Unterschiede zwischen EBA und EFZ

In Kürze
  • Es gibt etwa 60 EBA-Berufe und mehr als 180 EFZ-Berufe in vielen verschiedenen Branchen.
  • Mit dem EBA und dem EFZ kannst du direkt ins Arbeitsleben einsteigen und einen Beruf ausüben.
  • Mit Weiterbildungen nach dem EBA oder dem EFZ kannst du mehr Verantwortung übernehmen.

EBA kurz erklärt

Du erhältst das Eidgenössische Berufsattest (EBA) nach einer zweijährigen Lehre. Wenn du praktisch veranlagt bist, dich aber in der Schule schwertust, ist diese Berufslehre optimal für dich. Es gibt etwa 60 EBA-Berufe. Das EBA ist ein vom Bund anerkannter Abschluss.

Die praktische Ausbildung machst du im Betrieb. Einmal pro Woche hast du Unterricht in der Berufsfachschule. Dabei wirst du gut begleitet. Manche EBA kannst du in Vollzeit an einer Schule erlangen.

Nach dem EBA kannst du direkt ins Arbeitsleben starten und deinen erlernten Beruf ausüben. Bei guten Leistungen kannst du deine Ausbildung weiterführen, um ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) zu erlangen.

EFZ kurz erklärt

Das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) erhältst du nach einer drei- bis vierjährigen Ausbildung. Im Rahmen dieser beruflichen Grundbildung erwirbst du die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um einen Beruf auszuüben. Dabei übernimmst du mehr Verantwortung als bei einem EBA-Beruf. Es gibt etwa 180 EFZ-Berufe, die Möglichkeiten in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern eröffnen. Das EFZ ist ein geschützter und vom Bund anerkannter Abschluss.

Die praktische Ausbildung absolvierst du in der Regel im Betrieb. Je nach Beruf hast du ein- bis zweimal pro Woche Unterricht in der Berufsfachschule. Der Lehrplan umfasst berufsspezifische Fächer, allgemeinbildenden Unterricht und Sport. Manche EFZ können auch in Vollzeit an einer Schule erlangt werden. Du kannst während deiner Lehre oder im Anschluss daran die Berufsmaturität erwerben.

Wenn du dein EFZ abgeschlossen hast, kannst du direkt ins Arbeitsleben starten und deinen erlernten Beruf ausüben. Du kannst aber auch eine höhere Berufsausbildung machen und einen Eidgenössischen Fachausweis (BP), ein Eidgenössisches Diplom (HFP) oder ein Diplom einer höheren Fachschule (HF) anstreben. Damit erweitern sich deine Aufgaben und du kannst mehr Verantwortung übernehmen. Wenn du die Berufsmaturität erlangt hast, kannst du an einer Fachhochschule (FH) studieren. Mit der Ergänzungsprüfung Passerelle hast du zudem den Zugang zu einer Pädagogischen Hochschule (PH) oder einer universitären Hochschule (UH).