Zifferblattmacher
Zifferblattmacherin

Mikrotechnik, Uhren

Zifferblattmacher und Zifferblattmacherinnen drucken verschiedene Zeichen wie Zahlen, Minuteneinteilung, Herstellernamen oder Verzierungen auf Zifferblätter von Uhren. Dies geschieht mithilfe von Tampondruck oder Siebdruck. Die Berufsleute erhalten von der technischen Abteilung des Unternehmens die Unterlagen mit den Informationen zu Uhrwerk, Zifferblatt und Produktionsverfahren, nach denen sie ihre Aufträge ausführen.

Aufgaben

Zifferblattmacher und Zifferblattmacherinnen drucken verschiedene Zeichen wie Zahlen, Minuteneinteilung, Herstellernamen oder Verzierungen auf Zifferblätter von Uhren. Dies geschieht mithilfe von Tampondruck oder Siebdruck. Die Berufsleute erhalten von der technischen Abteilung des Unternehmens die Unterlagen mit den Informationen zu Uhrwerk, Zifferblatt und Produktionsverfahren, nach denen sie ihre Aufträge ausführen.

Zifferblattmacher und Zifferblattmacherinnen drucken verschiedene Zeichen wie Zahlen, Minuteneinteilung, Herstellernamen oder Verzierungen auf Zifferblätter von Uhren. Dies geschieht mithilfe von Tampondruck oder Siebdruck. Die Berufsleute erhalten von der technischen Abteilung des Unternehmens die Unterlagen mit den Informationen zu Uhrwerk, Zifferblatt und Produktionsverfahren, nach denen sie ihre Aufträge ausführen.

Sie üben folgende Tätigkeiten aus:

Tampondruck

  • unbedrucktes Ziffernblatt auf die Werkplatte legen
  • das sogenannte Klischee, ein Metallstück mit dem eingravierten Motiv, das auf das Zifferblatt gedruckt werden soll, in der Maschine einspannen und genau positionieren
  • einen sogenannten Tampon, ein Gelatine- oder Silikonstempel, auswählen und an der Maschine anbringen
  • Probedrucke machen und überprüfen, ob das Motiv korrekt auf das Ziffernblatt gedruckt wird und alles richtig eingestellt ist
  • dünne Schicht Lack auf dem Klischee verteilen
  • Lack mit Spachtel abziehen, damit der Lack nur noch in den Vertiefungen ist
  • Tampon auf das Klischee drücken, damit der Lack auf dem Tampon bleibt
  • Tampon mit dem zu druckenden Motiv aus Lack auf das Ziffernblatt drücken
  • Tampons regelmässig reinigen
  • Trocknungsofen optimal einstellen, das heisst, Lackart und Anzahl Schichten berücksichtigen
  • bei grossen Serien automatisierte Maschinen einstellen, z. B. Anzahl Drucke und Druckstärke der Tampons
  • Produktion regelmässig kontrollieren, um Fehler in der ganzen Serie zu verhindern

Siebdruck

  • das Klischee, eine Schablone bestehend aus einem Metallrahmen und einem sehr feinen Netz, auf die Maschine legen
  • Farbton und -menge einstellen
  • das Zifferblatt unter das Klischee legen und mit der Rakel (eine Art Spachtel) die Farbe durch das Netz an die Stelle der zu druckenden Motive drücken
  • jede Schicht einzeln trocknen, mit UV- oder Infrarotstrahlen oder mit Heissluft
  • mehrere Farbschichten auftragen
  • Druckqualität überprüfen und bei Bedarf die Einstellungen anpassen
  • Maschinen reinigen und warten

Arbeitsumgebung

Zifferblattmacherinnen und Zifferblattmacher sind Teil eines Teams und arbeiten an einer Werkbank in einer Werkstatt. Die einzelnen Arbeitsschritte wiederholen sich oft und sie führen diese entweder von Hand mit speziellem Werkzeug oder an automatisierten Maschinen aus. In manchen Unternehmen stellen sie für Kundinnen und Kunden her, die eine spezielle Beschriftung wünschen, Einzelanfertigungen her.

Zifferblattmacherinnen und Zifferblattmacher finden in Unternehmen Arbeit, die Teile beschriften. Dies können zum Beispiel Uhren, Haushaltsartikel, Kugelschreiber oder Brillen sein. Sie können zur Leiterin oder zum Leiter einer Werkstatt oder eines Produktionsteams befördert werden.

 

Ausbildung

Dauer

2 Jahre, Vollzeit

Bildung in beruflicher Praxis

Verschiedene Uhrenbetriebe in der französischsprachigen Schweiz. Mehr Informationen auf metiers-horlogerie.ch

Schulische Bildung

0.5 Tage pro Woche in La Chaux-de-Fonds/NE, Unterricht auf Französisch

Freitext

  • Fachwissen Uhrenherstellung
  • technisches Zeichnen
  • Produktkenntnisse
  • Verfahrenstechniken
  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und Umweltschutz

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen, Vertiefen und Üben beruflicher Grundlagen, 2-8 Tage während 2 Jahren.

Abschluss

Vom Arbeitgeberverband der Schweizerischen Uhrenindustrie (CP) anerkanntes Diplom Zifferblattmacher/in

Anforderungen und Interessen

obligatorische Schule abgeschlossen

Weiterbildung

Kurse

Angebote vom Arbeitgeberverband der
Schweizerischen Uhrenindustrie, von Berufsfach- und höheren Fachschulen sowie Berufsverbänden.

Anforderungen und Interessen

Anforderungen
  • Gutes Sehvermögen
  • Manuelles Geschick
  • Sinn für Hygiene und Sauberkeit
  • Keine Farbsehstörungen
  • Ausdauer und Durchhaltevermögen
  • Sorgfältige und exakte Arbeitsweise
  • Sinn für Ästhetik
Interessen
  • Mit den Händen arbeiten
  • Genau arbeiten
  • Technische Aufgaben lösen
  • Metall verarbeiten
  • Mit Maschinen arbeiten
  • Am Computer arbeiten

Weitere Infos