Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen Gesellschaft
Ausbildung im Überblick
- AusbildungstypUniversität
- AbschlussMaster Master of Arts in Sozialwissenschaften: Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen Gesellschaft, Universität Freiburg
- UnterrichtsspracheFranzösisch, Deutsch, Englisch - Deutsch und/oder Französisch - Einige Lehrveranstaltungen werden in englischer Sprache angeboten. - Vermerk «zweisprachiges Studium» Der Vermerk «zweisprachig» kann erworben werden, wenn mindestens 40% der Kreditpunkte in jeder der beiden Sprachen erworben werden. Die Prüfungen müssen in der jeweiligen Unterrichtssprache abgelegt werden.
- Zeitliche BeanspruchungVollzeit
- Dauer
3 - 4 Semester
So sieht die Ausbildung aus
Das interdisziplinäre Masterprogramm in der Schweiz kombiniert Soziologie, Sozialanthropologie und Religionswissenschaft. Es fokussiert auf die Herausforderungen pluralistischer und globalisierter Gesellschaften, die durch sozioökonomische Veränderungen, den Wandel der Nationalstaaten und Migration geprägt sind. Die Studierenden erwerben Kenntnisse in Politik, Recht und Religion, um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu verstehen. Neben fachübergreifenden Modulen wählen die Studierenden Spezialisierungsmodule. In der Option «Soziale und kulturelle Dynamiken» werden soziologische Kenntnisse vermittelt, um gesellschaftliche Pluralität zu analysieren. Themen sind Migrationsphänomene, interethnische Beziehungen, sozioökonomische Ungleichheiten und neue Formen der Staatsbürgerschaft. Die Studierenden lernen, die Dynamiken des öffentlichen Raums und der Medien zu verstehen und die Kommunikation in politischen, rechtlichen und gesundheitlichen Institutionen zu analysieren. Interaktive Übungen und Techniken für qualitative empirische Umfragen werden vermittelt. Die Option «Sozialanthropologie, Politik, Technologie» konzentriert sich auf die Sozialanthropologie und untersucht zeitgenössische Problemfelder in Politik, Normen und Recht. Es wird der Einfluss dieser Dimensionen auf soziale Ordnung im kolonialen und postkolonialen Kontext analysiert. Die Studierenden befassen sich mit Machtdynamiken und deren Auswirkungen auf Menschen und kollektive Einheiten. Empirische Studien und ethnografische Methoden werden kombiniert, um anthropologisches Wissen kritisch zu reflektieren. Die Option «Religion und Gesellschaft» basiert auf der Religionswissenschaft und ermöglicht ein vertieftes Studium des Religiösen in zeitgenössischen Gesellschaften. Die Studierenden analysieren religiöse Vielfalt, gesellschaftlichen Pluralismus und Integration. Themen sind das Verhältnis von Religion zu Medien, Jugend, Gender, Globalisierung, Wirtschaft, Politik und öffentlichem Raum. Die Ausbildung umfasst Theorie und Empirie, mit Fokus auf Diskussion und individueller Forschungsarbeit.
Zulassung
Masterstudiengänge bauen auf die im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf.
Inhaberinnen und Inhaber eines universitären Bachelorabschlusses einer Schweizer Universitären Hochschule werden ohne Bedingungen zum Masterstudium zugelassen, wenn sie, je nach gewünschtem Masterstudium, 60 oder 90 ECTS-Kreditpunkte in derselben Studienrichtung erworben haben. Es können jedoch Auflagen verfügt werden. Dasselbe Prinzip gilt für Inhaberinnen und Inhaber eines ausländischen universitären Bachelorabschlusses, der von der Universität Freiburg anerkannt und als gleichwertig eingestuft wird.
Inhaberinnen und Inhaber eines Schweizer oder ausländischen universitären Bachelorabschlusses, der von der Universität Freiburg anerkannt und als gleichwertig eingestuft wird, welche diese Bedingung nicht erfüllen, können mit Bedingungen (vor Beginn des Masterstudiums zu erbringen) und/oder Auflagen (während des Masterstudiums zu erbringen) zum Masterstudium zugelassen werden. Diese Studienleistungen dürfen 60 ECTS-Kreditpunkte nicht überschreiten. Dasselbe trifft für Inhaberinnen und Inhaber eines Bachelorabschlusses einer Schweizer Fachhochschule zu, gemäss den massgebenden Konventionen.