Bodenlegermeister HFP
Bodenlegermeisterin HFP

Gebäudetechnik, Innenausbau
Handel

Bodenlegermeisterinnen und Bodenlegermeister führen ein eigenes Geschäft oder arbeiten in leitender Funktion. Sie kümmern sich um das Marketing und vertreten ein Geschäft gegen aussen. Die Berufsleute betreuen Aufträge und sind für das Personal und den Kontakt mit der Kundschaft sowie Geschäftspartnern verantwortlich.

Aufgaben

Sie üben folgende Tätigkeiten aus: 

Team führen

  • Teams leiten, zum Beispiel das Verkaufs- oder Büroteam
  • Personal einstellen und weiterbilden 
  • Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleisten

Unternehmen leiten 

  • für Aufträge Geschäftspläne entwickeln, etwa für private Kundschaft, öffentliche Ausschreibungen oder Generalunternehmer
  • Marketingstrategien entwickeln, beispielsweise mit lokaler Werbung oder Social-Media-Präsenz
  • Geschäftsräume wie Büroräume oder Showrooms einrichten 
  • Verträge abschliessen, zum Beispiel Arbeitsverträge mit Mitarbeitenden oder Arbeitsaufträge der Kundschaft
  • Unternehmen strategisch und wirtschaftlich führen
  • Projekte mit Bauexperten, Behörden und Finanzinstituten koordinieren

Betrieb vertreten 

  • neue Produkte aus Fachzeitschriften, dem Internet oder von Messen
  • Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit vertreten, etwa an Messen
  • Kritik der Kundschaft aufnehmen 

Arbeitsumgebung

Bodenlegermeisterinnen und Bodenlegermeister arbeiten sowohl drinnen als auch draussen. Beim Gestalten von Terrassen sind sie Wetter, Kälte und Hitze ausgeliefert. Die Berufsleute setzen Aufträge zusammen mit Architektinnen, Bauherren und Bodenlegerinnen um. Beim Einsatz von Maschinen müssen die Berufsleute mit Lärm umgehen können und einen Gehörschutz tragen. 

Bodenlegermeisterinnen und Bodenlegermeister sind in Industrie- und Handelsbetrieben der Bodenbelagsbranche tätig. Häufig führen sie einen Bodenlegerbetrieb und sind selbstständig. Ausserdem finden die Berufsleute Stellen als Lehrkräfte an Fachschulen, als Prüfungsexpertinnen oder als Gutachter.

Anforderungen und Interessen

Anforderungen
  • Fähigkeit, Mitarbeitende zu führen
  • Verhandlungsgeschick
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Kontaktfreudigkeit
  • Freude an Verkauf und Beratung
  • Planungs- und Organisationsfähigkeit

Ausbildung

Die Ausbildung wird in der Regel berufsbegleitend in Form von Modulen gemacht. Die Zulassungsbedingungen für die Prüfung stehen in der Prüfungsordnung des SBFI.

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, der Verbände BodenSchweiz und interieursuisse sowie der Interessengemeinschaft der Schweiz. Parkett-Industrie ISP.

Höhere Fachschule

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, z. B. dipl. Techniker/in HF Bauführung.

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z. B. Bachelor of Arts in Innenarchitektur. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.