Osteopath
Osteopathin

Osteopathie

Als Osteopathin oder Osteopath behandeln Sie Funktionsstörungen des Körpers mit manuellen Techniken. Sie ertasten Spannungen in Gewebe, in Muskeln oder Organen und lösen diese mit sanftem Druck. Ihr Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern, Beschwerden zu lindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Aufgaben

Diagnose stellen
  • Patientinnen und Patienten in der Sprechstunde empfangen
  • Gesamtbeurteilung erstellen anhand der Symptome, der Lebensumstände und der medizinischen Vorgeschichte wie Operationen oder Unfälle
  • durch Abtasten Funktionsstörungen und Bewegungsmangel erkennen
  • Haltung, Asymmetrien von Schultern, Hüften und Kopfform prüfen und Bewegungsabläufe beobachten
  • Diagnose erstellen und Therapiemöglichkeiten aufzeigen
  • wenn nötig mit dem behandelnden Arzt oder anderen Spezialistinnen zusammenarbeiten
Patientinnen und Patienten behandeln
  • Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Migräne oder Verdauungsstörungen behandeln
  • Selbstregulierung des Körpers anregen, zum Beispiel Rücken und Nacken mobilisieren, damit sich Verspannungen lösen
  • den Körper ins Gleichgewicht bringen, zum Beispiel bei Stress das Nervensystem regulieren
  • leichten Druck auf Körperteile ausüben, beispielsweise auf Wirbelsäule, Schädel, Muskeln, Organe und Gefässe
  • Patientinnen und Patienten beraten und über mögliche Reaktionen auf die Behandlung aufklären
  • Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern helfen, die Energie freizusetzen, die sie benötigen, um ihre Leistung zu steigern

Arbeitsumgebung

Als Osteopathin oder Osteopath arbeiten Sie in einer Praxis. Für die selbstständige Berufsausübung brauchen Sie eine Bewilligung des Kantons, in dem Sie arbeiten.

Sie sind selbstständig oder angestellt in Gesundheitszentren, Arztpraxen, Krankenhäusern, Reha-Kliniken oder Pflegeheimen. Es gibt auch Tätigkeiten im ambulanten Dienst, in Verbänden oder Sportvereinen.

Anforderungen und Interessen

Anforderungen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Ausgeprägter Tastsinn
  • Beobachtungsgabe
  • Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kontaktfreudigkeit
  • Manuelles Geschick
  • Sinn für Zusammenhänge
Interessen
  • Anderen Menschen helfen und sie pflegen
  • Kontakt zu Menschen haben
  • Mit den Händen arbeiten

Ausbildung

Der Beruf setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus.  

Üblich ist ein Masterabschluss in Osteopathie.  

Dauer
  • Bachelorstudium: mind. 3 Jahre
  • Masterstudium: mind. 1,5 Jahre
Orte, Inhalte, Zulassung

Studienrichtung Osteopathie