Sportartenschulleiterin
Sportartenschulleiter

Sport, Gesundheitsförderung
Bildung
Wirtschaft, Verwaltung, Sicherheit
Tourismus

Sportartenschulleitende sind für die sportliche, pädagogische und betriebswirtschaftliche Führung einer Sportartenschule verantwortlich. Sie planen, organisieren und koordinieren die Angebote und Veranstaltungen und vertreten die Sportartenschule nach aussen.

Aufgaben

Sie üben folgende Tätigkeiten aus:

Sportartenschule leiten

  • strategische Ziele der Sportartenschule definieren
  • Veranstaltungen planen und koordinieren
  • Angebot definieren
  • Schule nach aussen vertreten
  • Zusammenarbeit und Kommunikation mit Behörden, Fachleuten, Erziehungsberechtigten, Verbänden sowie mit den Medien pflegen
  • Marketingkonzepte entwickeln

Personal managen

  • Personalführung leiten
  • Personalbestand vorausschauend planen
  • neue Mitarbeitende rekrutieren, fördern und unterstützen
  • Gespräche mit Mitarbeitenden führen, Ziele vereinbaren und Mitarbeitende bei Weiterbildungen unterstützen

Administrative Aufgaben übernehmen

  • Administration der Sportartenschule sowie den Hausdienst koordieren
  • Betriebsdaten erheben
  • Jahresbudget erstellen
  • Pflege der Infrastruktur sicherstellen
  • Ausbau- und Reparaturarbeiten anordnen

Arbeitsumgebung

Sportartenschulleitende sind meist ausgebildete Sportartenlehrerinnen und -lehrer mit eidg. Fachausweis. Sie verfügen über betriebswirtschaftliche Kenntnisse und sportartenspezifische sowie pädagogische Fähigkeiten. Sie arbeiten selbstständig oder im Angestelltenverhältnis, dies in Teil- oder Vollzeit in einer Sportartenschule (z.B. Tennis-, Karate- oder Golf). Ihr Arbeitspensum kann je nach Sportart saisonabhängig sein und richtet sich nach dem Angebot bzw. nach der entsprechenden Nachfrage. Die Möglichkeit, die höhere Fachprüfung zu absolvieren, existiert erst seit 2016. Da das Bedürfnis nach Professionalisierung besteht, sind Berufsleute mit diesem Abschluss gesucht.

Ausbildung

Die Ausbildung wird in der Regel berufsbegleitend in Form von Modulen gemacht. Die Zulassungsbedingungen für die Prüfung stehen in der Prüfungsordnung des SBFI.

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fachschulen, z.B. in den Bereichen Management, Betriebsökonomie, Coaching

Höhere Fachschule

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, z.B. dipl. Marketingmanager/in HF, Betriebswirtschafter/in HF

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z.B. Bachelor of Science (FH) in Sport, Bachelor of Science (FHO) in Betriebswirtschaft mit Sport Manage­ment

Hochschule

Z.B. Bachelor und Master Sportwissenschaft, Master Sport Administration and Technology

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