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- Lehrer/in der höheren Fachschule
Lehrerin der höheren Fachschule
Lehrer der höheren Fachschule
Lehrpersonen der höheren Fachschule (HF) unterrichten Studierende im entsprechenden Lernbereich. Sie bereiten den Stoff didaktisch auf, vermitteln berufsbezogene Kompetenzen und leiten zu praktischem Denken und Handeln im Beruf an.
Aufgaben
Lehrpersonen der höheren Fachschule (HF) unterrichten Studierende im entsprechenden Lernbereich. Sie bereiten den Stoff didaktisch auf, vermitteln berufsbezogene Kompetenzen und leiten zu praktischem Denken und Handeln im Beruf an.
Lehrpersonen der höheren Fachschule (HF) unterrichten Studierende im entsprechenden Lernbereich. Sie bereiten den Stoff didaktisch auf, vermitteln berufsbezogene Kompetenzen und leiten zu praktischem Denken und Handeln im Beruf an.
Hauptberufliche Lehrpersonen der höheren Fachschule unterrichten Studierende in einem spezifischen Beruf. Sie vermitteln ihnen die für ihre Funktion benötigten Fachkenntnisse so, dass diese Theorie und Praxis vernetzen können und bereiten sie auf die Übernahme von Fach- und Führungsverantwortung vor. Je nach Fachbereich und Beruf lehren sie Inhalte aus Gebieten wie Technik, Wirtschaft, Gastgewerbe, Soziales und Erwachsenenbildung, Gesundheit, Künste und Gestaltung oder Land- und Waldwirtschaft.
Lehrpersonen der HF planen den Unterricht gemäss den vorgegebenen Lehrplänen sowie abgestimmt auf Vorbildung, Interessen, Arbeitsgebiet und Leistungsfähigkeit der Studierenden. Sie gestalten die Lerneinheiten möglichst praxisnah, interaktiv und abwechslungsreich, indem sie die passenden Lehr- und Lernformen wählen.
In den Unterricht beziehen sie die jeweils relevanten Bestimmungen zum Umweltschutz, Gesundheitsschutz und zur Sicherheit ein, sodass die Studierenden lernen, im Berufsalltag danach zu handeln. Als Klassenlehrer/innen unterrichten und begleiten sie eine Studiengruppe meist über mehrere Module und Jahre.
Lehrpersonen der HF beurteilen, fördern und begleiten Studierende in deren Lernprozess: Sie erkennen Stärken und Schwächen der Einzelnen, gehen auf Fragen und Anliegen ein und unterstützen sie sowohl im fachlichen Bereich wie auch in Aspekten der Selbst- und Sozialkompetenz. Mittels Methoden der Wissensaneignung und -verarbeitung leiten sie zum selbstständigen Lernen an.
Zum Unterrichtspensum kommen Vor- und Nachbereitung, Mentoring der Studierenden und administrative Arbeiten hinzu. Als Teil eines Teams tauschen sich die Lehrpersonen im Kollegium aus und organisieren die fächerübergreifende Zusammenarbeit. Fachlich und didaktisch bilden sie sich kontinuierlich weiter.
Arbeitsumgebung
Hauptberufliche Lehrer/innen der höheren Fachschule sind in der ganzen Schweiz wählbar. Möglich ist auch eine Tätigkeit im Weiterbildungsbereich. An vielen Schulen kann Teilzeit (auch im Nebenamt) gearbeitet werden. Die Arbeitsbelastung mit Vor- und Nachbearbeitung des Unterrichts und weiteren schulinternen Aufgaben kann hoch sein.
Ausbildung
Grundlage
BBV vom 19.11.2003 (Stand 1.1.2018), MiVo-HF vom 11.9.2017, RLP für Berufsbildungsverantwortliche vom 1.2.2011
Ausbildungsmöglichkeiten
- EHB Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung, Zollikofen, Zürich und Olten
- PH Luzern / aeB Schweiz, Bern, Basel, Luzern und Zürich
- PHSG Pädagogische Hochschule St.Gallen
- PHZH Pädagogische Hochschule Zürich
Dauer
2 bis 4 Jahre, berufsbegleitend (je nach Anbieter und Studienvariante; Hauptamt: 1800 Lernstundem, Nebenamt: 300 Lernstunden)
Freitext
Je nach Anbieter ist die Ausbildung unterschiedlich aufgebaut. Es werden Themen behandelt wie Berufspädagogik, Methodik und Didaktik, Sozialisation, Lernpsychologie, Kommunikation, Konfliktmanagement, Organisation, Selbstreflexion etc.
Praktika und Projektarbeiten vertiefen die Theorie in der berufspädagogischen Praxis.
Abschluss
Eidg. anerkanntes Diplom "dipl. Lehrer/in der höheren Fachschule"
Anforderungen und Interessen
In der Regel gilt:
- Abschluss einer höheren Fachschule oder einer Hochschule (Fachhochschule, Universität, ETH) im entsprechenden Lehrgebiet / Unterrichtsfach oder gleichwertige fachliche Qualifikation
Die Bildungsinstitute stellen zum Teil zusätzliche Anforderungen:
- gymnasiale Maturität, Berufsmaturität oder Nachweis einer gleichwertigen Allgemeinbildung
- mind. 6 Monate berufliche Praxiserfahrung im Unterrichtsbereich
- Unterrichtserfahrung bzw. pädagogisch-didaktische Vorbildung
- Empfehlung einer höheren Fachschule
- nebenberufliche Anstellung an einer höheren Fachschule
Über Details informieren die Bildungsinstitutionen.
Weiterbildung
Hochschule (Master)
Master of Science in Berufsbildung
Das EHB Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung informiert über die Zulassungsbedingungen.
Universität (Master)
Master of Arts/Science in Erziehungswissenschaft
Über die Zulassungsbedingungen informiert die Universität. Diese kann Zusatzleistungen verlangen.
Nachdiplomstufe
Angebote von Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten in Bereichen wie Weiterbildungsmanagement, Hochschuldidaktik, Pädagogik, Sonderpädagogik, Bildungsinnovation, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, Schulleitung usw.; z. B. Master of Advanced Studies (MAS) in Adult and Professional Education
Kurse
Angebote der Ausbildungsstätten, von Berufsverbänden sowie von weiteren Pädagogischen Hochschulen, von Fachhochschulen und Universitäten