Integrative Begabungs- und Begabtenförderung
Ausbildung im Überblick
- AusbildungstypPädagogische Hochschulen, Berufsorientierte Weiterbildung
- AbschlussCertificate of Advanced Studies CAS CAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung
- UnterrichtsspracheDeutsch
- Zeitliche BeanspruchungTeilzeit
- Dauer
ca. 1 Jahr (ca. 450 Stunden inkl. Selbststudium und Leistungsnachweise)
So sieht die Ausbildung aus
Certificate of Advanced Studies (CAS) ist eine Nachdiplomausbildung der Hochschulen. Eine Lehrperson, die sich als Fachperson CAS IBBF ausbilden lässt, kann ihren Unterricht auf individuelle Lernbedürfnisse ausrichten und begabungs- sowie stärkenorientiert gestalten. Sie verfügt über diagnostische Kompetenzen, um Entwicklungsmerkmale begabter Kinder zu erkennen, und methodische Kompetenzen, um deren Begabungen und Stärken im Unterricht zu fördern. Zudem erkennt sie schulischen Misfit begabter Kinder und kann in Beratungssituationen handeln. Fachpersonen CAS IBBF sind fähig, besondere Aufgaben der Begabungs- und Begabtenförderung zu übernehmen, wie die Leitung spezieller Angebote für begabte Kinder, kollegiale Beratung und Mitarbeit in der Team-Weiterbildung und Konzeptentwicklung. Die Module umfassen Grundlagen der Begabungs- und Begabtenförderung, spezielle Methoden und Didaktik der Begabungs- und Begabtenförderung, kreatives Denken anregen und fördern sowie eine Zertifikatsarbeit. Praxis in der Begabtenförderung wird durch Hospitation und Praktikum vertieft.
Zulassung
Für die Zulassung sind eine abgeschlossene pädagogische Grundausbildung (Lehrdiplom) ein Bachelorabschluss bzw. ein universitäres Grundstudium oder Lizentiat sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im pädagogischen Bereich erforderlich.
Die Zulassung „sur dossier“ ist möglich (für Personen mit vergleichbarer und zertifizierter Ausbildung in Beratung/Erwachsenenbildung, schulischer Behörden, u.a.)
Kosten
- CHF 7'900.00
- CHF 350.00 Aufnahmegebühr
Der Kanton Luzern finanziert 50 % der Kurskosten des CAS IBBF mit, falls eine Anstellung als Lehrperson zu mindestens 40 % an einer Luzerner Volksschule besteht.