Diplom / Abschluss des Anbieters

Mediator/in, FSM Transkulturelle Kommunikation & Mediation

Institut für Kommunikation & Führung IKF
Luzern (LU)
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Ausbildung im Überblick

  • Ausbildungstyp
    Berufsorientierte Weiterbildung
  • Abschluss
    Diplom / Abschluss des Anbieters Mediator*in FSM (45 ECTS) Schweizerischer Dachverband für Mediation (FSM/SDM): Anerkennung durch den FSM: Die Ausbildung wird mit einem eigenen Mediationsfall und der zugehörigen Reflexi-onsarbeit abgeschlossen (Anerkennungsarbeit für Mediator*in FSM). Das Zertifikat der Gesamtausbildung des IKF wird beim FSM eingereicht. Diese Anerkennung eignet sich für AbsolventInnen der Mediationsausbildung IKF, die Mediationen in allen Berufsfeldern und Themengebieten anbieten möchten. Für die Anerkennung FSM ist zusätzlich zur Ausbildung am IKF eine Anerkennungsarbeit (schriftliche Fallbearbeitung einer durchgeführten Mediation) zu schreiben.
  • Unterrichtssprache
    Deutsch
  • Dauer

    Siehe Webseite

So sieht die Ausbildung aus

Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktbearbeitung, bei dem eine unparteiische Mediatorin oder ein unparteiischer Mediator die Beteiligten unterstützt, ihren Konflikt einvernehmlich zu lösen. Die Ausbildung in systemischer Konfliktbearbeitung basiert auf der Erkenntnis, dass das Zusammenleben und -arbeiten immer komplexer wird und damit auch die Konflikte. Es gibt nicht nur sprachliche Barrieren und unterschiedliche Wertorientierungen zwischen Ländern, sondern auch verschiedene Normen, Kriterien, Kommunikations- und Interaktionsstile zwischen Organisationen, Berufsgruppen und Teams, selbst wenn alle Beteiligten aus demselben Land kommen. Sachliche, wertbezogene, strukturelle und persönliche Konflikte vermischen sich und zeigen oft überraschende Dynamiken. Die Praxis zeigt, dass unter diesen Bedingungen bisherige, einfache Verfahren und Techniken kaum noch nachhaltige, allseitig befriedigende Ergebnisse liefern können. Mit der IKF-Methode «Kultur als Lupe» können die wahren Treiber hinter dem Verhalten erkannt und die unterschiedlichen Ressourcen für eine gemeinsame, konstruktive Lösung aktiviert werden. Eine Mediatorin oder ein Mediator kann so entscheiden, welche Faktoren für das Setting und das Lenken des Mediationsprozesses erfolgsrelevant sind. Nach der Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator FSM und dem optionalen Ausbau zum MAS Transkulturelle Kommunikation & Mediation können die Teilnehmenden sowohl das westliche Phasenmodell als auch nichtwestliche Methoden der Konfliktbearbeitung anwenden. Sie entwickeln Fähigkeiten, die in der Konfliktbearbeitung Synergien zwischen den Konfliktparteien und Kulturen hervorbringen, und können die Techniken situativ flexibel anwenden. In der Supervision reflektieren die Studierenden ihre eigenen Haltungen, Handlungen, Fähigkeiten und Rollen als Mediatorin oder Mediator und entwickeln sie individuell weiter.

Zulassung

Voraussetzung für den Masterstudiengang und die Mediationsausbildung FSM ist ein Hochschulabschluss resp. eine vergleichbare Ausbildung und Berufserfahrungen von mindestens zwei Jahren. Bei Nichterfüllung dieser Bedingungen kann auch ein Antrag auf eine Aufnahme ‘sur Dossier‘ gestellt werden.

Zielpublikum

Diese Ausbildung richtet sich an Personen, die beruflich oder privat in schwierigen Situationen zwischen Parteien mit unterschiedlichen Interessen und Werten sowie in Konflikten vermitteln wollen oder müssen. Dies können ebenso angehende Mediatoren/innen sein wie auch Personen, die diese Fähigkeiten im Rahmen ihrer Organisation anwenden wollen. Bisherige Teilnehmende waren u.a. Teamleiter in NGOs und Unternehmen, Personalverantwortliche, Lehrer und Direktoren sowie Personen, die mit komplexen Klienten oder Kunden arbeiten.

Kosten

Auf Anfrage

Bemerkungen

Aktueller Lehrplan: info@ikf.ch

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