- Berufe
- Therapeut/in Strukturelle Integration
Beruf
Therapeut Strukturelle Integration
Therapeutin Strukturelle Integration
Gesundheit
Aufgaben
Therapeutinnen und Therapeuten strukturelle Integration massieren mit Händen, Knöcheln und Ellbogen bis tief ins Bindegewebe. Dabei lockern und verschieben sie die Gelenke. Sie machen eingefahrene Bewegungsmuster bewusst und richten den Körper durch interaktive Bewegungsschulung auf, um Fehlbelastung von Gelenken und Überbelastung von Geweben zu vermeiden. So sollen Verspannungen gelöst, Rücken- und Nackenschmerzen gelindert und die Körperhaltung nachhaltig verbessert werden. Manche Fachpersonen sind als Rolferinnen und Rolfer bekannt.
Ausbildung
- Teilzeitausbildung ca. 2.5 Jahre (660 Stunden)
- Um das Branchenzertifikat KomplementärTherapie zu erlangen, muss neben der Ausbildung in der Methode ein Praktikum und ein sogenannter «Tronc Commun» (naturwissenschaftliche, sozialwissenschaftliche und berufsspezifische Grundlagen) absolviert werden
- Nach anschliessender Berufspraxis mit begleitender Supervision kann die Höhere Fachprüfung (HFP) KomplementärTherapeut/in mit eidgenössischem Diplom abgelegt werden
Anforderungen und Interessen
- Vorzugsweise medizinisch-technischer, -therapeutischer oder Bewegungs-Beruf
- Mindestalter: 25 Jahre
- Massagepraxis und Bewegungserfahrung
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Differenzierte Selbstwahrnehmung
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Kommunikative Stärken und Empathie
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Agogisch-didaktische Fähigkeiten
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Körperliche Fitness und psychische Gesundheit
Bemerkungen
- Lange war die Berufsbezeichnung «Rolfer/in» üblich
- Im Rahmen der Höheren Fachprüfung KomplementärTherapie wird die Bezeichnung der Methode «Strukturelle Integration» verwendet
- Wer das eidgenössische Diplom erworben hat, wird sich «KomplementärTherapeut/in mit eidg. Diplom Methode Strukturelle Integration» nennen.