Leadership & Excellence in Argumentation + Diskurs (LEAD)
Ausbildung im Überblick
- AusbildungstypUniversität, Berufsorientierte Weiterbildung
- AbschlussCertificate of Advanced Studies CAS Certificate of Advanced Studies CAS CAS Diskurskompetenzen für Führungskräfte
- UnterrichtsspracheDeutsch
- Zeitliche BeanspruchungBerufsbegleitend
Zulassung
Als universitärer Weiterbildungsstudiengang richtet sich der CAS Diskurskompetenzen für Führungskräfte in erster Linie an Personen mit einem Hochschulabschluss auf Masterstufe (M.A., M.Sc., lic.phil.) und einschlägiger Berufspraxis. Es können aber auch Personen mit gleichwertigen Qualifikationen sowie mit entsprechender Berufserfahrung zugelassen werden.
Reguläre Zulassung:
Die Zulassung zum CAS Diskurskompetenzen für Führungskräfte setzt grundsätzlich einen Hochschulabschluss (Universität, ETH, Fachhochschule, PH) und einschlägige Berufserfahrung voraus.
Zulassung „sur dossier“:
Personen mit einem Bachelorabschluss und Berufserfahrung oder einer gleichwertigen Qualifikation können sich auf der Basis eines eingereichten Dossiers um einen Studienplatz bewerben. Der Entscheid liegt jeweils bei der Studienleitung (vorbehaltlich der Zustimmung durch die Zulassungsstelle der Universität Luzern).
Als gleichwertige Qualifikation gilt:
- Berufsbildung Tertiärstufe (Höhere Fachprüfung, Höhere Fachschule)
- Mindestens zwei Jahre Führungs- oder Projektleitungserfahrung
Zielpublikum
Der «CAS Diskurskompetenzen für Führungskräfte» richtet sich an Führungskräfte und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, vornehmlich aus Politik, Verwaltung und Bildungsinstitutionen sowie aus Unternehmen. Denn Führungskräfte aus diesen Bereichen müssen über besonders hohe diskursive Fähigkeiten verfügen, um erfolgreich zu sein.
Zielgruppe: Führungskräfte aus der Politik
Politik – hier verstanden als politische Aktivität auf allen Stufen, d.h. vom Parteienvorstand bis zum Nationalrat – ist das Gebiet schlechthin, auf dem Diskurskompetenzen vonnöten sind. Der politische Aushandlungs- und Entscheidungsprozess erfordert den versierten Umgang mit anderen Positionen, das Erkennen von Gemeinsamkeiten, aber auch den souveränen Umgang mit diskursiven Herausforderungen wie unfairen Unterstellungen, Argumentationsfehlern oder einer pauschalen Verweigerungshaltung.
Zielgruppe: Kaderangehörige aus der Verwaltung
Die öffentliche Verwaltung ist in politisch gesteuerte Kontexte eingebettet. Da ihr Handlungsrahmen oft schon (rechtlich) vorgegeben ist, ist es umso wichtiger, dass die entsprechenden Führungskräfte wie Stadtschreiber und Stabsleitende mit Hilfe hoher diskursiver Kompetenzen ihr Wirkungsfeld erweitern. Auch sind sie an der geeigneten Stelle, um die politisch Verantwortlichen auf politisch umstrittene Geschäfte und den damit verbundenen diskursiven Fallstricken hinzuweisen.
Zielgruppe: Schulleiterinnen und Schulleiter und Kaderangehörige aus Bildungsinstitutionen
Schulleiterinnen und Schulleiter sowie andere Kaderangehörige in Bildungsinstitutionen sind angesichts der vielen Anspruchsgruppen, mit denen sie es zu tun haben, oft unter hohem Rechtfertigungsdruck. Gleichzeitig sind die diskursiven Erwartungen an diese Zielgruppe sehr hoch, gerade weil sie einer Bildungsinstitution vorstehen bzw. ebendiese leiten.
Zielgruppe: Führungskräfte aus Unternehmen
Führungskräfte in Unternehmen müssen zunehmend feststellen, dass ihre fachlichen und spezifischen für die Führung gedachten kommunikativen Fähigkeiten nicht mehr ausreichen, wenn sie mit Diskursen konfrontiert werden, die ihnen bisweilen plötzlich und unabsehbar aufgedrängt werden (wenn es z.B. um strittig gewordene Markennamen geht oder um die Zusammenarbeit mit Personen, die in bestimmten Kreisen in Ungnade gefallen sind). Reflexhaft mit Abwehr darauf zu reagieren, zeugt nicht immer von Souveränität. Vielversprechender dürfte es sein, sich im Vorfeld Klarheit über das Wesen, die Wirkung und den Umgang mit moralischen Vorwürfen zu verschaffen.
Kosten
- Studiengangskosten CHF 9650.00
- Diplomgebühr CHF 450.00