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Sprachlehrer
Sprachlehrerin
Sprachlehrer und Sprachlehrerinnen unterrichten Erwachsene in einer oder zwei Sprachen und bringen ihnen den entsprechenden Kulturkreis näher. Sie bereiten Lektionen vor und leiten diese.
Aufgaben
Sprachlehrer und Sprachlehrerinnen unterrichten Erwachsene in einer oder zwei Sprachen und bringen ihnen den entsprechenden Kulturkreis näher. Sie bereiten Lektionen vor und leiten diese.
Sprachlehrer und Sprachlehrerinnen unterrichten Erwachsene in einer oder zwei Sprachen und bringen ihnen den entsprechenden Kulturkreis näher. Sie bereiten Lektionen vor und leiten diese.Arbeitet in der Regel für private Sprachschulen, Volkshochschulen, Klubschulen, Freizeitzentren, in betrieblichen Weiterbildungen, Integrationskursen und anderen Institutionen der Erwachsenenbildung.
Sprachlehrer/innen sind im Bereich der Erwachsenenbildung und Weiterbildung tätig und arbeiten in der Regel für private Sprachschulen, Volkshochschulen, Freizeitzentren, in der betrieblichen Weiterbildung und anderen Institutionen. Sie lehren eine oder zwei Fremdsprachen und erteilen auch Deutsch für Fremdsprachige. Meistens unterrichten sie Erwachsene, seltener auch Jugendliche, in zeitlich begrenzten Kursen.
Je nach Arbeitgeber und Kurs leiten Sprachlehrer/innen Lerngruppen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorkenntnissen. Sie erarbeiten zum Beispiel zusammen mit den Kursteilnehmenden die Grundlagen einer Sprache und vermitteln ihnen die Grammatikregeln, das Basisvokabular sowie die korrekte Aussprache. Andere unterrichten bestimmte Zielgruppen, bereiten etwa Lernende auf internationale Sprachprüfungen vor, erteilen Firmenmitarbeitenden Business English oder führen Konversationskurse für Fortgeschrittene durch.
Wichtig beim Lernen einer Sprache ist das Verständnis für die entsprechende Kultur. Sprachlehrer/innen bringen den Teilnehmenden mit der Sprache auch den jeweiligen Kulturkreis näher und schaffen einen möglichst aktuellen Bezug zum Sprachgebiet.
Bei der Gestaltung ihres Unterrichts greifen Sprachlehrer/innen auf diverse erwachsenenpädagogische, didaktische und methodische Mittel zurück. Je nach Arbeitgeber haben sie dabei weitgehend freie Hand oder verwenden vorgegebene Lehrmittel und Unterrichtsmethoden. Sie sorgen für ein motivierendes Lernklima und gestalten die Lektionen möglichst zielgruppengerecht.
Sprachlehrer/innen bereiten den Unterricht abgestimmt auf die jeweiligen Lerngruppen vor. Sie stellen Kursmaterialien zusammen oder suchen nach geeigneter Lektüre. Hinzu kommen Nachbereitungsarbeiten wie das Korrigieren von Übungsblättern.
Sprachlehrer/innen sind sich ihrer verantwortungsvollen Rolle an der Schnittstelle von verschiedenen Kulturen bewusst. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit unterstützen sie die Integration von Migranten und Migrantinnen oder Expatriates.
Arbeitsumgebung
Sprachlehrer/innen sind vorwiegend in der Erwachsenenbildung tätig. Sie arbeiten als Angestellte oder Selbstständigerwerbende für private Sprachschulen, Volkshochschulen, Freizeitzentren, in der betrieblichen Weiterbildung, in Integrationskursen oder erteilen Privatunterricht.
Ausbildung
Grundlage
Es gelten die Richtlinien der Ausbildungsinstitutionen.
Ausbildungsmöglichkeiten
- SAL Schule für Angewandte Linguistik, Zürich
- Migros-Klubschulen, diverse Standorte
- Volkshochschulen und Privatschulen
Je nach Ausbildung werden schweizerisch anerkannte SVEB-Zertifikate, das fide-Zertifikat Sprachkursleiter/in im Integrationsbereich oder internationale Zertifikate vergeben, z. B. das CELTA Certificate in English Language Teaching to Adults oder EUROLTA-Ausweise.
Dauer
- SAL: 2 bis 3 Jahre, Vollzeit (berufsbegleitend entsprechend länger)
- andere: je nach Anbieter
Abschluss
Diplome, Ausweise oder Zertifikate der Schulen oder Zertifizierungsstellen
Anforderungen und Interessen
Je nach Ausbildungsanbieter verschieden. Generell vorausgesetzt werden ausgezeichnete Kenntnisse in der Sprache bzw. den Sprachen, die man unterrichten möchte (Nachweis durch international anerkannte Diplome/Zertifikate).
SAL:
- abgeschlossene Grundbildung oder Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität oder gleichwertiger Abschluss
- Sprachkenntnisse in der gewählten Fremdsprache mind. auf dem Level C1 des Europäischen Referenzrahmens (siehe www.sprachenportfolio.ch)
- Sprachkenntnisse in Deutsch mind. auf dem Level C1
Weiterbildung
Kurse
Angebote der SAL, von Institutionen im Erwachsenenbildungsbereich und Hochschulen, z. B. zu sprachfachdidaktischen, erwachsenenbildnerischen oder integrationspädagogischen Themen
Ausland
Empfehlenswert sind längere Auslandaufenthalte und Sprachstudien an ausländischen Universitäten.
Berufsprüfung (BP)
Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis (inkl. SVEB-Zertifikat 1)
Höhere Fachprüfung (HFP)
Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom
Höhere Fachschule
Dipl. Erwachsenenbildner/in HF
Fachhochschule
Z. B. Bachelor of Arts (FH) Sprachliche Integration oder Bachelor of Arts (FH) Angewandte Sprachen
Nachdiplomstufe
Angebote zu Themen wie Sprach- und Kulturvermittlung, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, Kommunikation usw., z. B. Certificate of Advanced Studies (CAS) "Lehrer/in für DaF/DaZ" und CAS "DaZ: Kultur- und Sprachunterricht in der Schweiz"