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Telematiker HFP
Telematikerin HFP
Diplomierte Telematikerinnen und Telematiker sind als Unternehmens- oder Abteilungsleitende für die Betriebsführung zuständig. Sie übernehmen Aufgaben in Bereichen wie Planung, Projektmanagement, Installation oder Marketing.
Aufgaben
Sie üben folgende Tätigkeiten aus:
Führungsaufgaben ausüben
- Führungsaufgaben in einem Geschäft übernehmen, je nach Grösse des Geschäfts im Bereich Planung und Projektarbeit oder die gesamte Unternehmensführung
- Fachwissen über elektro- und kommunikationstechnische Anlagen, Geräte, Systeme und Netzwerke mit betriebswirtschaftlichen Kriterien verbinden
Kundschaft beraten und Anlagen planen
- Einsatzmöglichkeiten von Telematikanlagen und Kommunikationssystemen wie Telefon, Mobiltelefon, Internet, IT-Systemen und Teilnehmervermittlungsanlagen korrekt einschätzen
- Wünsche und Bedürfnisse der Kundschaft, Leistungsanforderungen und räumliche Gegebenheiten bei der Evaluation der passenden Anlage berücksichtigen
- Kosten berechnen, Offerten einholen sowie zeitliche, mengen- und kostenmässige Ressourcen planen
Installationen und Anlagen erstellen
- Vorabklärungen treffen, Architektinnen oder Bauherrschaft bezüglich der technischen Möglichkeiten beraten und falls nötig eine Machbarkeitsanalyse erstellen
- komplexe Installationen und Anlagen in den Bereichen Telekommunikation und Netzwerktechnik erstellen
- Anlagen bestmöglich mit den Endgeräten verbinden und konfigurieren
- während der Installation die Arbeiterinnen und Arbeiter koordinieren, den Zeit- und Budgetrahmen einhalten sowie auftretende Probleme lösen
- Schlusskontrollen vornehmen, Nachkalkulationen ausführen und Rechnungen ausstellen
Arbeitsumgebung
Diplomierte Telematikerinnen und Telematiker arbeiten vor allem für Telekommunikationsunternehmen sowie Elektroinstallations- und Planungsfirmen. Sie übernehmen meist Führungs- und Projektleitungsaufgaben auf Kaderstufe. Die Telekommunikationsbranche ist äusserst schnelllebig und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Sie unterliegt auch konjunkturellen Schwankungen, qualifizierte Berufsleute sind jedoch immer gefragt.
Ausbildung
Die Ausbildung wird in der Regel berufsbegleitend in Form von Modulen gemacht. Die Zulassungsbedingungen für die Prüfung stehen in der Prüfungsordnung des SBFI.
Weiterbildung
Kurse
Angebote von EIT.swiss, von Berufsfach- und Fachschulen
Höhere Fachschule
Bildungsgänge im Fachbereich Technik, z. B. Dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik, Dipl. Techniker/in HF Informatik oder Dipl. Techniker/in HF Telekommunikation
Fachhochschule
z. B. Bachelor of Science (FH) in Elektrotechnik, Bachelor of Science (FH) in Telekommunikation, Bachelor of Science (FH) in Informatik, Bachelor of Science (FH) in Gebäudetechnik (Studienrichtung Gebäude-Elektroengineering). Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.
Nachdiplomstufe
Angebote an höheren Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten in Fachbereichen wie Telekommunikationssysteme, Informatik- / Software-Engineering, Unternehmensführung etc.