen.

Die Wahl Schritt für Schritt

Einen Beruf oder eine Ausbildung wählen ist wichtig, insbesondere am Ende der obligatorischen Schulzeit. Diese Wahl ist aber nicht endgültig. Das schweizerische Bildungssystem sieht Verbindungen zwischen den verschiedenen Ausbildungswegen vor, wodurch die ursprüngliche Wahl im Laufe der Zeit angepasst werden kann.

Die Wahl bestimmt nicht zwingend den gesamten beruflichen Werdegang. Während der Ausbildung oder später im Berufsleben können immer wieder Fragen zur Laufbahn auftauchen. Wer bereits über eine erste Ausbildung und möglicherweise Berufserfahrung verfügt, findet Informationen zu Fragen der Laufbahnplanung auf der Seite Die Laufbahn planen.

Einen Beruf oder eine Ausbildung wählen ist nicht einfach und erfordert Zeit. Interessen und Stärken sollen mit den Berufswünschen abgestimmt werden, um die bestmögliche Wahl zu treffen. Familie, Freunde und Gesellschaft können diese Wahl beeinflussen. Wichtig ist letztlich, sich in einem Tätigkeitsfeld auszubilden, das den eigenen Vorstellungen entspricht.

Die Berufswahl erfolgt schematisch in 4 Schritten:

Interessen und Stärken finden

Wer die eigenen Interessen gut kennt, wird es einfacher haben, einen passenden Beruf zu finden. Entspricht ein gewählter Beruf den eigenen Interessen und Stärken, bleiben Freude und Motivation während der Ausbildung und danach erhalten.

Die eigenen Interessen zu finden braucht Zeit, über sich selbst, die eigene Persönlichkeit und Werte nachzudenken. Wer Unterstützung benötigt, kann sich an die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstelle in seinem Kanton wenden. Weitere Informationen: Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Schweiz.

Die Welt der Berufe und Ausbildungen entdecken

In diesem Schritt sollen diejenigen Berufe gefunden werden, die sich mit den eigenen Interessen decken. Die Erkundung der Berufswelt verschafft einen konkreten Eindruck in die Tätigkeiten. Qualifikationen und Anforderungen können geklärt werden ebenso wie allfällige Zulassungsbedingungen, die für die entsprechende Ausbildung gelten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren:

  • Das Portal berufsberatung.ch informiert über Berufe und Ausbildungen, inklusive Bilder und Filme. Siehe Seiten Berufe suchen und Filme suchen.
  • Zusätzlich kann auf diesem Portal überprüft werden, ob ein gewählter EFZ- oder EBA-Beruf den eigenen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Weitere Informationen: Berufs-Check.
  • Verschiedene Medien geben einen Überblick über Berufsfelder oder Tätigkeiten und ermöglichen es, Berufe ausführlich zu entdecken. In den Infotheken der BIZ, teilweise sogar direkt in den Schulen, können diese Materialien kostenlos eingesehen werden. Weitere Informationen: Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Schweiz.
  • Berufe können auch an Informationsveranstaltungen von Betrieben, Berufsverbänden etc. kennengelernt werden.
  • Berufsmessen und Besuchstage in Betrieben bieten Gelegenheit, mit Berufsleuten und Lernenden ins Gespräch zu kommen.
  • Eine Schnupperlehre ist eine sehr gute Möglichkeit, einen Beruf in der Praxis kennenzulernen, zu beschnuppern. Weitere Informationen: Schnuppern in einem Lehrbetrieb.

Sich entscheiden

In den bisherigen Schritten wurden viele Informationen über die eigene Person, Berufe und Ausbildungen gesammelt. Zu diesem Zeitpunkt können noch mehrere Berufe zur Auswahl stehen. Für eine definitive Wahl müssen die gesammelten Informationen sortiert, verglichen und das Für und Wider abgewogen werden. Das Resultat dieser Überlegungen führt zur Wahl eines Berufes und einer oder zwei Alternativen für den Fall, dass im erst gewählten Beruf keine Lehrstelle gefunden wird.

Entscheidung umsetzen

Jetzt geht es darum, die Entscheidung umzusetzen. Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • Der gewählte Beruf ist eine Lehre in einem Betrieb (duale Ausbildung). In diesem Fall sind die verschiedenen Schritte: Vorbereitung einer Bewerbungsmappe, Suche nach einer Lehrstelle, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräch, Eignungsprüfung und allenfalls Bewerbungspraktikum. Die Seite Lehre und Lehrstellen gibt detaillierte Informationen zu diesen verschiedenen Punkten.
  • Der angestrebte Beruf erfordert eine schulische Ausbildung (allgemeinbildende Schulen oder schulisch organisierte Grundbildung). Hier ist es notwendig, sich über das Anmeldeverfahren zu informieren, die Fristen einzuhalten und sich auf eine mögliche Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Informationen zur Einschreibung und zum Eintritt in eine bestimmte Schule finden sich auf den folgenden Seiten:
    Allgemeinbildende Schulen Sek. II  oder
    Suche schulich organisierte Grundbildung (in den Filterkriterien "Schultyp", "Kanton" und "Abschlüsse" wählen).

MyBerufswahl bietet das gleiche schrittweise Vorgehen in einer ausführlicheren Version. Dieser Online-Begleiter unterstützt junge Menschen bei ihrer Ausbildungs- oder Berufswahl mit Informationen, Tipps und vielen interaktiven Erkundungen.

Beratung und Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld

Die Wahl eines Berufes und eines Ausbildungsweges sind wichtige Schritte im Leben. Diskussionen mit Eltern, Verwandten, Freundinnen und Freunden oder Lehrpersonen kann bei dieser Entscheidung helfen. Die Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld kann wertvoll sein. Die eigenen Motivationen und Wünsche sollen aber auch berücksichtigt werden.

"Frauenberufe", "Männerberufe": Vorurteile bei der Berufswahl

Eine Frau, die Maurerin werden will, ein Mann mit dem Traum, Kosmetiker zu werden: Warum nicht, wenn es ihren Interessen entspricht. Im Idealfall ist das kein Problem. Motivation und Fähigkeiten sollten die einzigen wirklichen Voraussetzungen für die Berufsausübung sein. Tatsächlich kann aber eine Karriere in einem als männlich wahrgenommenen Berufsfeld für eine junge Frau schwierig sein. Auch ein junger Mann kann in einem Beruf, der als weiblich gilt, auf Schwierigkeiten stossen. In der Berufswahl haben die Meinungen anderer einen starken Einfluss und viele junge Menschen gehen deshalb lieber traditionelle Wege.

Eine atypische Berufswahl treffen

Wer eine Wahl abseits der üblichen Pfade treffen will, muss vorgefasste Ideen und Klischees infrage stellen. Motivation und Entschlossenheit sind für den Erfolg in der Ausbildung und danach im Berufsleben wichtig.

Einige Beispiele für Menschen, die sich für eine aus geschlechtsspezifischer Sicht untypische Berufswahl entschieden haben:

Arjan, Fachmann Gesundheit

«Ich wurde oft von meinen Kollegen ausgelacht, dass ich einen Frauenberuf ausübe.»

Mehr im Filmporträt
Ester, Informatikerin

«Es ist oft besser, nicht zu sehr auf Ratschläge anderer zu hören und das zu machen, das einem zusagt.»

Mehr im Filmporträt
Marilyne, Bautechnikerin

«Ich habe die Möglichkeiten, die sich mir geboten haben, ohne Angst ergriffen.»

Mehr im Filmporträt

Der jährliche "Nationale Zukunftstag - Seitenwechsel für Mädchen und Jungs" hilft Jugendlichen, Berufe zu entdecken, die normalerweise von Personen des anderen Geschlechts ausgeübt werden. Weitere Informationen: nationalerzukunftstag.ch.



berufsberatung.ch